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- Positionspapier OG Panzer 2025
Gemeinsam einstehen für die Landesverteidigung: Fr. 100 Mia. und 250'000 Soldaten: Jetzt Fähigkeitslücken schliessen - zusammen entschlossen, ohne Ausreden! Es ist als Offiziersgesellschaft der Panzertruppen unsere Aufgabe, Lösungen zu Problemen auszuarbeiten, welche die Panzertruppen und die Schweizer Armee betreffen. In der Schweiz sind wir Bürger die Armee und wir Offiziere tragen die Verantwortung und haben somit die Pflicht mitzubestimmen. Wir machen uns grosse Sorgen, dass wir nicht verteidigungsbereit sind, wenn sich der Krieg in Europa ausweitet. Wir fordern funktionierende und pragmatische Lösungen - unsere Milizarmee hat jederzeit einsatzbereit und wachsam auf dem Posten zu stehen - heute, nicht erst wenn es zu spät ist! Die OG Panzer ist von der Armee und der Politik unabhängig. Beitrag veröffentlich am 20.05.2025, aktualisiert am 21.05.2025 OG Panzer Positionspapier 2025 Aufbau: Zwei Seiten Forderungen und Einordnung (Seiten 1+2); vier Seiten Erläuterungen mit Zahlen, Argumenten und Lösungen (Seiten 3 bis 6) Worum geht es? Wir müssen den Widerstandswillen stärken - gegen jeden Angriff von aussen und gegen die Gefahren im Innern wie Erschlaffung, Zerrissenheit und Defaitismus. (Zustand der Mutlosigkeit oder Schwarzseherei) ... lassen wir uns von unseren Widersachern nicht einreden, wir wären zu schwach, alleine und hätten keine Wahl. Uns fehlt nicht die Kraft, uns fehlt der Wille. Lassen wir uns nicht einschüchtern und packen an! (Oberstlt Erich Muff, Präsident OG Panzer) Investitionen jetzt Wir haben gute fähige Soldaten, aber keine Ausrüstung. Mit den 100 Mia. werden die dringendsten Lücken geschlossen, der Kampfkern aufgebaut, der Bestand an Soldaten auf 250'000 Soldaten erhöht und die Durchhaltefähigkeit verlängert. Nur mit 100 Mia. Investitionen wird die Schweiz wieder verteidigungsfähig. Ein zuwarten ist nicht mehr vertretbar: 13 Mia. Fr. sind sofort bis 2026 zu sprechen und 100 Mia. Fr. bis 2030. "Die Neutralität der Schweiz ist soviel wert, als die schweizerische Armee wert ist." (Henri Guisan, 1874 – 1960) „Ein Volk, das den Willen zu seinem Schutz nicht mehr aufbringt, verdient, dass es untergeht“ (Bundesrat Rudolf Minger, vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges) Wie weiter? Was über die Jahre zu viel gespart wurde, muss zurück in die Armee Die Zeit drängt, hätte die Politik das Budget der Armee nicht regelrecht geplündert, könnten wir heute aus einer Position der Stärke agieren. "An den Bundesrat, die Politik und das Volk: Wir zählen auf euch, wie auch ihr auf uns zählt!" (Oberstlt Erich Muff, Präsident OG Panzer) Warum ist eine schrittweise Erhöhung der Verteidigungsausgaben bis 2035 unter den aktuellen geopolitischen Entwicklungen nicht akzeptabel? Mehrere westlichen Staaten und auch die Europäische Union vertreten derzeit die Auffassung, dass sich die sicherheitspolitische Lage ab den Jahren 2027/2028 deutlich zuspitzen könnte. Hintergrund sind parallele Entwicklungen in Europa und im Pazifik, welche beide das Potenzial für weitreichende militärische Eskalationen besitzen. Es wäre daher politisch verantwortungslos die Erhöhung der Verteidigungsausgaben weiter aufzuschieben und die Armee nicht so schnell wie möglich wieder verteidigungsbereit zu machen - wenn es jetzt keinen mutigen politischen Entschluss gibt, wird die Armee die Schweiz im Kriegsfall nicht verteidigen können! "Wir kämpfen den nächsten Krieg mit dem Material, welches wir haben, und nicht mit dem Material, welches wir gerne hätten!" Kampf der verbundenen Waffen: Es geht um weit mehr als Panzer Weitere Hintergründe zum Einsatz der mechanisierten Verbände findest du in den Gedanken zum Kampf der verbundenen Waffen. Und nein, Drohnen ersetzen keine Panzer! Den Nachholbedarf bei den mechanisierten Truppen haben wir in unseren Bestandesaufnahmen (Panzer, Kampfschützenpanzer, Unterstützungsfahrzeuge) nachgewiesen. Resonanz in den Medien Wir freuen uns auf euer Feedback! Euer Vorstand OG Panzer
- Offiziere gehen auf die Barrikaden: Armeeverbände fordern 100’000’000’000 Franken – und zwar subito!
