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- Tschechien kauft 246 Gefechtsfahrzeuge CV90 MkIV für 2,5 Mia. Euro
"...Die ersten Fahrzeuge sollen der Truppe 2026 zulaufen. [...] Die Wahl fiel auf dieses Fahrzeug, weil es nach Angaben des tschechischen Verteidigungsministeriums als einziges kampferprobt ist, in mehreren europäischen Ländern eingesetzt wird und den Anforderungen der tschechischen Streitkräfte entspricht." Quelle: ESUT Der CV90 entspricht dem Schweizer Schützenpanzer 2000 (Panzertypenblatt der OG Panzer). Mehr Hintergund zum CV90MkIV. DER CV90 HAT DEN RUF, EIN SEHR EFFEKTIVES WAFFENSYSTEM ZU SEIN. (WT) Euer Vorstand OG Panzer
- Leos, Artillerie und OG Panzer im Nationalrat
Wir haben in diesem Blogpost für euch die interessantesten Aussagen der Debatte im Nationalrat zum Vorhaben der Leopard-Ausserdienststellung und Armeebotschaft 2023 zusammengestellt und kommentiert. Der Text stammt aus der Debatte im Nationalrat (Amtliches Bulletin, provisorischer Text zum Zeitpunkt der Kommentierung). (im Video der Debatte im Nationalrat wird bei 03:18 auf die OG Panzer Bezug genommen) NR David Zuberbühler trifft den Nagel auf den Kopf: Es geht bei einer militärischen Bedarfsbestimmung um die Definition der militärisch notwendigen Ausrüstung für den Einsatz und nicht um kurzsichtige Panzer-Algebra im Rahmen des heutigen Finanzkorsetts. (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Votum NR David Zuberbühler "Offiziere der OG Panzer - Die Profis": Ich spreche zu Artikel 4a Absatz 1 bzw. zu meiner Minderheit, welche die 25 Leopard-Kampfpanzer nicht ausser Dienst stellen möchte. Der Kampfpanzer Leopard 2 ist gut 60 Tonnen schwer, zehn Meter lang und fährt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern. Seine Vorteile liegen in der Kombination aus Feuerkraft, Panzer, Schutz und Beweglichkeit. Mit seiner Hauptwaffe, einer 120-Millimeter-Glattrohrkanone, können Ziele in mehreren tausend Metern Entfernung getroffen werden, und dies auch aus voller Fahrt. Nicht zuletzt deshalb gehört der Leopard 2 aktuell zu den besten Kampfpanzern, die es weltweit überhaupt gibt. Im letztem März haben die ukrainischen Streitkräfte aus Deutschland 18 solcher "Leos" zur Verteidigung oder Rückeroberung ihres Territoriums erhalten. Mit den modernen Kampfpanzern will die deutsche Bundesregierung einen wesentlichen Beitrag zur Militärhilfe in der Ukraine leisten. Mit dieser Lieferung in die Ukraine besteht nun eine grosse Lücke in den Panzerbeständen der Bundeswehr. Deutschland kann nicht einmal mehr die Ausbildung der eigenen Truppen gewährleisten. Deshalb nimmt nun die deutsche Regierung die aktuell stillgelegte Schweizer Panzerflotte ins Visier. Der Wirtschafts- und der Verteidigungsminister Deutschlands haben das VBS offiziell angefragt, über die Veräusserung der aktuell nicht wieder instand gestellten Kampfpanzer nachzudenken. Die Mehrheit der Sicherheitspolitischen Kommission hat nun entschieden, durch die Hintertür der Armeebotschaft 25 von 96 aktuell stillgelegten Kampfpanzern des Typs Leopard 2 ausser Dienst zu stellen. Das Abstimmungsresultat lautete 17 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung. Sie entschied dies, obwohl sowohl der Nationalrat als auch der Ständerat in der Frühjahrssession beschlossen haben, kein Schweizer Kriegsmaterial direkt oder eben in diesem Fall indirekt an die Ukraine weiterzugeben. Mit diesem "Buebetrickli" will nun die Mehrheit der SiK die Beschlüsse des Parlamentes umgehen und sich ein Mäntelchen der guten Tat umhängen. Die aktuell nicht wieder instand gestellten