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- VIDEO: Combined Arms 2025 – Training im Verbund (LVb Pz/Art)
Der Kampf der verbundenen Waffen (Combined Arms Warfare) ist heute wichtiger denn je. Moderne Kriege sind hochkomplex, technologisch anspruchsvoll und extrem dynamisch. Nicht einzelne Waffengattung – weder Panzer, Infanterie, Artillerie, Drohnen, Cyber noch Luftstreitkräfte – entscheiden über Erfolg oder Niederlage. Die überlegene Wirkung entsteht erst im Zusammenspiel aller Soldaten, Systeme, Technologie und Einsatzmittel. Hier geht‘s zum eindrücklichen Video des LVb Pz/Art aus dem Jahr 2025. Was sagt die OG Panzer zum Kampf der verbundenen Waffen? "Die Verteidigung wird aktiv geführt! Ein Schachspieler, der nur auf die Züge seines Gegners reagiert, wird das Spiel früher oder später – aber mit Sicherheit – verlieren." Der Krieg in der Ukraine – obwohl nicht 1:1 auf die Schweiz übertragbar – dient als anschauliches Beispiel für die Transformation von der mechanisierten zur informatisierten Kriegsführung. Was sind die Konsequenzen dieses Prozesses für den zukünftigen Kampf der verbundenen Waffen? Ersetzen elektronische Daten tatsächlich Panzerstahl? Der untenstehende Artikel fasst die Grundlagen und Überlegungen zum zukünftigen Kampf der verbundenen Waffen zusammen, auf welche sich die OG Panzer in ihrem Positionspapier abstützt. Hier geht‘s zum Artikel: https://www.ogpanzer.ch/single-post/gedanken-zum-kampf-der-verbundenen-waffen Danke für's Teilen! Das beste was ihr für uns tun könnt ist eine Empfehlung in eurem Netzwerk #GemeinsamStärker! Euer Vorstand OG Panzer
- Wargames
News (27.06.2025): Die Kampfwürfel für 'Kampf der verbundenen Waffen' sind im Feldkiosk verfügbar, ebenso wie die neue Version 1.5 des Grundspiels mit vielen Detailverbesserungen und einem Solo-/Koop-Modus! Weiter sind 'Feuer und Bewegung' (Version 1.3) sowie 'Häuser- und Ortskampf' (Version 1.4) in einer überarbeiteten und erweiterten Version als Print & Play verfügbar. «Das Kriegsspiel schärft das Urteil und übt den Offizier in der schwierigen Kunst, unter Unsicherheit zu handeln.» Helmuth von Moltke _ Alle unsere Wargames findet ihr im Feldkiosk als Print & Play oder als 3D-Version! Rückmeldungen (positiv wie negativ, aber immer konstruktiv) und Ideen für Erweiterungen oder neue Spiele nehmen wir gerne unter info@ogpanzer.ch entgegen. Viel Spass beim Spielen und Trainieren! Feuer und Bewegung / Feu et mouvement Im Spiel ‘Feuer und Bewegung’ führt der Spieler einen Infanteriezug, welcher aus einer Kommandogruppe und drei Infanteriegruppen besteht. Die Aufgabe des Spielers ist es, eine gegnerische Maschinengewehrstellung, welche auf einem 500 m entfernten Hügel bezogen wurde, so schnell wie möglich zu neutralisieren. Der Angriff erfolgt über offenes Gelände, welches weder Sicht- noch Feuerschutz bietet... Stufe: Zug Komplexität: Einfach Sprache: Deutsch, Französisch Spieleranzahl: 1-5 Spieldauer: 20-30 min Stellst du dich der Herausforderung? 'Feuer und Bewegung' jetzt kostenlos im Feldkiosk bestellen! Es-tu prêt à relever le défi ? Commande maintenant gratuitement 'Feu et mouvement' dans le Feldkiosk ! Willst du dir vorher ein Bild machen? Die Spielregeln findest du direkt unter diesem Link! Häuser- und Ortskampf / Combat de maisons et de localités Im Spiel ‘Häuser- und Ortskampf’ führen die Spieler eine Infanteriekompanie, welche aus drei Infanteriezügen à vier Infanteriegruppen besteht. Die Aufgabe der Spieler ist es, eine vom Gegner besetzte Häuserzeile in Besitz zu nehmen. Die Häuser bieten dem Verteidiger guten Schutz, während der Angreifer in den offenen Häuserschluchten dem gegnerischen Feuer ausgeliefert ist… Stufe: Kompanie Komplexität: Einfach Sprachen: Deutsch, Französisch Spieleranzahl: 2-7 Spieldauer: 45-60 min Stellst du dich der Herausforderung? 'Häuser- und Ortskampf' jetzt kostenlos im Feldkiosk bestellen! Es-tu prêt à relever le défi ? Commande maintenant gratuitement 'Combat de maisons et de localités' dans le Feldkiosk ! Willst du dir vorher ein Bild machen? Die Spielregeln findest du direkt unter diesem Link! Kampf der verbundenen Waffen Im Spiel 'Kampf der verbundenen Waffen' treten zwei Seiten mit mechanisierten Einheiten auf unterschiedlichen Karten und mit unterschiedlichen Aufträgen gegeneinander an. Das Spiel bietet eine offene Architektur und erlaubt die Schulung der unterschiedlichsten Einsatzverfahren (z.B. Begegnungsgefecht Stufe Zug, Sperre Stufe Kompanie, Angriff Stufe Bataillon) inklusive Kampfunterstützung (z.B. Mörser) und Logistik (z.B. Gefechtsbergung, Nachschubpunkte). Stufe: (Zug), Kompanie, Bataillon Komplexität: Mittel-Hoch Sprachen: Deutsch, Französisch (folgt) Spieleranzahl: 2-10 Spieldauer: 60-180 min Stellst du dich der Herausforderung? 