Militärverbände fordern eine massive Aufrüstung angesichts der angespannten Sicherheitslage in Europa. Sie verlangen 100 Milliarden Franken und eine Aufstockung des Personalbestands auf 250'000. Eine Forderung, die der Politik einiges Kopfzerbrechen bereiten dürfte. Europa ist in Alarmstimmung. Schon 2027 könne es zum Krieg zwischen Russland und der Nato kommen, warnen Experten. «Wir müssen Abschreckung leisten, um zu verhindern, dass es zum Äussersten kommt», mahnt der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius (65). Und Europa rüstet auf, will mit Mega-Finanzpaketen seine Verteidigungsbereitschaft stärken. Auch die Schweiz will aufrüsten, tut sich aber schwer damit. Das Armeebudget wurde erhöht – auf 30 Milliarden bis 2028, 4 Milliarden mehr als bisher. Doch noch immer ist unklar, woher das Geld kommen soll. Bisher scheiterten alle Vorschläge. Die Finanzierung bleibt unsicher. «Fehler der Vergangenheit korrigieren» Nun aber gehen die Offiziere auf die Barrikaden. Mit deutlichen Worten kreiden sie der Politik an, in den letzten 35 Jahren bei der Armee «blindlings» 120 Milliarden weggespart zu haben: «Heute zeigt sich das Parlament überrascht und ohnmächtig ob der gravierenden Lücken», schreibt die Offiziersgesellschaft der Panzertruppen unterstützt von anderen Militärverbänden in einem neuen Positionspapier. Die Folge: Die Armee kann die Schweiz nicht mehr glaubwürdig verteidigen. Das soll sich ändern – und zwar rasch. Angesichts der dramatischen Sicherheitslage sei der Nachholbedarf enorm: 13 Milliarden Franken seien sofort nötig, weitere 80 bis 90 Milliarden brauche es ebenfalls kurzfristig, um «die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren». Summa summarum wären das 100 Milliarden, um die Schweizer Armee wieder in Schuss zu bringen. «Der Ball liegt nun bei der Politik», betont OG-Panzer-Präsident Erich Muff. Unterstützt wird das Papier etwa von der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG). «Die Nachbarländer rüsten auf: Sie geben bis zu drei Prozent des Bruttoinlandprodukts aus», sagt SOG-Präsident Michele Moor gegenüber SRF. «Und bei uns diskutiert das Parlament, ob überhaupt ein Prozent vom BIP investiert werden soll. Das ist sehr besorgniserregend.» Personalbestand nahezu verdoppeln Doch es braucht nicht nur mehr Geld. Für die Militärverbände ist klar: Der Personalbestand sei «mit höchster Priorität» von 140'000 auf 250'000 anzuheben. Erreicht werden soll dies etwa durch eine Erhöhung des maximalen Dienstalters. Für die Offiziere kein Ding der Unmöglichkeit. Noch anfangs der 2000er-Jahre umfasste die Armee schliesslich mehr als 400'000 Mann, anfangs der 1990er-Jahre waren es sogar über 800'000. Doch auch hier harzt es. Anfang Jahr hat der Bundesrat zwei neue Dienstpflicht-Modelle der mittlerweile abgetretenen Verteidigungsministerin Viola Amherd (62) versenkt. Dass die politisch Verantwortlichen für die bekannten Personallücken keine Lösung finden, ist für die Armeevertreter «ein Skandal». Lösungsansätze seien seit Jahren bekannt, «es fehlt aber der Wille zur Umsetzung». [Weiterlesen auf Blick.ch] Wichtig sei zudem, dass die Schweizer Rüstungsindustrie wichtige Projekte im Inland produzieren könne. «Im Ernstfall funktioniert die Versorgung von Systemen und Komponenten durch ausländische Partner nicht», so die Militärverbände und verweisen auf israelische Drohnen, auf die Bern seit Jahren