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  • Die Revolution des Landkrieges (NZZ)

    Am 15. September 1916 tauchen auf den Schlachtfeldern an der Somme erstmals gepanzerte Kettenfahrzeuge auf. Ihre grösste Bedeutung erlangten sie aber erst im Zweiten Weltkrieg. Das Bedürfnis, sich im Kampfe vor Waffeneinwirkung und gegen Verwundung zu schützen, ist vermutlich so alt wie die Menschheit. Die Römer entwickelten den Schutzschild und den Streitwagen, die Ritter im Mittelalter die Rüstung und das gepanzerte Schlachtross, und Leonardo da Vinci entwarf Ende des 15. Jahrhunderts die Panzerglocke, um Kämpfer geschützt an den Gegner heranzuführen. Aber erst mit der Entwicklung des Verbrennungsmotors und der Panzerkette im Industriezeitalter wurden auch der nötige Antrieb und die Voraussetzungen geschaffen, um gepanzerte Kolosse in schwierigem Gelände vorwärts zu bringen. Hier geht's zum Artikel "Die Revolution des Landkrieges", erschienen in der NZZ 15.09.2016. Herzlichen Dank an die NZZ-Redaktion! Roland Beck, Historiker, NZZ

  • Kritische Bestände im WK: Lieber in den Zivildienst?

    Nicht nur die grosszügig gewährten Dienstverschiebungen und zahlreichen Urlaube gefährden die Bestände unserer Einheiten im Wiederholungskurs. Auch die verantwortungslose Regelung des Eintritts in den Zivildienst zerstört das personelle Fundament unserer Armee. Seit Jahren suchen mehr und mehr junge Männer den Ausweg in den Zivildienst. Was ist nur los? Wer ergreift die richtigen Massnahmen? 22% aller Diensttage werden im Zivildienst geleistet! Quelle: Weltwoche Ins Gefängnis musste bis vor 20 Jahren, wer aus Gewissensgründen nicht ins Militär wollte. 1996 wurde der Zivildienst für diensttaugliche junge Männer eingeführt. Im «Forum» auf Radio SRF 1 diskutieren Experten mit Hörerinnen und Hörern darüber, ob der Zivildienst heute zu attraktiv geworden ist. Unser Vorstandsmitglied Hptm Sandro Keller nimmt in der Diskussionssendung «Forum» klar Stellung: "Der Zivildienst höhlt die allgemeine Wehrpflicht noch weiter aus" "Die Armee verliert zunehmend die personelle Basis: Bereits 22% aller Diensttage werden im Zivildienst geleistet" "Bei der Wehrpflicht geht es um Pflichterfüllung, nicht um persönliche Vorlieben" Herzlichen Dank an Sandro Keller für sein verantwortungsvolles Engagement. Hier geht's zum Standpunkt "Die freie Wahl" von Oberst Peter Forster, erschienen im Schweizer Soldat 12/2016. OG Panzer

  • Not am Mann (Weltwoche)

    Die Schweizer Armee steckt in Personalnöten. Immer mehr junge Männer wählen den Zivildienst, in manchen Kantonen ist fast die Hälfte untauglich. Dienstverschiebungen und Urlaube gefährdeten die Ausbildungsqualität, sagen Offiziere. Mitten in unsere Recherchen zu den personellen Problemen beim Militär platzte die Nachricht, dass der Romand Philippe Rebord neuer Armeechef (CdA) wird. Das war ein Zufall. Kein Zufall aber ist, dass Rebord gleich in seiner ersten Pressekonferenz als designierter Nachfolger von André Blattmann prominent ebendieses Thema lancierte: «Die grösste Herausforderung sehe ich im Personal», sagte Rebord. «Ich spreche von der Miliz: Wir brauchen eine gewisse Anzahl Soldaten, so dass das System alimentiert werden kann. Momentan haben wir ein Alimentierungsproblem, weil der Zivildienst boomt.» Dieser sei zu attraktiv geworden. Das stimmt zweifellos, wie neuste Zahlen belegen. Allerdings ist der Zivildienst nicht das einzige Problem. Es hapert auch in anderen Bereichen beim Personal – und Politik und Armeespitze sind daran nicht unschuldig. Hier geht's zum Artikel "Not am Mann", erschienen in der Weltwoche Nr. 38.16. Herzlichen Dank an die Weltwoche-Redaktion! Die Weltwoche oder den Weltwoche-Newsletter abonnieren? Hier geht's zum Abo-Service! Dr. Philipp Gut, Stv. Chefredaktor und Politikchef Weltwoche