'Kampf der verbundenen Waffen' jetzt kostenlos im Feldkiosk bestellen! Willst du dir vorher ein Bild machen? Die Spielregeln findest du direkt unter diesem Link! Zu Kampf der verbundenen Waffen gibt es Erweiterungen, um das Spiel weiter den Bedürfnissen anzupassen: Erweiterung 1 - Führung, Moral und Täuschung Erweiterung 2 - Manöver und Gegenmanöver Erweiterung 3 - Drohnen und Elektronische Kriegsführung Taktische Symbole Brauchst du generische taktische Symbole für deine eigenen Wargames? Die findest du bei uns im Feldkiosk zum Ausdrucken und Ausschneiden (inklusive Anleitung). Hast du Ergänzungs- und Verbesserungsvorschläge? Dann immer her damit: info@ogpanzer.ch ! Weitere Wargames (Print & Play) Modern Infantery Battle Urban Maneuvre Literaturempfehlungen Too Much Tech Can Ruin Wargames ( War on the Rocks, 16.06.2025 ) Euer Vorstand OG Panzer
- Entraîner le chef tactique à la décision
Il n'existe guère d'activités humaines qui soient aussi cruciales et conséquentes que la décision d'un chef militaire en situation de combat, lorsqu'il se trouve confronté à un problème d'ordre tactique. Sur le champ de bataille, le niveau tactique est la charnière élémentaire entre l'action du combattant individuel et l'action collective. Chaque décision prise à cet échelon de conduite se prend sous la contrainte du temps et face à l'adversité extrême, caractéristique du combat à mort. En opération réelle et en situation de combat, le chef tactique doit faire preuve de courage et de discernement. L'Histoire le sanctionne souvent, et c'est donc selon la rigueur avec laquelle il a appliqué cette maxime qu'il est jugé, parfois immédiatement, mais le plus souvent a posteriori. Alors, qu'est-ce qu'une décision ? Et quelle est la place et la nécessité du courage dans l'action du chef tactique ? Maj Nicolas Penseyres OG Panzer
- Die Pistolenwahl – Ein starkes Signal für die Schweiz: 7 Gründe
Der Entscheid ist gefallen: Armasuisse hat am 4. Dezember 2025 offiziell die Pistole P320 von SIG Sauer ausgewählt ( Medienmitteilung ). Bereits am 15. August 2025 hat die OG Panzer zu dieser wichtigen Beschaffung öffentlich klar Stellung bezogen und sich unmissverständlich und mit klarer Haltung geäussert ( Blick.ch ) : Es kommt nur eine Schweizer Pistole in Frage. Es reicht nicht, nur «wichtige Teile der Pistole in der Schweiz produzieren zu lassen»! 7 Gründe, warum die neue Armeepistole P320 von SIG Sauer, die richtige Wahl und ein starkes Signal für die Schweiz ist : Es handelt sich um eine Pistole von höchster Qualität , die den internationalen Vergleich nicht zu scheuen braucht. Die SIG Sauer P320 erfüllte sämtliche sicherheitsrelevanten Aspekte in den Tests . Armasuissechef Lohrer macht klar ( NZZ, 05.12.2025 , Paywall, siehe Texauszug unten): Wenn eine Waffe wie die P320 bereits in Armeen wie den USA, Kanada oder Australien im Einsatz steht, ist sie grundsätzlich auch für die Schweiz truppentauglich. Besonders wichtig: Die Pistole wird in der Schweiz produziert . Damit findet ein echter Technologie- und Wissenstransfer statt. SIG Sauer hat zugesichert, fast alle Bestandteile der Pistole P320 nach Neuhausen am Rheinfall zu holen. Damit entstehen technisch wertvolle Arbeitsplätze direkt im Inland . Entstehen sollen bei SIG Sauer in Neuhausen mindestens zehn zusätzliche Stellen sowie bis zu 70 weitere Arbeitsplätze bei Lieferanten. Die Schweiz baut so nachhaltig ihre Rüstungsbasis aus . Dies entspricht der rüstungspolitischen Strategie des Bundesrats. Der Entscheid stärkt also unmittelbar die Verteidigungsfähigkeit des Landes. Der Entscheid ist auch ein klares Signal an die internationale Konkurrenz und macht uns Mut : Die Schweiz kann im globalen Wettbewerb Top-Qualität zum richtigen Preis liefern. Wir müssen uns nicht länger hinter dem Jammer-Argument „wir können es nicht“ verstecken. Stattdessen gilt: Wir müssen einfach anpacken und es gut machen. Wir müssen aufhören zu jammern. Die Verantwortung liegt bei allen von uns. Packen wir an! Die Robustheit der Schweizer Institutionen zeigt sich ebenfalls deutlich: Armasuisse hat sich nicht von fragwürdigen Akteuren im In- und Ausland beeinflussen lassen. Desinformationskampagnen zur Sicherheit der SIG-Pistole hatten keinen Erfolg. Solche Desinformationskampagnen sind Teil moderner hybrider Kriegsführung in der „Grauzone“ zwischen Frieden und Konflikt. Dies