wartet. Geteilte Meinungen im Parlament Im Parlament scheidet die Milliarden-Forderung die Geister. Man könne zwar über eine weitere Erhöhung des Armeebudgets diskutieren, findet SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf (56). «Diese Forderung aber schiesst weit übers Ziel hinaus», betont die Präsidentin der Sicherheitskommission. Es sei nicht nur unrealistisch, dass es zu Panzerschlachten mit Russland kommen könnte. Vielmehr stelle sich die Frage, woher das viele Geld kommen soll. «Das ist völlig unverhältnismässig!» «Die Forderungen decken sich mit meinen Überlegungen», sagt hingegen SVP-Sicherheitspolitiker Werner Salzmann (62). Auf die nächsten 20 Jahre hinaus seien Investitionen von 100 Milliarden möglich, wenn mit dem derzeit diskutierten Sparpaket der Staatshaushalt tatsächlich spürbar entlastet werden könne. «Das muss einfach machbar sein», findet der Berner Ständerat. Schneller aber seien die Investitionen nicht zu realisieren. Denn eine Umgehung der Schuldenbremse wie in Deutschland war im Bundesparlament bisher chancenlos. 100 Milliarden Franken sind enorm viel Geld. Das ist auch den Militärverbänden klar. Aber schliesslich verlange der Staat von seinen Bürgern in Uniform, «ihre Pflichten auch unter Einsatz des Lebens zu erfüllen». Und: «Es ist für eines der reichsten Länder schlichtweg unredlich, wenn es seine Soldaten nicht so ausrüstet, dass sie mindestens eine faire Chance haben!» Quelle: Blick.ch OG Panzer Positionspapier 2025 Hier geht's zum OG Panzer Positionspapier 2025 mit allen Zalen, Fakten und Erläuterungen. Euer Vorstand OG Panzer
- Bestandesaufnahme Panzer 87
Mit dem Rüstungsprogramm 1984 wurde die Beschaffung von 380 Panzer 87 Leopard (Pz 87 Leo) durch die vereinigte Bundesversammlung geneh-migt. 35 Fahrzeuge wurden durch die Herstellerfirma Krauss-Maffei gelie-fert, die restlichen 345 Fahrzeuge wurden bis 1993 durch K+W in Thun in Lizenz gebaut. Mit dem Rüstungsprogramm 2006 wurden schliesslich 134 Fahrzeuge einem Werterhaltungsprogramm zum Panzer 87 Werterhaltung (Pz 87 WE) unterzogen. Was aber ist mit den verbleibenden 246 Panzer 87 Leopard geschehen? Eine Bestandesaufnahme (Update zur Publikation von 2015 ). Siehe auch unsere Bestandesaufnahme zum Schützenpanzer 2000 und zu den Unterstützungsfahrzeugen . Die Forderungen der OG Panzer findest du im Positionspapier , weitere Hintergründe zum Einsatz findest du in den Gedanken zum Kampf der verbundenen Waffen . Schützenpanzer 2000, Panzerhaubitze M109 KAWEST, Panzer 87 Euer Vorstand OG Panzer
- 3 Bestandesaufnahmen: Kampf-, Schützenpanzer und Unterstützungsfahrzeuge
Bestand - Bedarf - Bilanz: Wie müssen wir die Panzertruppen weiterentwickeln? Noch nie haben wir so viele Fakten, Analysen und Details zusammengefasst publiziert! (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Hier geht es zu den drei Artikeln: 1) Bestandesaufnahme Panzer 87: Hier geht's zum Blogpost 2) Bestandesaufnahme Schützenpanzer 2000: Hier geht's zum Blogpost 3) Bestandesaufnahme Unterstützungsfahrzeuge: Hier geht's zum Blogpost Viel Spass beim Lesen! Wir freuen uns auf euer Feedback und Anregungen an info@ogpanzer.ch . ****Update am Freitag 9. Mai 2025 - 03:00 Uhr: Blick-Online greift unsere Analyse kurz nach der Publikation auf dem Blog www.ogpanzer.ch auf und schreibt (Auszug aus Blick-Online) Bevor die Armeebotschaft im Parlament beraten wird, fordern Offiziere ein 