  • Der Kampf UM überbautes Gelände aus militärhistorischer Sicht

    Die Mechanisierten Truppen arbeiten ganz zu Recht an ihren Fertigkeiten zur Einnahme von überbautem Gelände. Die übergeordnete militärische und politische Strategie sollte aber alles daransetzen, dass Städte gar nicht erst an einen Gegner verloren gehen. Wann immer eine staatliche Armee eine Stadt zurückerobern muss, ist so eine Operation selbst im Fall ihres militärischen Gelingens eine meist zum vornherein verlorene Schlacht auf politischer Ebene. Der Staat hat bereits fundamental versagt, wenn er die Bewohner einer Stadt nicht vor feindlichem Zugriff zu schützen vermochte. Hier geht's zum Blog-Artikel "Der Kampf UM überbautes Gelände aus militärhistorischer Sicht". Hier geht's zum Artikel "Der Kampf UM überbautes Gelände aus militärhistorischer Sicht", erschienen in der ASMZ 05/2017. Herzlichen Dank an die ASMZ. Fritz Kälin, lic. phil. hist, Mitglied 120er Club OG Panzer

  • WEA - Keine Kapazitätsreduktion bei den Panzertruppen!

    Das Referendum gegen die Weiterentwicklung der Armee ist nicht zustande gekommen, womit die WEA auf 1. Januar 2018 umgesetzt werden kann. Damit allerdings auch mit der WEA eine robuste Verteidigungsfähigkeit aufrechterhalten werden und die Schweizer Armee ihren primären Auftrag zur Verteidigung von Land und Bevölkerung weiterhin wahrnehmen kann, muss zwingend die personelle Alimentierung der Kampfeinheiten und der Erhalt bzw. die Modernisierung der bestehenden Hauptkampfsysteme sowie der jährliche Ausgabeplafond von 5 Milliarden Schweizer Franken garantiert werden. Hier geht's zur Positionierung der OG Panzer zur Weiterentwicklung der Armee: "WEA - Keine Kapazitätsreduktion bei den Panzertruppen!". Hier geht's zum Artikel "Für eine starke Panzertruppe", erschienen im Schweizer Soldat 11/2016. Pour maintenir la capacité de défense « robuste » et remplir la mission de défense de l’armée suisse, garantir l’alimentation en personnel, maintenir le nombre de systèmes et d’unités de combat, développer les programmes de modernisation des plateformes terrestres, ainsi qu’un budget de 5 milliards de francs par année. Voyez ici la Prise de Position Développement de l'Armee: "DEVA - Pas de réduction des capacités!".

  • Entscheidung im Westen - Pattons Panzerschlacht 1944

    Nach dem Zusammenbruch der Heeresgruppen an der Ostfront und der verlorenen Schlacht um Frankreich war die Wehrmacht Ende 1944 an allen Fronten in die Verteidigung gedrängt. Dennoch ungebrochen und siegessicher rief Hitler geheim auf zur entscheidenden Offensive im Westen. Die berühmte Ardennenoffensive wird an den amerikanischen Akademien heute noch als Beispiel für einen überraschenden Überfall mit starken Panzerkräften gelehrt. Hier geht's zum Artikel "Entscheidung im Westen - Pattons Panzerschlacht 1944", erschienen im Schweizer Soldat 09/2016. Herzlichen Dank an den Schweizer Soldat. Hptm Marc Lenzin, Ressortleiter Geschichte, OG Panzer