mit nur einem Ziel: Politische Systeme wie die Schweiz zu destabilisieren. Die Robustheit von Armasuisse gegen Desinformation ist ein starkes Zeichen für die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der Schweizer Behörden. Beschaffung wird weiter verbessert (siehe Auszug aus der NZZ unten): Die Armasuisse kündigte ferner an, die Anforderungen an die Tests zur Truppentauglichkeit künftig zu überarbeiten . Damit wird Klarheit geschaffen, was diese Tests tatsächlich leisten sollen. Die Pistolenbeschaffung hat klar aufgezeigt: Beschaffungstests sind kein "Wunschkonzert", sondern müssen sich auf Leistungs- und sicherheitsrelevante Kriterien fokussieren. Auszug aus dem Interviewartikel in der NZZ, 05.12.2025 (Paywall): Der Rüstungschef Urs Loher zur neuen Armeepistole , die durch die Truppentauglichkeit gefallen ist: «Mit der technischen Sicherheit an sich hat das nichts zu tun»: [...] NZZ: Herr Loher, warum beschafft die Schweiz eine Pistole, welche das Kriterium der Truppentauglichkeit nicht erfüllt? Die Kriterien in diesem Test sind stark subjektiv: Wie liegt die Waffe in der Hand? Wie lässt sie sich unter Stress bedienen? Wie verhält sie sich beim Laden? Mit der technischen Sicherheit an sich hat das nichts zu tun. Elemente wie der Griff können angepasst werden – das hat uns SIG Sauer zugesichert. Sie werden diese Nachbesserungen vornehmen, und erst danach werden wir den Vertrag unterschreiben. NZZ: Das klingt nach dem leidigen Thema «Swiss Finish». Diese Pistole ist weltweit bei Armeen im Einsatz: in den USA, Kanada oder Australien. Warum braucht die Schweiz einen speziellen Griff? Eine gute Frage – Schweizer Hände oder Köpfe sind ja nicht grundsätzlich anders. Wir müssen daher klären, was wir mit dem Test der Truppentauglichkeit künftig genau erreichen wollen. Er darf nicht zu einem Wunschkonzert werden. Meine Haltung ist klar: Wenn eine Waffe in anderen Armeen bereits im Einsatz steht, ist sie grundsätzlich auch für uns truppentauglich. NZZ: Aus den USA kamen zuletzt allerdings beunruhigende Berichte zu dieser Pistole: Sie soll unkontrolliert schiessen. Diese Meldungen haben wir sehr ernst genommen. Wir haben standardisierte Tests durchgeführt, die genau diesen sicherheitsrelevanten Aspekt abdecken. Es zeigte sich eindeutig: Eine ungewollte Schussabgabe liess sich im Rahmen der Erprobung nicht nachweisen. War bei der Wahl letztlich ausschlaggebend, dass die Pistole in der Schweiz produziert wird? Definitiv. Alle drei Modelle lagen in der Evaluation sehr nahe beieinander. Für mich war entscheidend, dass die Fertigung im Inland möglich ist. Warum? In Europa – etwa in Grossbritannien – entstehen derzeit gleich mehrere neue Munitionsfabriken. In der Schweiz hingegen drohen wir die letzten beiden Standorte zu verlieren: Swiss P in Thun, die aus der ehemaligen Ruag Ammotec entstanden ist, baut bereits Personal ab. Und die Saltech AG mit Standort im Kanton Solothurn hat Teile der Produktion wegen der strengen Exportregeln nach Ungarn verlagert. Darum ist es für mich zentral, dass wir rüstungsrelevante Fähigkeiten im Land erhalten – idealerweise sogar wieder ausbauen können. Das schreibt letztlich auch die rüstungspolitische Strategie des Bundesrates vor: 60 Prozent der Rüstungsgüter sollen künftig im Inland produziert werden. Wie viele Bestandteile der P320 werden effektiv in der Schweiz produziert? Fast alle. SIG Sauer hat zugesichert, die gesamte Produktion nach Neuhausen am Rheinfall zu holen. Für uns ist das zentral, weil damit tatsächlich ein Technologie- und Wissenstransfer stattfindet. Hinzu kommt: Die Offerte von SIG Sauer war 20 Prozent günstiger als jene der beiden anderen Anbieter. Medien haben im Vorfeld berichtet, Sie hätten sich persönlich in die Evaluation eingemischt und dafür gesorgt, dass SIG Sauer obsiegt. Stimmt das? Nein, das ist falsch. Ich habe entschieden, dass die Shortlist drei Anbieter umfassen soll. Armasuisse führte daraufhin mit allen eine vollständige Evaluation durch – inklusive Truppentauglichkeit, technischer Tests, logistischer Aspekte und möglicher Gegengeschäfte. Die Wahl fiel auf SIG Sauer, weil der Gesamtnutzen des Modells am höchsten war: preislich, rüstungspolitisch und wirtschaftlich. [...] Die OG Panzer nimmt weiter mutig und entschlossen zu zentralen Aspekten unserer Sicherheit und Armee Stellung. Wenn auch du ein Zeichen setzen oder dich engagieren willst, dann werde jetzt Mitglieder der OG Panzer: https://www.ogpanzer.ch/mitglieder Nicht zögern, machen! Euer Vorstand OG Panzer
- Wie kämpft die russische Armee?