Leopard-Kampfpanzer sollen nach dem Willen der Kommissionsmehrheit an Deutschland verkauft werden, damit Lücken der Bundeswehr gefüllt werden können, die durch die Panzerlieferungen in die Ukraine entstanden sind. Von den ursprünglich 380 beschafften Leopard-2-Panzern betreibt die Schweizer Armee heute noch 134, die einem sogenannten Werterhaltungsprogramm unterzogen worden sind. Für die vollständige Ausrüstung der sechs Panzerbataillone bzw. der zwei mechanisierten Bataillone - was ja schliesslich ein Ziel der Weiterentwicklung der Armee war - werden 71 der 96 stillgelegten Leopard-2-Panzer benötigt. Wenn man den Schutz unseres Landes und der darin lebenden Menschen allenfalls durch zwei zusätzliche Panzerbataillone sicherstellen bzw. ausbauen möchte, benötigt es nochmals rund 60 Panzersysteme. Wenn man den Berechnungen der Offiziersgesellschaft der Panzertruppen, also der Profis, glauben möchte, wären zur effektiven Landesverteidigung über 300 Leopard-2-Panzer notwendig. Unsere Berechnungen dazu findet ihr hier (Bestandesaufnahme) und hier (System und Finanzbedarf). Ja, man möge unseren Berechnungen gerne glauben :-). Fragen beantworten wir bei Unsicherheiten natürlich jederzeit gerne! (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Der Antrag zur Ausserdienststellung der Panzer ist deshalb brandgefährlich. Der brutale Krieg in der Ukraine zeigt ja geradezu beispielhaft, dass Kriege nicht ausschliesslich im Cyberraum, sondern immer auch auf dem Boden ausgetragen werden. Daraus muss die Erkenntnis gewonnen werden, dass die Armee sowohl personell als auch materiell zu stärken ist. Nun ist es aber so, dass wir nicht wissen, wie die Armee von morgen aussehen wird. Wir wissen es unter anderem auch deshalb nicht, weil es zum vom Ständerat angenommenen Postulat SPK-S 23.3000, "Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz", noch keine Stellungnahme des Bundesrates gibt. Dieses Postulat beauftragt den Bundesrat, so rasch wie möglich in einem Bericht darzulegen, wie die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz angesichts der Rückkehr zu bewaffneten Konflikten wie dem Ukraine-Krieg gestärkt werden kann. Solange keine aktuelle Verteidigungsdoktrin existiert und solange die Offiziersgesellschaft der Panzertruppen zum Schluss kommt, dass für die Landesverteidigung mindestens 300 solcher Kampfpanzer benötigt werden, kann man doch nicht allen Ernstes unser Tafelsilber ins Ausland verscherbeln. Ich bitte Sie deshalb, der Minderheit Zuberbühler zu folgen, der Ausserdienststellung nicht zuzustimmen und Artikel 4a Absatz 1 entsprechend zu streichen. ... Hurter Thomas (V, SH): Die SVP ist die Partei, die seit Jahren oder Jahrzehnten die Armee immer unterstützt hat und das auch nach wie vor tun wird. Ich verzichte hier auf grosse Ausführungen und gehe gleich ins Detail. Ich bitte Sie im Namen der SVP-Fraktion, auf die Armeebotschaft einzutreten, die Bundesbeschlüsse 2, 3 und 4 anzunehmen und in der Detailberatung die Minderheitsanträge, die Kürzungen fordern, abzulehnen. Diese Minderheiten wollen der Armee einmal mehr die notwendigen Mittel nicht zur Verfügung stellen. Angesichts der traurigen Ereignisse, die wir seit dem Februar 2022 kennen, ist doch eigentlich klar, dass die Armee genügend Mittel braucht. Gerade auch genügend Munition respektive ausreichende Abwehrmöglichkeiten gegen Kurzstreckenraketen, wie das hier auch vorgesehen ist, sind von essenzieller Bedeutung. Es geht, last but not least, eben auch um die Vollausrüstung der Armee. Das wird ja seit der WEA immer wieder gesagt. Da sind wir eben