  • Rheinmetall 130 mm Glattrohrkanone

    An der diesjährigen EUROSATORY, die vom 13. bis zum 17. Juni 2016 in Paris stattgefunden hat, stellte Rheinmetall Defence das Konzept für eine zukünftige Leistungssteigerung im Bereich der Panzerkanonen vor: Die neue 130-mm-L51-Glattrohrkanone. Der in Paris vorgestellte Demonstrator der 130-mm-L51-Glattrohrkanone wiegt 3000 kg und hat eine Rohrlänge von 6630 mm (51 Kaliber). Vertreter von Rheinmetall sprachen von einer um 50% höheren Leistung gegenüber der heutigen 120-mm-Glattrohrkanone. Das Rohr ist aus einem hochfesten Stahl gefertigt, mittels Autofrettage vergütet, inwendig hartverchromt und wiegt 1400 kg. Das Rohr hat keine Mündungsbremse. Rücklaufsystem und Verschluss basieren auf der 120-mm-Glattrohrkanone. Hier geht's zum Artikel "Neue 130 mm Glattrohrkanone", erschienen im Schweizer Soldat 09/2016. Herzlichen Dank an den Schweizer Soldat. Hptm Stefan Bühler, C Think Tank OG Panzer

  • Dienstverschiebungswesen in Schieflage - Wann folgt der personelle Kollaps in den Kompanien?

    Die Schieflage im Dienstverschiebungswesen ist auf keinen Fall mit zusätzlichen, aus dem Elfenbeinturm angeordneten Urlaubstagen zu korrigieren. Die derzeit unternommenen Massnahmen des über die letzten Jahre arg in Schieflage geratenen Dienstverschiebungswesens (DVS-Wesen) führen das Urlaubswesen in den Einheiten geradezu in den personellen Ruin. Die Situation hätte sich eigentlich gemäss Aussagen der Kantonalen Militärbehörden vom letzten Jahr stabilisieren müssen, doch in Tat und Wahrheit passiert genau das Gegenteil. Auch wenn es die Kantone und Bern schmerzt, das Problem muss letztlich an der Wurzel angepackt werden, ansonsten folgt demnächst der personelle Kollaps in den Einheiten. Das Personelle der Armee muss jetzt die Initiative ergreifen. Hier geht's zum Blog-Artikel "Schlechte Nachrichten für Kommandanten - Wann folgt der personelle Kollaps in den Kompanien?". Hier geht's zum Artikel "Wann folgt der personelle Kollaps in den Kompanien?", erschienen in der ASMZ 08/2016. Herzlichen Dank an die ASMZ. Hptm Erich Muff, Vizepräsident OG Panzer Hptm Stefan Bühler, C Think Tank OG Panzer

  • Panzergrenadiere im Häuser- und Ortskampf

    «Überbautes Gelände wird von Mechanisierten Kompanien wenn immer möglich gemieden. Durch die zunehmende Urbanisierung des Schweizer Mittellandes wird ein Einsatz einer Mechanisierten Kompanie jedoch immer, mindestens teilweise, im überbauten Gelände stattfinden.» Die Hauptlast des Kampfes im urbanen Gebiet tragen die Panzergrenadierformationen. Deshalb steht der Gefechts-WK für die Delta Kompanie des Panzerbataillons 13 jeweils im Zeichen des Häuser- und Ortskampfes (HOK). Hier geht's zum Artikel "Panzergrenadiere im Häuser- und Ortskampf", erschienen im Schweizer Soldat 05/2016. Herzlichen Dank an die Autoren und den Schweizer Soldat. Oblt Thomas Lüscher, Mitglied OG Panzer Oblt Anton Regli, Mitglied OG Panzer

  • Durchbruch in der Normandie - Die Panzerschlacht von Falaise 1944

    Juni 1944. Landung der Alliierten in der Normandie. Nach Konsolidierung der Brückenköpfe sollten der Ausbruch aus dem Landeperimeter, das Überschreiten der Seine und die Befreiung von Paris erfolgen. Aber Hitler warf seine schweren Panzerverbände an die Westfront und entfachte eine Schlacht, die im Kessel von Falaise ihren Höhepunkt fand. Hier geht's zum Artikel "Durchbruch in der Normandie - Die Panzerschlacht von Falaise 1944", erschienen im Schweizer Soldat 05/2016. Herzlichen Dank an den Autor und den Schweizer Soldat. Hptm Marc Lenzin, Autor und Ressortleiter Geschichte OG Panzer