4-Milliarden-Paket zur Modernisierung der Panzerflotte. Die heutigen Bestände seien veraltet. Und sie reichten im Ernstfall nirgends hin. Der Schweizer Soldat weiss, worauf er sich einlässt. Unmissverständlich verlangt der Staat von ihm, seine «Pflichten auch unter Einsatz des Lebens zu erfüllen». So ist es im Dienstreglement der Armee festgehalten. Dann muss der Bund aber auch für die nötige Ausrüstung sorgen, findet die Offiziersgesellschaft (OG) Panzer: «Es ist für eines der reichsten Länder schlichtweg unredlich, wenn es seine Soldaten nicht so ausrüstet, dass sie mindestens eine faire Chance haben!» Und deshalb stellen die Offiziere in einer neuen Analyse auch klare Forderungen an die Politik: Satte 4 Milliarden Franken sollen in die Panzerflotte gesteckt werden, um sie wieder in Schuss zu bringen. Denn die heutigen Bestände seien nicht nur hoffnungslos veraltet, sie reichen auch nirgends hin, ist die OG Panzer überzeugt. «Für eine glaubwürdige Landesverteidigung wären weitere sechs Panzergrenadierbataillone nötig», rechnet sie vor. [...] Bisherige Pläne reichen nur fürs Allernötigste Eine Riesensumme, das ist auch den Offizieren klar. Zum Vergleich: Die aktuelle Armeebotschaft umfasst Rüstungsprojekte für 1,5 Milliarden Franken. Darin enthalten sind bereits 255 Millionen zur Instandsetzung der 134 im Einsatz stehenden «Leos». Das reiche aber nur für das Allernötigste, findet OG-Präsident Erich Muff. So würden etwa Getriebe erneuert, was eigentlich zum normalen Unterhalt gehört. «Der Armee aber fehlt sogar dafür das Geld, weshalb sie den Posten in die Armeebotschaft aufnehmen muss. Das zeigt, wie sie fast kaputtgespart worden ist.» Die Forderung der OG Panzer wird bei der Politik einen schweren Stand haben. Das Parlament rang schon im Dezember ums Budget. Auch, weil das Armeebudget bereits erhöht wurde – auf 30 Milliarden bis 2028, 4 Milliarden mehr als bisher. Doch noch immer ist nicht klar, woher das Geld kommen soll. Bisher scheiterten alle Vorschläge. Und der Spardruck bleibt gross. «Der Politik ist der riesige Nachholbedarf vermutlich schon bewusst», so Muff. «Dieses Loch hat sie über die letzten 30 Jahre mit Sparübungen selber aufgerissen.» Das bisher gesprochene Geld reiche daher auch nirgends hin. «Man darf sich nicht auf ein bis zwei Milliarden pro Jahr ausruhen.» Das zeige die Situation in Europa deutlich. VBS zeigte sich bisher zurückhaltend Doch selbst das Verteidigungsdepartement vertrat bisher eine andere Haltung. Grosse Panzerschlachten blieben in der Schweiz unwahrscheinlich, argumentiert das VBS. Bis anhin geht es daher weiter von sechs Bataillonen à 28 Panzern aus, also 168 Stück. Daneben brauche es 12 Panzer zur Ausbildung sowie 25 als Reserve und für Ersatzteile. Macht die bereits vorhandenen 205 Panzer, von denen bisher allerdings nicht genügend einsatzbereit sind. Die OG Panzer aber hält an ihrer Forderung fest. Sie sei denn auch alles andere als realitätsfern. So hatte die Schweizer Armee noch bis Anfang der 2000er-Jahre mehr mechanisierte Panzerfahrzeuge in ihrem Bestand, als die Offiziere heute fordern, betont Muff. «Die bittere Ironie: Die geforderten Fahrzeuge wären heute alle bereits vorhanden, hätte man sie nicht aus kurzfristigen finanziellen Überlegungen ins Ausland verkauft oder gleich komplett verschrottet.» Hier geht's zum vollständigen Blick-Artikel Quelle: Blick.ch Euer Vorstand OG Panzer