noch nicht dort, wo wir sein sollten. Daher werden wir die Minderheitsanträge im Verpflichtungskredit zum Rüstungsprogramm ablehnen. Den von der Kommission neu eingefügten Artikel 4a, bei dem es um die Ausserdienststellung der Panzer geht, werden wir ablehnen. Die Mehrheit der Kommission befürwortet ja auf der einen Seite die Ausserdienststellungen, auf der anderen Seite natürlich dann auch die Rückgabe an Deutschland respektive, ich sage es jetzt einmal so, den Verkauf an Deutschland - ich komme nachher darauf zurück. Wir werden das nicht unterstützen. Beim Bundesbeschluss 4 bitte ich Sie, den Nichteintretensantrag Fivaz Fabien abzulehnen. Hier geht es darum, den Zahlungsrahmen so anzupassen, wie das hier im Parlament beschlossen worden ist. Wer A sagt, soll auch B sagen und diesen Beschluss hier umsetzen. Einer meiner Vorredner oder eine meiner Vorrednerinnen hat gesagt, das sei ein willkürlicher Entscheid gewesen. Das war es nicht. Erlauben Sie mir, zu zwei Themen noch ein paar Ausführungen zu machen, es sind die Finanzen und natürlich die Panzer. Bei den Finanzen, ich habe das gesagt, hat das Parlament 2022 beschlossen, die Armeeausgaben bis 2030 auf 1 Prozent des BIP zu erhöhen. Hier ist der Bundesrat nun, ich sage es jetzt so, etwas mit angezogener Handbremse unterwegs. Der Bundesrat hat dieses Ziel bereits von 2030 auf 2035 verschoben. Sie sehen also auch hier: Der Bundesrat ist am Bremsen, und damit ist die Verteidigungsfähigkeit der Armee eben weiterhin in Frage gestellt. Das habe nicht ich erfunden, das hat auch der Bundesrat so gesagt, dass die Verteidigungsfähigkeit mit dieser Neuberechnung - so sage ich jetzt einmal - auf 2035 eben weiter leiden wird. An diejenigen Kreise, die hier behaupten, die Armeeausgaben seien massiv gewachsen: Ich bitte Sie, doch auch einmal auf andere Bereiche zu schauen. Wenn ich die soziale Wohlfahrt anschaue, dann sehe ich, dass wir dort bei 27 Milliarden sind; die Bildung und Forschung wird auch immer wieder genannt, und dort sind wir bei 8 Milliarden. Bei der Armee hingegen wurde in den letzten Jahren immer wieder gespart und verkleinert. Man hat auch Anträge für einen Ausbau gestellt, z. B. im Bereich Cyber usw. Das ist unbestrittenermassen auch ein wichtiger Bereich, aber wir wissen natürlich: Wenn wir diese Bereiche ausbauen, dann braucht es die notwendigen Finanzen. Unserer Armee fehlt es seit Jahren an der notwendigen Finanzierung. Dieser Umstand muss sofort korrigiert werden. Weg mit dem zu engen Finanzkorsett der Schweizer Armee. Ja zu einer einsatzbereiten Armee! (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Wenn nun hier gesagt wird, die Bundesfinanzen seien nicht mehr im Lot, dann stimmt das. Das hat aber verschiedene Gründe und übrigens nicht nur mit Covid-19 zu tun - das hat auch mit diesem Parlament hier zu tun. Wir sind ja im Moment in einer ausgabenfreundlichen Stimmung, wenn ich das so sagen darf. Wenn ich sehe, was wir jetzt bereits beschlossen haben: Wir haben hier z. B. einfach so jährlich 700 Millionen für die externe Kinderbetreuung beschlossen; wir haben für die Strategie der internationalen Zusammenarbeit jährlich 3 Milliarden Franken beschlossen. Wir haben hier also viele Dinge beschlossen und dabei eigentlich vergessen, wie es um die Bundesfinanzen steht. Ich bitte Sie deshalb, diesen Zahlungsrahmen entsprechend so zu gestalten, wie das die Mehrheit der Kommission möchte. Nun zu den Panzern, und hier möchte ich eigentlich, bevor ich fünf Punkte erwähne oder bevor wir in die emotionale Diskussion einsteigen, ein bisschen zurückschauen. Warum