  • Aufklärer der Zukunft – Blick in die nächste Geländekammer

    Der Aufklärer bringt im militärischen Gesamtrahmen eine Fähigkeit ein, welche für die vorgesetzte Stufe zum frühzeitigen Erkennen der gegnerischen Absicht und der darauf aufbauenden Planung zwingend notwendig ist: Der Blick in die Tiefe des vom Gegner beherrschten Raumes. Hier geht's zum Artikel "Aufklärer der Zukunft". Herzlichen Dank an die Autoren und die ASMZ. Hptm Jakob Oelkers Hptm Oliver Flück Hptm David Küttel

  • Teilnehmerrekord, innovativ und schlagkräftig - Rückblick auf die Generalversammlung der OG Panzer 2

    Am Donnerstag, 3. März 2016 trafen sich beinahe 100 Offiziere und Gäste zur 15. ordentlichen Generalversammlung der Offiziersgesellschaft Panzer - ein sehr erfreulicher Rekord und ein klares Bekenntnis unserer Mitglieder zur Stossrichtung der OG Panzer. Was haben wir im letzten Jahr erreicht? Wir blicken auf ein sehr erfolgreiches Jahr für unsere Offiziersgesellschaft zurück. Die OG Panzer hat im vergangenen Vereinsjahr, ihre klare Position und spürbare Präsenz mit ausgewählten mechanisierten und sicherheitspolitischen Inhalten geschärft und die Gesellschaft auch in ihrer Aussenwahrnehmung unverkennbar gestärkt. Herausgehoben sei an dieser Stelle unsere Jubiläumspublikation „Moderne Panzerfahrzeuge“, welche bereits mehr als 23'000 Leser erreicht hat. Das Gros der 2014 initiierten und im 2015 konsequent umgesetzten Initiativen haben unsere Gesellschaft fit gemacht für die Zukunft. Ferner haben wir 2015 auch die langfristige Finanzierung des Vereins auf eine solide Grundlage gestellt. Als Schlüsselthema der weiteren Reorganisation bleibt auch im 2016 das Mitgliederwesen (Datenqualität, Erreichbarkeit und Wachstum). Hier geht's zum Jahresbericht der OG Panzer. Wiederholt fand unsere Generalversammlung auch ein reges Echo in den Medien: OG Panzer: dynamisch, innovativ Hier geht's zum Artikel "OG Panzer - dynamisch, innovativ", erschienen im Schweizer Soldat 04/2016. Drei Stichworte der ASMZ zur OG Panzer: Glaubwürdig, initiativ und dynamisch. Hier geht's zum Artikel "Par Saint Georges – vive la cavalerie! 15. GV der OG Panzer", erschienen in der ASMZ 04/2016. Herzlichen Dank an den Schweizer Soldat und die ASMZ für die ausgezeichnete Berichterstattung. Wir danken unseren Offizieren und Gästen für den unermüdlichen Einsatz zugunsten der Schweizer Panzertruppe. Mit Ihrer Teilnahme an unserer Versammlung haben Sie die Bedeutung der mechanisierten Verbände unserer Armee unterstrichen. Wir dürfen nicht vergessen, wir sind das Herz der Verteidigung, das Rückgrat und zugleich der Hammer, der im äussersten Fall eines zukünftigen militärischen Konflikts für die Sicherheit der Schweiz und ihrer Bevölkerung vorbereitet sein muss. Diese Verantwortung müssen wir pflichtbewusst und mit viel Sorgfalt tragen. Es wird von uns erwartet, dass wir engagiert, informiert, mit Vernunft, aber auch bestimmt für unser Anliegen einstehen. Das ist GELB! Wir danken auch unseren Sponsoren und Gönnern für die tatkräftige Unterstützung unserer Initiativen und der Generalversammlung. Mit Ihrem Engagement und Ihrer grosszügigen finanziellen Unterstützung stärken Sie uns den Rücken! Bereits heute blicken wir auf die Generalversammlung vom Donnerstag, 9. März 2017. Auf einen spannenden Meinungsaustausch und auf die Pflege unseres zivilen und militärischen Netzwerks freuen wir uns sehr. Ihr Vorstand OG Panzer - Gemeinsam stärker! Bilder: Harley Anderegg

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