Das Kompendium "How Russia Fights" bietet eine fundierte und – verglichen mit den ansonsten doch sehr politisch gefärbten westlichen Analysen – vergleichsweise nüchterne, objektive Analyse, wie die russischen Streitkräfte im Rahmen der „speziellen Militäroperation“ in der Ukraine agieren. Basierend auf über 200 Beobachtungsberichten und tiefgehenden Auswertungen ehemaliger Offiziere der US Army beleuchtet das Werk Kernelemente wie Führung, Logistik, Ausbildung, Einsatzmuster und Anpassungsfähigkeit. Das Werk dokumentiert die Erosion klassischer russischer Schwächen – etwa mangelhafte Ausbildung und Logistik – und zeigt auf, wie diese im Verlauf der Operation durch pragmatische Lösungen kompensiert wurden. Es ermöglicht einen strukturierten Blick auf russische Operationsmuster und gibt all jenen, die sich beruflich, milizmässig oder akademisch mit dem Thema befassen, wertvolle Einsichten. Das Dokument wurde am 21. Juli 2025 auf der Homepage der US Army publiziert: How Russia Fights | Article | The United States Army
- Ab an die Urne: Offiziere lehnen Volksinitiative «Für eine engagierte Schweiz» ab
Abstimmung am 30. November 2025 (Service-citoyen-Initiative) Unsere Parole Die Initiative «Service citoyen» ist abzulehnen, weil sie die heutige bewährte Dienstpflicht verwässert und den Fokus weg von Sicherheit auf allgemeine Aufgaben (vordergründig «sinnvollere» und «bequemere» Dienstleistungsalternativen) lenkt. Die personelle Alimentierung von Armee und Zivilschutz muss auch in Zukunft oberstes Ziel der Dienstpflicht bleiben – nicht Waldpflege oder Betreuung. Personalbedarf im zivilen Bereich darf nicht auf Kosten der Einsatzbereitschaft der Sicherheitskräfte gedeckt werden. Ein Bürgerdienst für alle macht die Schweiz nicht krisenfester und stärkt auch nicht die Verteidigungsfähigkeit. Die Initiative schwächt die Widerstands- und Verteidigungsfähigkeit unserer Schweiz. Deshalb NEIN am 30. November 2025! Hier geht's zum dreisprachigen Themendossier mit den wichtigsten Argumenten: Euer Vorstand OG Panzer
- Think Tank Tagung 2025 - Taktikausbildung im Kampf der verbundenen Waffen
Nach den positiven Rückmeldungen der letzten Think Tank Tagung werden wir dieses Jahr erneut das Taktiktraining ins Zentrum stellen. Nach einem kurzen Startreferat am Freitagabend zum Kampf der verbundenen Waffen steigen wir direkt in das Einführungsspiel ein: Bei der Operation "FURY" geht es um die Sicherung und Bergung eines liegengebliebenen Panzers aus einer Ortschaft - die Zeit drängt, paramilitärische Gruppen versuchen den Panzer zu übernehmen und die Aufklärung meldet eine gegnerische mechanisierte Infanteriekompanie im Raum... Die Erkenntnisse und Konsequenzen können beim anschliessenden gemeinsamen Abendessen vertieft werden - genauso wie die Kameradschaft :-) Am Samstag haben die Teilnehmer die Qual der Wahl: Operation "FLASHPOINT" mit dem bekannten Regelset (Tactical Wargame Series Volume 3) und Integration von indirektem Feuer sowie Geniemitteln oder das offene Kriegsspiel "TAKTIKA" (Taktisches Ausbildungskriegsspiel für Truppen im Kaderunterricht und Ausbildungsdienst). In zwei Spielrunden können sogar beide Spiele gespielt werden - oder man tauscht die Seiten und erlebt dasselbe Spiel aus der gegnerischen Perspektive. Die Erkenntnisse aus den Spielen werden anschliessend in den Spielgruppen in Form einer kurzen Präsentation aufgearbeitet und dem Rest der Teilnehmer präsentiert, damit alle davon profitieren können. Impressionen von der TTT2024: Melde dich jetzt an! Wie immer sind alle Interessierten - auch von ausserhalb der OG Panzer - zu diesem Anlass eingeladen #GemeinsamStärker. Die Teilnahme ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Noch nicht angemeldet? Sichere dir jetzt deinen Platz! N'oubliez pas : Le 03.10.2025, nous organiserons à nouveau un atelier Wargame à la Mannschaftskaserne der Berner Truppen à Berne. Inscrivez-vous dès maintenant ! Nicht vergessen: Am 03.10.2025 führen wir wieder einen Wargame Workshop in der Mannschaftskaserne der Berner Truppen in Bern durch. Jetzt anmelden! Willst du bereits vorher unsere Taktikspiele kennen lernen? Schau auf dem Blog und in unserem Feldkiosk vorbei! Spiele kostenlos zum Herunterladen, Ausdrucken und Spielen ... ... oder als 3D Version Euer Vorstand OG Panzer
- SRF-Rundschau: OG Panzer fordert Zusammenlegung von Zivildienst und Zivilschutz
Die OG Panzer hat auf Basis ihres Positionspapiers zur Zusammenlegung von Zivildienst und Zivilschutz zum Katastrophenschutz in der Rundschau vom Mittwoch, 10. September 2025 klar Stellung genommen: Warum wollen Sie den Zivildienst gleich ganz abschaffen? Ohne Sicherheit ist unser Wohlstand in der Schweiz nichts mehr wert. Sicherheit, darunter Armee und Zivilschutz, muss oberste Priorität haben vor den zivilen Aufgaben, welche heute vom Zivildienst übernommen werden. Das ist heute nicht so. "Es kann nicht sein, dass sich die Politik beim Personalbestand der Armee bedient, um zivile Aufgaben auszuführen." Orang-Utans pflegen oder Solaranlagen im Ausland ausbauen, Kuhfladen und Steine sammeln, Einsätze im Gesundheitswesen oder Unkrautbekämpfung sind alles Aufgaben, die auch von