- Bestandesaufnahme Schützenpanzer 2000
Mit dem Rüstungsprogramm 2000 wurde die Beschaffung von insgesamt 186 Schützenpanzer 2000 (Spz 2000, CV9030) durch die vereinigte Bundesversammlung genehmigt. 310 Schützenpanzer 2000 sollten die veralteten Schützenpanzer 63/89 (Spz 63/89, M113) in den Panzerbrigaden ablösen, das zweite Los von 124 weiteren Fahrzeugen wurde jedoch nie beschafft… Eine Bestandesaufnahme. Siehe auch unsere Bestandesaufnahme zum Panzer 87 und zu den Unterstützungsfahrzeugen . Die Forderungen der OG Panzer findest du im Positionspapier , weitere Hintergründe zum Einsatz findest du in den Gedanken zum Kampf der verbundenen Waffen . Schützenpanzer 2000, Panzerhaubitze M109 KAWEST, Panzer 87 Euer Vorstand OG Panzer
- Bestandesaufnahme Unterstützungsfahrzeuge
Damit die mechanisierten Verbände ihre Gefechtsleistung erbringen können, sind sie – neben der allgemeinen Logistik und Führungsunterstützung – auf unterschiedliche Unterstützungsfahrzeuge angewiesen. Diese Schlüsselfahrzeuge stehen bereits heute nicht in genügender Anzahl zur Verfügung und müssen bei einem Aufwuchs ebenfalls berücksichtigt werden. Eine Bestandesaufnahme. Siehe auch unsere anderen Bestandesaufnahmen zum Panzer 87 und zum Schützenpanzer 2000 . Die Forderungen der OG Panzer findest du im Positionspapier , weitere Hintergründe zum Einsatz findest du in den Gedanken zum Kampf der verbundenen Waffen . Schützenpanzer 2000, Panzerhaubitze M109 KAWEST, Panzer 87 Euer Vorstand OG Panzer
- Kadertisch Zürich 2025 - jetzt anmelden
In Kürze ist es wieder Zeit für unseren exklusiven Kadertisch Zürich! Alle Details und Anmeldung hier . Euer Vorstand OG Panzer
- Kampfgeist pur! Kdt Mech Br 11 im Armee-Podcast
Hier geht's zum Podcast: https://www.youtube.com/watch?v=D1YoI3l6Ds8&list=PLIeumtg6eVFmDfAPx_MXE89yiKuL5OYr3&index=1 Euer Vorstand OG Panzer
- Investitionsstau: Mit diesen Rahmenbedingungen kann man gar nicht mehr arbeiten!
Fahrzeuge fallen aus, Ersatzteile sind nicht verfügbar und Fachpersonal in der LBA fehlt. Die Lage ist seit Jahren dramatisch und spitzt sich zu. Die Sparmassnahmen wurden notwendig, da die Instandhaltung des Armeematerials durch mehrere Faktoren erschwert wird. Dazu zählt der intensive Wartungsbedarf für überalterte Systeme, die begrenzten personellen und finanziellen Ressourcen und die steigende Vielfalt der eingesetzten Systeme. Der Fachkräftemangel in der Instandhaltung erschwert die Situation zusätzlich. Quelle VBS, 20.02.2025 Truppe findet immer Lösungen, Soldaten und Kader sind top! In jedem Dienst findet die Truppe - Soldaten und Kader - immer Lösungen, um trotzdem den Auftrag zu erfüllen und zu trainieren. Das ist nicht das Problem. Unsere Berufs- und Milizsoldaten machen einen super Job! Wir dürfen jedoch die heutige Situation nicht einfach als gegeben hinnehmen und müssen uns für eine vollständig ausgerüstete, alimentierte und einsatzbereite Armee einsetzen. Das ist unsere Verantwortung! Wir müssen jetzt handeln! Die OG Panzer zeigt zusammen mit der Politik und dem Verband Militärischer Gesellschaften ( VMG ) dringenden Handlungsbedarf auf. Wir müssen jetzt anpacken! Auszug aus Blick.ch , 19.03.2025 Instandhaltungsarbeiten müssten priorisiert werden, hatte der Bundesrat auf eine Anfrage von SVP-Nationalrätin Stefanie Heimgartner (37) erklärt. Einschränkungen für die Truppe seien nicht auszuschliessen, räumt die Armee auf Anfrage ein. Und: «Mit der Überalterung von Teilflotten nimmt der Anteil an Ausfällen heute markant zu.» Die Grundausrüstung wird nicht mehr erreicht. Konkrete Bestände einzelner Fahrzeugtypen aber blieben vertraulich. Der Feind könnte schliesslich mitlesen. Noch kritischer tönt es an der Front. «Mit diesen Rahmenbedingungen kann man gar nicht mehr arbeiten», sagt Erich Muff, Präsident der Offiziersgesellschaft Panzer. «Ein System nach dem anderen fällt altershalber aus oder wird ohne Ersatz ausser Dienst gestellt.» Während Armeeeinsätze wie am WEF in Davos nicht betroffen sind, müssten Rekrutenschulen oder WKs mit immer weniger Fahrzeugen auskommen. «Regelmässig sind bereits in Friedenszeiten behelfsmässige Lösungen nötig», hält Muff fest. Doch auch das reicht nicht immer: «Die M113-Fahrer fahren im WK keinen einzigen Meter. Eine Ausbildung findet nicht statt.» Und: «So kann es nicht weitergehen. Wir brauchen wieder mehr und einsatzbereite Fahrzeuge und Panzer.» So kann es nicht weiter gehen. Wir brauchen wieder mehr und einsatzbereite Fahrzeuge und Panzer (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Ähnlich tönt es von Stefan Holenstein (63). «Die Fahrzeugbestände reichen nur knapp, wenn überhaupt», sagt der Präsident des Verbands Militärischer Gesellschaften Schweiz (VMG). Das sei an Kaderreporten immer wieder zu hören. Regelmässig müssten Fahrzeuge zwischen Verbänden hin- und hergeschoben werden, um die Lücken einigermassen zu füllen. Für Holenstein hat der akute Fachkräftemangel auch mit der Zentralisierung der Logistik bei der Armee XXI zu tun: «Damals wurden aus rein ökonomischen Überlegungen viele Fachkräfte entlassen, die jetzt fehlen.» Nun suche die Logistikbasis der Armee wieder händeringend nach Personal – während gleichzeitig wegen des Sparpakets des Bundesrats Leute entlassen werden sollen. «Das ist absurd», findet Holenstein. [...] Vorerst aber dürfte sich die Situation kaum bessern. Um für den Ernstfall genügend Ressourcen zu haben, will die Armee den Truppen bis Ende Jahr 20 Prozent weniger Fahrzeuge abgeben. Das teilte sie Ende Februar mit. Betroffen sind vorab Piranha, Schützenpanzer 63 und 2000, Leopard-Panzer, Duro-Truppentransporter und Kleinbusse sowie Anhänger, deren Instandhaltung nicht garantiert werden könne. Sogar Bundesrat räumt Probleme ein Auch dem Bundesrat ist klar, dass das nicht mehr reicht. Er weist darauf hin, dass die Armee eigentlich mit einer Reserve von 15 Prozent rechnet, um Instandhaltungsarbeiten ohne Auswirkungen auf die Bereitschaft durchführen zu können. Wegen fehlender Mittel sei das aber längst nicht mehr überall möglich. SVP-Nationalrätin Heimgartner bereitet das Sorgen. «Will die Schweiz verteidigungsfähig sein, muss ihre Armee auch ernsthaft üben können», sagt sie. «In der Privatwirtschaft könnte man so auch nicht arbeiten.» Die Armee brauche genügend finanzielle Mittel, um die 15-Prozent-Reserve wieder erreichen zu können. Denn mit den immer älter werdenden Systemen werde die Situation schlimmer und schlimmer. Die Truppen bekommen das nun immer mehr zu spüren. Hier geht's zum vollständigen Artikel auf www.blick.ch . Blick über den Tellerrand Quelle NZZ.ch , 18.03.2025 Wir müssen massiv in die Schweizer Armee investieren ( Quelle Schweizer Armee , 02.10.2024) Angesichts der verschlechterten Sicherheitslage muss die Verteidigungsfähigkeit der Schweizer Armee dringend gestärkt werden. Es gilt