gibt es die Diskussion zu diesen Panzern überhaupt? Ich glaube, uns ist allen klar: Wir wollen der Bevölkerung in der Ukraine helfen, wir wollen diesen Krieg möglichst schnell beenden und wir wollen hier einen Beitrag leisten. Das macht die Schweiz mit Hilfsgütern, mit Spenden und mit der Aufnahme der Bevölkerung hier in der Schweiz - wir hatten knapp 80 000 Personen, jetzt sind es etwas weniger, mit Schutzstatus S. Damit sind wir in Westeuropa auf Platz 3. Nun möchte man noch Armeematerial liefern, und man hat das Gefühl, dass mit diesem Armeematerial irgendetwas passiert. Es wird aber gar nichts passieren, und das ist eigentlich die Problematik dahinter: Wenn wir jetzt beginnen, Armeematerial an Deutschland zu liefern, dann kommen natürlich andere Länder und sagen: Ja, was habt ihr sonst noch zu liefern? Das wird also eine zusätzliche Unzufriedenheit produzieren. Das ist Punkt 1. Punkt 2 ist die Neutralitätsdiskussion, die wir jetzt begonnen haben. Wir haben vergessen, dass Neutralität heisst, dass andere Länder uns als neutral anschauen müssen. Mit diesem hin und her sorgen wir jetzt genau für das Gegenteil. Wir ändern die Regeln während eines Konflikts, und damit setzen wir auch die Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Neutralität ist nämlich nicht der Weg des geringsten Widerstandes, sondern eben der unangenehme Weg eines konsequenten Handelns in allen Lagen. Punkt 3: Hier wurde bereits wieder über diese 25 Panzer gesprochen. Wir haben in den letzten Wochen und Monaten unzähliges Material dazu bekommen, wie viele Panzer jetzt wo allenfalls wie gebraucht werden könnten. Ich kann Ihnen sagen: Wenn Sie das alles lesen, müssen Sie zum Schluss kommen, dass niemand so richtig weiss, wie viele es jetzt sein sollten oder sein dürfen. Das Einzige, was völlig klar ist, ist Folgendes: Mit der Reduzierung der Anzahl Panzer reduzieren Sie die Kampfkraft der Schweizer Armee, das ist völlig logisch. Wenn Sie die Umlaufreserve anschauen, die die Armee eigentlich haben müsste, sehen Sie, dass die Armee sogar zu wenige Panzer hat. Danke! Genau so ist es, eine Abbau der Panzer reduziert die Kampfkraft der Schweizer Armee. (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Und Nein Herr NR Hurter, lassen sie sich nicht ablenken. Die Berechnungen der OG Panzer (Bedarf an Leopard 2, Links siehe oben) sind die gleichen, wie jene vom VBS. Wir rechnen einfach zusätzlich mit der militärisch notwendigen Reserve (30%) und mit der Ausrüstung der Mechanisierten Brigade (Mech Br) 4. Daher der grössere Bedarf. Eine Armee ohne Reserve und mit zu wenig Panzern ist keine einsatzbereite Armee. Hier ist unserer Meinung nach nichts verwirrend! Unsere Armee braucht drei (3) vollausgerüstete Mechanisierte Brigaden (Manöververbände). In unserem Positionspapier erläutern wir verständlich das Warum dazu. (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Punkt 4 ist auch so eine Schlaumeierei. Man möchte die Ausserdienststellung und dann die Rückgabe der Panzer an Deutschland. Diese Panzer wurden in der Schweiz in Lizenz gebaut. Wenn Sie jetzt also sagen, sie seien in Deutschland gebaut worden, und die Schweiz gebe sie zurück, dann ist das eigentlich eine Schlaumeierei. Nein, es ist anders - sie wurden in der Schweiz gebaut, in Lizenz. Insofern möchten Sie diese Panzer jetzt ausser Dienst stellen und dann quasi verkaufen, also abgeben. Das ist wirklich eine Schlaumeierei. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Dann noch zum letzten Punkt, er wurde auch schon von einem Fragesteller erwähnt: Die Armee hat mechanisierte Brigaden. Die Mechanisierte Brigade 4 verfügt nach wie vor über keine Kampf- und Schützenpanzer. Ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir auch dieses Thema diskutieren und dass wir auch diesen Brigaden die entsprechende Ausrüstung zur Verfügung stellen. Danke, in der Tat. Es muss im Parlament ernsthaft diskutiert werden, wie wir zukünftig ganzheitlich die Verteidigung der Schweiz sicherstellen. Dazu gehört die Vollausrüstung der Mech Br 4). (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Das würde natürlich heissen: Man müsste einerseits Panzer in Betrieb nehmen und auf der anderen Seite allenfalls auch über Neubeschaffungen diskutieren. Aus all diesen Gründen werden wir den Antrag der Mehrheit der Kommission zu Artikel 4a ablehnen und uns dann auch beim Rüstungsprogramm entsprechend verhalten. Wenn hier eine Mehrheit für Artikel 4a entsteht, werden wir mit grosser Mehrheit dem Rüstungsprogramm nicht zustimmen können. Noch zum Einzelantrag Portmann: Hier möchte ich Sie bitten, diesen zu unterstützen. Er geht eigentlich genau in die richtige Richtung, indem nämlich die Verteidigungskraft der Schweizer Armee entsprechend alimentiert werden soll, bevor man hier die Verkaufsgelüste weiter antreibt. Etwas erstaunt ist die OG Panzer über dieses Votum von NR Thomas Hurter zum Thema "Waffengattungen gegeneinander ausspielen"! (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Hurter Thomas (V, SH): Kollege Siegenthaler, Sie haben gesagt, man solle die Panzerfrage den Experten überlassen. Da bin ich völlig Ihrer Meinung. Die Offiziersgesellschaft der Panzertruppen sagt aber, dass diese Ausserdienststellung eben gerade nicht gemacht werden soll. Sind das etwa keine Experten? Siegenthaler Heinz (M-E, BE): Doch, das sind sicher ganz explizite und hochverdiente Panzerexperten. Aber wir sprechen hier nicht über die Panzertruppen alleine, sondern über die Einsatzbereitschaft der Armee. Sie können auch die Artillerieoffiziere fragen. Denn die Wiederherstellung der Kampfbereitschaft dieser 96 "Leos" ist eine Investition, das braucht dann Beträge, die im Budget eingestellt werden müssen. Ich bin überzeugt, dass Ihre Partei da sicher wieder Sparanträge stellen wird, wie sie das immer tut. Es geht dann darum, dass man gesamtheitlich denkt, und wenn es um Investitionen geht, können Sie ja die Artillerieoffiziere fragen. Die sagen dann ganz bestimmt: "Die Panzer brauchen wir nicht, wir brauchen verbesserte Artillerie. Das zeigt die Ukraine, da wird jetzt auf viel grössere Distanz geschossen. Also brauchen wir ganz dringend andere Artillerie, und die Panzer sind sekundär." Dann können Sie die Infanterie fragen. Sie wird das Gleiche behaupten. Es geht nicht darum, dass wir jetzt hier einzelne Waffengattungen gegeneinander ausspielen und etwas behaupten und, auch wenn jemand ein stolzer Panzeroffizier ist, den Fokus nur auf ein Waffensystem richten. Wir müssen vielmehr strategisch, gesamtheitlich, zukunftsgerichtet planen. Sie können da die zuständigen Leute im VBS fragen. Das wird ganz seriös und hochprofessionell gemacht. Es geht eben nicht darum, die Waffengattungen gegeneinander auszuspielen. Wir bedauern sehr, dass ihre Aussagen den Offizieren dies unterstellen. Die OG Panzer hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für die Armee als Gesamtsystem zu verbessern. Parlament und Bundesrat haben das VBS die letzten 30 Jahre finanziell nachhaltig abgemagert und eng korsettiert. Dabei können die Experten vom VBS bestimmt kaum noch "atmen", so eng ist der Finanzrahmen vom Parlament geschnürt. Wurde das VBS