zivilen Organisationen, Vereinen oder gemeinnützigen Organisationen übernommen werden können. Fokussierung auf Sicherheitsaufgaben ist zwingend. Personallücken im Zivilen dürfen nicht weiter durch Personalabbau beim Zivil schutz und der Armee geschlossen werden. Hier geht's zur Stellungnahme der OG Panzer (Zeitstempel 21:15) "Abgänge in den Zivildienst sind so nicht mehr haltbar und das muss sofort gestoppt werden." "Die Politik hat erste Schritte vorgenommen, das ist ein Anfang. Jetzt sind die Lösungen konsequent umzusetzen: Zusammenlegung von Zivildienst und Zivilschutz zum Katastrophenschutz. Hier den ganzen Beitrag in der Rundschau ansehen (Zeitstempel 15:28) Wie dramatisch ist die Personalsituation bei der Armee? Bei der Armee hat man über die letzten 35 Jahre mit Armeereformen mehr als 600'000 Personen und Unmengen an Material und Ausrüstung abgebaut. Zudem wandern jährlich tausende Dienstpflichtige Soldaten in den Zivildienst ab und gefährden den Bestand. Die Armee hat heute zu wenig Soldaten und Ausrüstung. Die Politik muss diese Lücken sofort schliessen und den Armeebestand sicherstellen. Macht die Politik heute genug? In den letzten 35 Jahren sind bei der Armee mehr als 144 Mia. gespart worden. Die Politik baut aktuell weiter ab und stärkt nicht die Verteidigung. Wenn der Abbaukurs jetzt nicht korrigiert wird, dann ist von der Armee nichts mehr da und niemand kommt im Notfall zur Hilfe. Spätestens dann wachen alle auf. Gemeinsam einstehen für die Landesverteidigung: Fr. 100 Mia. und 250'000 Soldaten: Jetzt Fähigkeitslücken schliessen - zusammen entschlossen, ohne Ausreden! Es ist als Offiziersgesellschaft der Panzertruppen unsere Aufgabe, Lösungen zu Problemen auszuarbeiten, welche die Panzertruppen und die Schweizer Armee betreffen. In der Schweiz sind wir Bürger die Armee und wir Offiziere tragen die Verantwortung und haben somit die Pflicht mitzubestimmen. Wir machen uns grosse Sorgen, dass wir nicht verteidigungsbereit sind, wenn sich der Krieg in Europa ausweitet. Wir fordern funktionierende und pragmatische Lösungen - unsere Milizarmee hat jederzeit einsatzbereit und wachsam auf dem Posten zu stehen - heute, nicht erst wenn es zu spät ist! Die OG Panzer ist von der Armee und der Politik unabhängig. Hier geht's zum Positionspapier der OG Panzer: Mehr erfahren... Euer Vorstand OG Panzer Aus den Medien (aktualisiert 11.09.2025)
- Was heisst das? Neuer Chef der Armee: Benedikt Roos - Die OG Panzer gratuliert und ordnet ein!
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. September 2025 Divisionär Benedikt Roos per 1. Januar 2026 zum neuen Chef der Armee ernannt und ihn gleichzeitig auf diesen Zeitpunkt zum Korpskommandant befördert. Der 60- jährige tritt die Nachfolge von Korpskommandant Thomas Süssli an, welcher auf den 31. Dezember 2025 als Chef der Armee zurücktritt (Auszug Medienmitteilung VBS). Quelle Bild: Peter Klaunzer / Keystone Welche Herausforderungen stehen bevor? Die Aufgaben, die auf den neuen Chef der Armee Benedikt Roos und den Vorsteher des Verteidigungsdepartements Martin Pfister warten, sind enorm. Es geht jetzt darum, die bestehende Planung umzusetzen. Wir ordnen ein: Die Weltlage wird immer unsicherer. Die Schweiz ist zunehmend massiv unter Druck. “Der neue Armeechef Roos spricht von « düsteren Wolken am Himmel » angesichts der aktuellen Bedrohungslage” ( Blick.ch ). Doch die Schweizer Armee wurde und wird seit dem Ende des Kalten Kriegs immer kleiner - 144 Milliarden Franken wurden bei der Schweizer Armee radikal weggespart , dabei wurden Unmengen an Personal, Material, Waffen und Munition abgebaut und vernichtet. Über die unhaltbaren, eklatanten Lücken bei der Armee berichtet die OG Panzer seit Jahren ehrlich und transparent auf ihrem Blog www.ogpanzer.ch . Zwischenfazit: Die Nachrüstung kostet Milliarden , die Finanzierung ist bei den Politikern umstritten und stockt seit Jahren im Parlament. Es ist Aufgabe der Politik, Finanzierungslösungen zu finden. Dafür wählen wir unsere Volksvertreter. Es geht leider keinen Schritt vorwärts. Wer den Willen nicht aufbringt, sich mit eigenem Anpacken (Dienstleistung/Dienstpflicht) und Geld für den Schutz der Schweizer Bevölkerung einzusetzen, der wird früher oder später einen enormen Preis bezahlen (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Den enormen Herausforderungen müssen wir uns gemeinsam mit der Bevölkerung, der Politik und der Wirtschaft stellen. Ganz nach dem Motto der OG Panzer #GemeinsamStärker wollen wir zusammen mit dem neuen CdA und C VBS anpacken, aufklären und Verständnis schaffen, damit unsere Familien, Nachbarn und Kinder in Freiheit, Unabhängigkeit und Wohlstand und Sicherheit leben können. Ohne Sicherheit ist alles nichts. Packen wir also heute an, nicht erst, wenn es zu spät ist! (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Kein "Outsourcing" der Sicherheit aus Bequemlichkeit - die NATO alleine schützt uns nicht: Gebetsmühlenartig wiederholen unbelehrbare, ideologisch verrannte Politiker, dass die Schweiz ihre Verteidigung nicht stärken müsse, es gäbe ja den NATO-Schutzwall, der uns und Europa schütze und weder Russland noch andere Akteure seien