Fähigkeitslücken zu schliessen, welche aufgrund des grossen Spardrucks der letzten Jahre entstanden sind. Der hauptsächlich limitierende Faktor für den Aufbau und Erhalt der erforderlichen Fähigkeiten sind die Finanzmittel. Würden sämtliche Systeme, die in den kommenden Jahren ans Ende ihrer Nutzungsdauer gelangen, 1 zu 1 ersetzt und gleichzeitig neue Fähigkeiten aufgebaut, so würde sich der gesamte Finanzbedarf – Schätzungen zufolge – auf über 40 Milliarden Franken belaufen. Für diesen ersten Schritt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit werden für Investitionen in Rüstungsmaterialbeschaffungen im Zeitraum von 2024 bis 2031 insgesamt gegen 13 Milliarden Franken benötigt. Um die Lücken zu schliessen braucht es jetzt sofort 13 Milliarden Franken. Die Pläne dazu sind vorhanden (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Der totale Investitionsbedarf wird beläuft sich auf 60-80 Milliarden Franken belaufen inklusive Erhöhung der Bevorratung von Munition, Betriebsstoffen und Ersatzteilen. Steht mehr Geld zur Verfügung, ist die Armee schneller ausgerüstet und einsatzbereit. Keine Angst vor grossen Zahlen. Am Beispiel Deutschland zeigt sich, dass bei den Finanzen der Landesverteidigung höchste Priorität eingeräumt werden muss. Packen wir es also an bevor es zu spät ist und denken wir daran: «Jedes Land hat eine Armee, entweder die eigene oder eine fremde.» (Winston Churchill). Überlegen wir gründlich, was dies für die Schweiz, für unsere Bevölkerung, für dich und mich und unsere Kinder bedeuten würde! Euer Vorstand OG Panzer
- Taktikausbildung 3D
«Das Kriegsspiel schärft das Urteil und übt den Offizier in der schwierigen Kunst, unter Unsicherheit zu handeln.» Helmuth von Moltke An der Think Tank Tagung im Oktober 2024 hat die OG Panzer mit den drei Spielen « Feuer und Bewegung » , « Häuser- und Ortskampf » sowie «Kampf der verbundenen Waffen» ihre eigene Kriegsspiel-Serie zur Taktikausbildung lanciert. Die Spiele stehen seither als Print & Play Version allen Interessierten kostenlos zur Verfügung. Im Hintergrund lief die Entwicklung weiter und so konnten anlässlich der Generalversammlung 2025 alle drei Spiele in einer schicken 3D-Version vorgestellt werden - neben den Einheiten- und Spielmarkern wird auch das Spielfeld selber als modulares 3D-Modell angeboten, wodurch sich nicht nur die Spielergonomie verbessert, sondern auch die Präsenz (verglichen mit den doch eher abstrakten 2D-Karten der Print & Play Version) auf eine neue Stufe gehoben wird. Die Produktion der Spielkomponenten erfolgt in der Schweiz durch unseren Partner sandboxtraining.ch , die Auslieferung der bestellten Spiele beginnt im April. Feuer und Bewegung Häuser- und Ortskampf Kampf der verbundenen Waffen Stufe Zug Stufe Kompanie Stufe Kompanie / Bataillon 1-2 Spieler 2-5 Spieler 2-10 Spieler 30-45 Minuten pro Spiel 45-60 Minuten pro Spiel 45 Minuten - 6 Stunden pro Spiel Weitere Details findest du in unserer Produkteübersicht: Viel Spass beim Taktiktraining! Euer Vorstand OG Panzer
- Die Geschichte der operativen Kunst
Viele sprechen von der operativen Stufe, einige verstehen wirklich ihre Bedeutung und nur wenige wissen, wo die Ursprünge dieses Bindegliedes zwischen Taktik und Strategie liegen. Weisst du es? Buchempfehlung: The Evolution of Operational Art
- Schweizer Sicherheit in Gefahr: Warum unsere Rüstungsindustrie jetzt gerettet werden muss!