um eine Einschätzung mit offenem Ausgang gefragt, wie beispielsweise die Armee aussehen müsste, gäbe es nicht die massive Einengung durch das heutige Armeebudget? Das wäre unserer Meinung nach die richtige Frage. Die Antwort darauf würde bestimmt sehr viel Handlungsbedarf aufzeigen. Ehrlich hinschauen erfordert aber Mut. (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Fakt ist, die Armee plant ihre längerfristige Ausrichtung heute nach dem Grundsatz der Fähigkeitsorientierten Streitkräfteentwicklung (FOSKE). Festhalten! Jede Planung der Armee startet nach FOSKE mit den politischen Vorgaben (dazu gehört der Finanzrahmen). Die Armee plant also schon gar nicht mit einer Ambition für eine einsatzbereite Armee. Sondern plant nur, wozu das Geld anschliessend auch reicht. Sie wägt dabei die Bedürfnisse und Notwendigkeiten über die ganze Armee ab (vereinfacht gesagt über die verschiedenen Waffengattungen). Dabei plant das VBS bewusst Lücken, weil das Geld hinten und vorne nicht reicht. Folglich kommen von der Armee auch jeweils nur jene Zahlen an Bedarf für neue Mittel, welche (im aktuell gegebenen Finanzkorsett = Budget) bezahlbar sind. Da beisst sich die Katze jetzt aber wirklich in den Schwanz! Es ist also nicht vertrauensbilden, wenn die Politik mit dem VBS nicht mutiger in die Zukunft schaut! Der tatsächliche Bedarf ohne Finanzkorsett sollte gezielt beleuchtet werden. Dann kommen wir auch zu den richtigen Zahlen (mit Reserve!). Wir bleiben dran, bis dieser Schritt gemacht ist. Im Sinne eines Gesamtsystems zur Landesverteidigung. Fazit: Nein, es reicht für eine ganzheitliche Beurteilung nicht, wenn nur das VBS gefragt wird. Das ist auch überhaupt nicht die Idee unserer Schweizer Demokratie (das weiss Herr NR Hurter), wo sich Parteien, Verbände, Interessenorganisationen und Bürger in die Diskussion einbringen. Arbeiten wir also zusammen und nicht gegeneinander! (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Euer Vorstand OG Panzer
- Brigadier Benedikt Roos wird per 1. Januar Kommandant Zentralschule
Brigadier Benedikt Roos, zurzeit Chef Armeeplanung / Stellvertreter Chef Armeestab wird per 1. Januar 2024 Kommandant Zentralschule. Der 58-jährige Benedikt Roos hat nach dem Abschluss seiner Maturität Betriebswirtschaft an der Universität Bern studiert. 1997 ist Brigadier Roos als Berufsoffizier in das Instruktionskorps eingetreten und war seither in verschiedenen Funktionen der Armee eingesetzt. Von 2003 bis 2004 absolvierte Brigadier Roos eine Ausbildung am US Army Command and General Staff College, Fort Leavenworth, USA. 2013 hat Brigadier Roos berufsbegleitend den Master of Advanced Studies in Security Policy and Crisis Management an der ETH Zürich abgeschlossen. Ab 1. Februar 2013 war er Chef Führungsorganisation Verteidigung / Chef Stabsgruppe Chef der Armee. Per 1. Januar 2018 wurde Brigadier Roos als Kommandant Stellvertreter / Stabschef / Kommandant Führungslehrgang Einheit an der Zentralschule der Höheren Kaderausbildung der Armee eingesetzt. Auf den 1. Juli 2018 wurde er vom Bundesrat zum Kommandant Mechanisierte Brigade 11, unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier, ernannt. Per 1. Januar 2022 wurde Brigadier Roos durch den Bundesrat als Chef Armeeplanung / Stellvertreter Chef Armeestab ernannt. Die OG Panzer gratulieret Brigadier Benedikt Roos zur Ernennung und wünscht gutes Gelingen. Herzliche Gratulation und viel Erfolg! Die Zentralschule (ZS) ist Teil der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA). Sie ist verantwortlich für die militärische Führungsausbildung der angehenden Einheitskommandanten, der Truppenkörperkommandanten sowie der Führungsgehilfen des Truppenkörperstabes. Darüber hinaus bietet die Zentralschule Kommunikations- und Managementkurse für zivile Kader an und stellt die zivil anerkannte modulare Führungsausbildung der Stufe Gruppenführer, höhere Unteroffiziere, Zugführer sowie Quartiermeister sicher. Eurer Vorstand OG Panzer