daher eine Bedrohung. Die Bedrohung ist jedoch konkret: Die Armeeführung, der Nachrichtendienst und wir Offiziere warnen seit langem unbeirrt und herzhaft. Die Bedrohung ist real: Erst gestern sind russische Drohnen in den NATO-Luftraum in Polen eingedrungen: “Die Nato war so überrascht, als hätte Putin ein Ufo geschickt. Keine abgestimmte Reaktion, kein gemeinsames Statement. Stattdessen ein Chor der Empörung” ( Blick.ch ). Der Schutzwall existiert wie bei der Schweiz grösstenteils eben auch nur auf Papier. Wir sind überzeugt, dass mit derartigen Manövern, die Abläufe zur Verteidigung überprüft und auf mögliche Schwächen untersucht werden. Später kann mit der entsprechenden Absicht bei diesen Lücken angegriffen werden. (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Heute bestimmen die Mittel der USA die Sicherheit in Europa: Die Schweiz und Europa muss sich selbst verteidigen können auch ohne die USA. Nicht irgendwann – jetzt. Spätestens seit dem Drohnen-Vorfall diese Woche liegt das offen auf dem Tisch. Die Schweiz muss mit ihren Partner kooperieren und ihren Beitrag liefern, wir müssen jedoch auch Antworten haben, wenn ein Partner seinen Sicherheitsbeitrag nicht liefert und der Gegner bis in die Schweiz vordringt. Wir können uns keine Lücken in unserem Verteidigungsdispositiv leisten. Bundesrat Pfister und dem Chef der Armee Roos muss es gelingen, beim Personellen und bei der Finanzierung der Armee die Lücken rasch zu schliessen. Es braucht keinen neuen Plan und kein neues Papier dazu. Alle Fakten liegen seit Jahren auf dem Tisch. Die Uhr tickt! Das VBS hat lange genug dargelegt, wo die Sicherheitslücken liegen. Die Politik muss jetzt die diese Risiken beseitigen. Ein Zuwarten ist nicht mehr vertretbar. Der Plan bis 2031 steht. Wer weiss schon, was morgen oder übermorgen passiert? Die Schweizer Armee muss heute einsatzbereit sein . Wir kämpfen heute nicht mit der für in 10 Jahre geplanten Armee. Wir kämpfen immer mit dem was wir haben. Kümmern wir uns also darum, dass wir bereits heute die ersten Verbesserungen einführen: Mit einem Plan aus Papier lässt sich nicht verteidigen. Ein Plan aus Papier hält keinen Gegner ab, rettet kein Leben und schiesst auch keine Drohne ab. Ganz einfach. Punkt ! In der Armee ist der Unmut über die zu knappen Mittel gross. Passiert etwas, wird von der Armee erwartet, dass sie auf alles vorbereitet war und die richtigen Antworten hat, aber Mittel und Personal werden nicht gesprochen. Diese Lücken werden von der Mannschaft nicht länger akzeptiert. Packen wir an! Die OG Panzer äussert sich seit Jahren klar zu den Notwendigkeiten für die Einsatzbereitschaft der Panzertruppe und der Armee . Das machen wir klar verständlich und ungeschönt gemeinsam mit zum Beispiel mit der Artillerie, Luftwaffe, der Infanterie, Logistik aber auch den Offizieren der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) sowie des Verbandes Militärischer Gesellschaften Schweiz (VMG), der Politik, der Industrie und der Wirtschaft. Wer der OG Panzer unterstellt, nur mit dem "Panzervisier" zu kämpfen, der sollte besser Mal aufmerksam unser Positionspapier 2025 lesen. Für etwas kämpfen, heisst nicht gegen etwas zu kämpfen! Wir haben bereits seit langem den Schulterschluss mit allen Partnern geschafft, darauf sind wir stolz. Packen wir es zusammen an: #GemeinsamStärker! Die OG Panzer gratuliert dem neuen Chef der Armee Benedikt Roos und wünscht ihm Erfolg, eine überzeugende und vereinende Stimme aber auch eine starke Hand für die kommenden Herausforderungen! Die Schweiz braucht dich. Wir brauchen dich. Deine Offiziere danken bereits heute hochachtungsvoll. Wir zählen auf dich! Euer Vorstand OG Panzer ***** Wir zählen auch auf unsere Unterstützter und Leser. Bleibt dran und folge uns auf LinkedIn! Welche Armee braucht die Schweizer Bevölkerung? Das Zielbild und die Strategie der Armee ( schwarzes Buch ) gibt spätestens seit August 2023 eine klare Marschrichtung vor: Lücken bei der Ausrüstung , bodengestützte Luftverteidigung (dazu gehört auch die Drohnenabwehr), indirektes Feuer, geschützte Fahrzeuge, Panzerabwehr, vernetzten Führung, der Nachrichtenbeschaffung , der Cyberabwehr , der elektronischen Kriegführung und der taktischen Luftmobilität sowie der Munition - es ist seit Jahren alles gesagt und klar dokumentiert bis ins Detail mit Lösungsvarianten. Für diesen ersten Schritt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit werden für Investitionen in Rüstungsmaterialbeschaffungen im Zeitraum von 2024 bis 2031 insgesamt gegen 13 Milliarden Franken benötigt . Mehr Details dazu in unserem Positionspapier 2025 . In Arbeit ist ferner eine detaillierte mittelfristige (bis 2035) und eine langfristige (bis 2040) Strategie. Diese nächste Schritte für die fernere Zukunft dürfen uns nicht daran hindern, heute mit den ersten Massnahmen eine solide personelle und materielle Grundlage für die Zukunft zu schaffen. Mehr Hintergrund zur Ernennung des neuen CdA? Medienkonferenz des Bundesrates ( YouTube-Video ) Hier geht's zur offiziellen Medienmitteilung des Bundesrates: Wir zählen auf unseren neuen Chef der Armee. Bleib auch dran und folge uns auf LinkedIn!