Während weltweit die Militärausgaben explodieren und sich Nationen gegen die Bedrohungen von morgen wappnen, bricht unsere heimische Rüstungsindustrie unter dem Druck ideologischer Exportverbote dramatisch ein. Das gefährdet nicht nur Arbeitsplätze – sondern die Sicherheit unseres ganzen Landes! Höchste Warnstufe für die Schweiz! Die Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) sprechen eine klare Sprache: Bereits 2023 ein Einbruch von 27% , und nun 2024 ein weiteres Minus von 5% bei den Kriegsmaterialexporten. Während andere Länder massiv aufrüsten, verliert die Schweiz ihre technologische Wehrhaftigkeit . Und warum? Wegen überzogener Exportbestimmungen , die seit 2021 unsere Unternehmen lähmen und aus dem Markt drängen! Exportverhinderung = Sicherheitsrisiko Schweizer Rüstungsindustrie vor dem Kollaps: Wollen wir so weiter machen? Immer mehr Unternehmen geraten in wirtschaftliche Not oder verlagern Arbeitsplätze und Know-how ins Ausland: Safran Vectronix muss Kurzarbeit anmelden – und das in einer Weltlage, in der Nachtsicht- und Entfernungsmesser gefragt wären wie nie. Swiss P Defence entlässt 22 Mitarbeitende – und mit ihnen verschwindet wertvolles Know-how für immer. B&T AG, Pionier in Kleinkaliberwaffen, muss nach Deutschland ausweichen, um überhaupt noch liefern zu können . GDELS-Mowag, unser Stolz in Sachen gepanzerte Fahrzeuge, verliert Arbeitsplätze an ausländische Produktionsstandorte. Carbomill, Hightech-Hersteller, musste Know-how an die Konkurrenz abtreten – und deren Produkte stehen nun in Konkurrenz zu uns! Das Resultat? Unsere besten Köpfe und Technologien wandern ab. Und mit ihnen die Fähigkeit, die Schweizer Armee selbstständig auszurüsten und einsatzbereit zu halten! In Krisenzeiten fehlt so die Basis für einen Ausbau der Verteidigungsfähigkeit. Ein Land ohne Rüstungsindustrie – ein Land ohne Schutz? Wer glaubt, die Schweiz könne ohne eigene Rüstungsindustrie sicher bleiben, verkennt die Realität : Ohne innovative heimische Produktion werden die Systeme der Schweizer Armee nicht mehr Instand gehalten . Ersatzteile, Modernisierungen und Anpassungen an neue Bedrohungen? Fehlanzeige! Im Ernstfall wäre die Schweiz wehrlos. Und das alles, während unsere Nachbarländer Milliarden in ihre Verteidigung stecken und sich auf Kriegszenarien vorbereiten! Besonders brisant: Länder wie Deutschland, Dänemark und die Niederlande – einst treue Kunden – streichen Schweizer Firmen von ihren Lieferantenlisten . Der Grund? Unsere unberechenbaren, restriktiven Gesetze. Jetzt Kriegsmaterialgesetz anpassen – bevor es zu spät ist! Wir fordern: Schluss mit der Selbstfesselung! Die Schweiz muss ihre Exportbestimmungen jetzt anpassen , um: Die eigene Sicherheit zu garantieren. Tausende hochqualifizierte Arbeitsplätze zu sichern. Unseren internationalen Ruf als verlässlicher Partner wiederherzustellen. Das Überleben einer Schlüsselindustrie zu garantieren, die unser Land schützt! Denn eines muss klar sein: Ohne Rüstungsindustrie keine Sicherheit. Ohne Sicherheit keine Schweiz. Was kann ich tun? ➡️ Teile diesen Beitrag mit deinen Freunden, Kollegen und in den sozialen Medien. Jeder muss wissen, wie ernst die Lage ist! 📲 Nutze den Hashtag: #SchweizWehrhaft #RüstungsindustrieRetten #OGPANZER Nur gemeinsam können wir verhindern, dass unser Land schutzlos wird!👉 Handle jetzt – bevor es zu spät ist! Hier geht's zur vollständigen Medienmitteilung des Arbeitskreises Sicherheit und Wirtschaft: Euer Vorstand OG Panzer