- Les difficultés du combat en zone urbaine
Le service d’instruction en formation (SIF) 2022 du bat méc 18 était particulier à bien des égards. Une fusion des compagnies de grenadiers de chars 18/3 et 18/4 fut décidée à l’échelon bataillonnaire, les cdt des bat méc 17 et 18 s’étant coordonnés afin de partager la place d’armes de Bure. La cp gren chars 18/34 ainsi formée disposait de 18 officiers répartis en quatre sections de combat, une section de commandement, une section logistique et une section antichar. Cette dernière avait reçu la mission de se faire des réflexions sur l’engagement passé et contemporain de la compagnie mécanisée, afin qu’elles soient partagées au sein du corps de troupe et de l’unité. En voici les résultats révisés et augmentés. Ces publications ont pour but de se rappeler du travail accompli lors du SIF 2022 et de se préparer mentalement pour le service qui attend le bat méc 18 en août-septembre 2023. Cap Nicolas Penseyres, Lt Nicola Thomi
- Kampfpanzer: Mit 5 Mia. Fr. Investitionen vorwärts
NEIN zum Panzerdeal! Wie weiter? Mit 5 Mia. Fr. Investitionen vorwärts Die Politik muss jetzt die Weichen konsequent auf Landesverteidigung stellen Version française disponible en bas. In ihrer Stellungnahme vom 24. Mai 2023 hat die OG Panzer dargelegt, wie die Medienmitteilung des VBS "Bundesrat unterstützt Ausserdienststellung von 25 Kampfpanzer" einzuordnen ist (vgl. Blog). Die OG Panzer ist enttäuscht und äusserst beunruhigt, denn "militärisch gesehen kann die Schweiz keinen einzigen Kampfpanzer abgeben!" (Zitat Chef der Armee, Echo der Zeit, am 03.03.2023). Der Bundesrat ist unter dem Druck des Auslands eingeknickt und unterstützt den Vorschlag der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats (SiK-N), 25 Kampfpanzer Leopard 2 ausser Dienst zu stellen, um diese anschliessend an Deutschland zu verkaufen. Es liegt nun in der Hand des Ständerats, die Entscheide von Nationalrat und Bundesrat zu korrigieren. Worum geht es? Es geht um nichts Geringeres als den Abbau der Panzer-Kampfkraft der Schweizer Armee um ein Panzerbataillon. Ein Panzerbataillon der Schweizer Armee hat zwei Kampfpanzer-Kompanien mit total 28 Kampfpanzern (siehe Grafik). Bundesrat und Nationalrat planen, davon 25 Kampfpanzer an Deutschland zu verkaufen. Das ist ein weiterer, nicht hinzunehmender massiver Abbau der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz! Deshalb NEIN zum Panzerdeal! Warum ist ein Verkauf strikte abzulehnen? Der bevorstehende Entscheid zur Ausserdienststellung ist aus vier Gründen nicht nachvollziehbar und äusserst beunruhigend: Im Krieg sind Panzer überlebenswichtig: Der Krieg in der Ukraine führt uns schonungslos vor Augen, wie zentral eine starke Panzerwaffe für ein Land ist, um erstens einen Gegner abzuhalten (Abschreckung, damit es gar nicht erst zu einem Angriff kommt) und um zweitens verlorengegangenes Gelände wieder zurückzugewinnen (einen eingedrungenen Gegner wieder aus dem Land zu drängen). Es gibt für diesen Auftrag keine Alternativen zum Kampfpanzer. Panzer zählen zu den wichtigsten Waffen in der Ukraine. Kernpunkt der Armeereform "Weiterentwicklung der Armee (WEA)" jetzt umsetzen: Die WEA wurde 2016 vom