- Podcast #33: Eindrücke aus dem Jubiläumsanlass 25 Jahre OG Panzer
Mit der Podcast-Folge #33 geben wir euch einen exklusiven Einblick in den Jubiläumsanlass 25 Jahre OG Panzer. Mehr als 240 Gästen in der Panzerhalle M in Thun. Hört rein! Viele Gäste haben sich bereit erklärt, ein paar Fragen für unseren OG Panzer Podcast zu beantworten. Nebst dem Jubiläums-Event, wurden auch die Bewerggründe für eine Mitgliedschaft erläutert und wie das Programm des heutigen Abends wahrgenommen wurde. Alle waren begeistert und kommen definitiv wieder an ein Event von der OG Panzer! Weil wir uns eines geschworen haben: Weniger Bla Bla, sonder viel mehr PENG! Lasst uns zusammen anpacken und unsere Zukunft gestalten #GemeinsamStärker! Ein besonderer Dank geht an Oblt Stephen Weinmann unseren Chef OG Panzer Podcast. Danke, Stephen! Euer Vorstand OG Panzer
- Schutz, Feuerkraft, Bewegung - Panzer heute und morgen
Dr. Peter Forster, Oberst, ex-Rgt Kdt, Publizist und Buchautor In der „NZZ am Sonntag“ stimmt ein ex-Dozent den Schwanengesang auf die Panzerwaffe an . Er hält Panzer schlicht für überholt, überflüssig, dem Untergang geweiht. Mühsam kratzt er Argumente zusammen, aber seine Suppe fällt dünn aus, fad, wenig überzeugend. Wie er sich den Bodenkrieg ohne Panzer vorstellt, verschweigt er tunlichst. Putin hält den T-14 zurück Mauro Mantovani, so heisst der Mann, sucht dem Kampf der verbundenen Waffen das Rückgrat zu brechen. Er negiert die Kraft, die wie keine andere Schutz, Feuerkraft und Bewegung ins Gefecht führt. Den Panzer ausgerechnet jetzt, im Angesicht zweier langwieriger Kriege, so radikal abzuschreiben, ist grob fahrlässig. Exkurs: Einordnung der OG Panzer " Eine Armee ohne Kampfpanzer funktioniert nicht. Punkt - Gastkommentar der OG Panzer in der NZZ " In der Ukraine will General Gerassimow, ein in der Wolle gefärbter Panzeroffizier, die Übermacht mit älteren Tanks zu erringen. Die T-72, T-62 und T-54/55 lassen Russlands Armee Meter um Meter vorrücken. Den neuen T-14 Armata, präsentiert auf dem Roten Platz am 9. Mai 2015, hält Präsident Putin für spätere Waffengänge zurück. Den Drei-Mann-Panzer T-14 Armata präsentierte Russland erstmals am 9. Mai 2025 auf dem Roten Platz. Ihn hält Präsident Putin in der Ukraine bewusst zurück. Bild Wikipedia. In Israel haben mit dem neuen Generalstabschef Zamir die Panzeroffiziere das Szepter übernommen. Im engen Gazastreifen operieren fünf Divisionen. Drei davon, die Divisionen 36, 162 und 252, sind Top-Panzerverbände. Israels revolutionärer Kampfpanzer Merkawa führt eine ganze Gruppe Panzergrenadiere mit sich. Bild IDF. Panzer beherrschen das Gefechtsfeld Die führenden NATO-Armeen, allen voran die USA, erneuern ihre Kampf- und Schützenpanzer gleichermassen. Das Trophy-System der israelischen Rüstungsindustrie wehrt Raketen und Panzerfäuste ab. In Deutschland leistet der Branchenprimus, Rheinmetall mit Hauptsitz in Düsseldorf, für den vielfach kampfwertgesteigerten Leopard 2A8 Überstunden. Panzer- und Artilleriegranaten sind weltweit begehrt, die Munitionsfabriken laufen auf Hochtouren. Das amerikanische Heer schützt seine Abrams-Panzer mit dem Abwehrsystem Trophy links und rechts ganz aussen (graubraun) am Turm. Bild US Army Wie da ein ex-ETH-Dozent auf die Idee kommt, moderne Armeen brauchten keine Tanks, ist und bleibt schleierhaft. Unterstützung verdienen all diejenigen, die sich für die Panzerwaffe stark machen. Diese ist für jede Armee, die auf sich hält, schlicht unentbehrlich. Seit 1917/18 im Ersten Weltkrieg General John J. Pershing und ein gewisser George S. Patton auf ihren Tanks die Waage für die Westmächte senkten, kommt kein ernst zu nehmendes Heer ohne die Kampfkraft der Panzer aus. Der Leopard 2, hier im Schuss an der multinationalen Übung „TRIAS 25“, bildet das Rückgrat der Schweizer Panzerwaffe. Bild Mech Bat 14. Starke OG Panzer In der Schweiz treten die Panzeroffiziere den Verächtern ihrer Waffe entgegen. Ihre starke OG Panzer erhebt die Stimme. Sie fordert den Aufbau, nicht den Abbau der Panzerwaffe. Als ihr Präsident, Oberstleutnant im Generalstab Erich Muff, das Panzerbataillon 13 übernahm, schrieb er lapidar: "Egal was, wann und wo – im Ernstfall müssen immer Optionen zum Handeln auf den Tisch. Wer vorbereitet ist, hat solche Optionen und findet Lösungen. Daran arbeiten wir. Es lohnt sich!“ Muff und seine Mitstreiter bringen Forderungen, die Rückhalt verdienen, auch staatspolitisch. Den Panzeroffizieren ist zu ihrem Mut zu gratulieren, zu ihrem Kampfgeist, zur ihrer Offenheit auch, dass endlich einmal jemand klipp und klar sagt, was Not tut. Erich Muff setzt dem politischen und publizistischen Gedruckse ein Ende. Wer sich scheut, Ross und Reiter zu benennen, wird mit einem Schlag demaskiert. Zukünftige Struktur der mechanisierten Divisionen gemäss Vorschlag OG Panzer. Grafik OG Panzer Exkurs: Hier geht's zum Positionspapier 2025 der OG Panzer . Auch die Zukunft gehört dem Panzer. Gewiss revolutionieren Drohnen das Gefechtsfeld; der ukrainische Angriff auf Russlands Bomber lässt grüssen. Und in Israels Armee hatten die Spezialkräfte nicht umsonst so lange das Sagen. Doch am Ende des Tages entscheidet die Infanterie mit ihren boots on the ground den Krieg. Mit den Panzern erreichen sie ihr Ziel zügig und unter weitaus weniger Verlusten als allein. Fulda Gap und Suwalki-Lücke Im Kalten Krieg schrieb Max Hastings den Thriller „Der Dritte Weltkrieg“. Er lässt den Waffengang am Fulda Gap , an jener ominösen Lücke zwischen Thüringen und Hessen, mit einem Panzergefecht beginnen. Fulda ist Geschichte. Heute zählt die Suwalki-Lücke zwischen Belarus und Kaliningrad. Auch auf der Masurischen Seenplatte lädt das offene Gelände zu Panzer-Operationen ein. Das ist den Panzergegnern deutsch und deutlich ins Stammbuch zu schreiben. Einsichtig werden ist ja nicht verboten. Dr. Peter Forster - Gastbeitrag Euer Vorstand OG Panzer
- Gedanken zum Kampf der verbundenen Waffen
Der Krieg in der Ukraine – obwohl nicht 1:1 auf die Schweiz übertragbar – dient als anschauliches Beispiel für die Transformation von der mechanisierten zur informatisierten Kriegsführung. Was sind die Konsequenzen dieses Prozesses für den zukünftigen Kampf der verbundenen Waffen? Ersetzen elektronische Daten tatsächlich Panzerstahl? Der vorliegende Artikel fasst die Grundlagen und Überlegungen zum zukünftigen Kampf der verbundenen Waffen zusammen, auf welche sich die OG Panzer in ihrem Positionspapier abstützt. Die OG Panzer vertritt gemäss ihren Statuten die Interessen der Panzertruppen, aber uns ist durchaus bewusst, dass die Panzertruppen nur im Verbund mit den anderen Truppengattungen ihren Auftrag erfüllen können. Der Artikel verfolgt daher primär zwei Ziele: Die einzelnen Elemente im Kampf der verbundenen Waffen und deren Zusammenwirken auf dem Gefechtsfeld aus Sicht der OG Panzer zu beschreiben und dadurch Anknüpfpunkte für einen breiteren, truppengattungsübergreifenden Diskurs zu schaffen. Einen Beitrag zur Diskussion betreffend der Weiterentwicklung des Kampfes der verbundenen Waffen in der Schweizer Armee unter Berücksichtigung neuer Technologien zu leisten. "Die Verteidigung wird aktiv geführt! Ein Schachspieler, der nur auf die Züge seines Gegners reagiert, wird das Spiel früher oder später – aber mit Sicherheit – verlieren." Die Forderungen der OG Panzer findest du im Positionspapier . Weitere Beiträge der OG Panzer im Zusammenhang mit dem Kampf der verbundenen Waffen in der Schweizer Armee: Taktiker oder Prozessverwalter? Ein kritische Betrachtung der aktuellen Offiziersausbildung Panzer oder Drohnen? Die Bedeutung von Drohnen im Kampf der verbundenen Waffen Tarnung und Täuschung - Quo vadis? Tarnung und Täuschung - Stand der Technik Taktikausbildung mit Hilfe von Kriegsspielen Bestandesaufnahme Panzer 87 Bestandesaufnahme Schützenpanzer 2000 Bestandesaufnahme Unterstützungsfahrzeuge Euer Vorstand OG Panzer

