Parlament beschlossen und vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2022 von der Armee umgesetzt. Das Ziel der vollständigen Ausrüstung konnte nicht erreicht werden. Nach Abschluss der WEA verfügt die Armee zwar über genügend Systeme, um wahrscheinliche Einsätze kurz- und mittelfristig zu leisten. Die Armee verfügt aber nicht über genügend Systeme, um die Verteidigungsfähigkeit zu gewährleisten und somit ihren Hauptauftrag zu erfüllen. Dies ist höchst beunruhigend und muss korrigiert werden. Ein Schwergewicht für Investitionen muss hier gelegt werden. Die Arbeit ist erst fertig, wenn sie richtig gemacht ist! Die Verantwortung ist klar: Die Politik muss jetzt zugunsten der Verteidigung die Weichen stellen. Der zögerlich eingeleitete Aufwuchs der Armee erfordert Investition in die Ausrüstung und nicht einen Abbau von Panzern: Die Triple-A-Armee verteidigt in Zukunft die Schweiz (vgl. VBS). Die drei A stehen für eine personell alimentierte, ausgerüstete und ausgebildete einsatzbereite Armee. Im Bereich Ausrüstung bilden Panzer heute und auch morgen (!) das Rückgrat der Verteidigung am Boden – weltweit. Panzer werden in der modernen Kriegsführung eingesetzt, um eine Vielzahl von Aufgaben zu erfüllen, darunter: Offensive Operationen, Verteidigungsoperationen, Unterstützung von Infanterieeinheiten, Aufklärung und Abschreckung. Ein Verkauf ist neutralitätspolitisch problematisch und gefährdet die Unabhängigkeit unseres Landes. Wie weiter? Folgende politische Weichenstellungen sind zur Wiedererlangung der Verteidigungsfähigkeit vorzunehmen: Keine Ausserdienststellung der 25 Leopard 2 und damit kein Verkauf an die deutsche Rüstungsindustrie. Begründung: Eigenbedarf zwecks Vollausrüstung der bestehenden drei Mechanisierten Brigaden (Mech Br). Für eine einsatzbereit ausgerüstete Schweizer Armee fehlen heute total 228 Kampfpanzer! Es gilt folgende Lücken (Eigenbedarf) zu schliessen: Der Mech Br 1 und 11 fehlen 84 Kampfpanzer (→ 34 Kampfpanzer um die aktuellen Kompanien zu komplettieren und 30% Reserve, also 50 Kampfpanzer) Der Mech Br 4 fehlen drei komplette Panzerbataillone: 110 Kampfpanzer (→6 Kompanien x 14 Kampfpanzer + 30% Reserve). Die Mech Br 4 verfügt heute über keinen einzigen Kampfpanzer. Für die Ausbildung fehlen 34 Kampfpanzer, weil auch im Konfliktfall die Ausbildung von neuen Panzerbesatzungen weitergehen muss und man nicht auf die Fahrzeuge der Einsatzformationen zurückgreifen kann (2 Kompanien x 14 Kampfpanzer + logistische Reserve). FORDERUNG 1: Umsetzung der Bestandspflege Mit Priorität 1 ist die bestehende Panzer-Flotte wie folgt einsatzbereit zu machen, um die bestehenden Lücken sofort zu schliessen: a) Modernisierung aller 96 stillgelegten Leopard 2 (Werterhalt WE 2), um mindestens zwei der drei mechanisierten Brigaden sowie den Lehrverband vollständig auszurüsten und mit einer redlichen technischen und operativen Reserve zu alimentieren. b) Nutzungsverlängerung der aktuell im Einsatz stehenden 134 Leopard 2 WE, weil die Fahrzeuge eine zwar solide Grundplattform bilden, aber technisch bereits wieder veraltet sind (die Werterhaltung erfolgte mit dem Rüstungsprogramm 2006, die Entwicklung startete noch in den 1990er Jahren). c) Beschaffung der notwendigen Ersatzteile, um die Kampfpanzer einsatzbereit in Betrieb zu halten. → Mittels Bestandspflege ist es möglich die ursprüngliche Planung der WEA umzusetzen, um damit den Verteidigungskern einsatzbereit zu halten. Es ist mit Investitionen in der Höhe von ca. 1.7 Mia. Fr. zu planen (96 x 8 Mio. Fr. + 134 x 5 Mio. Fr. + 250 Mio. Fr.). Diese Investitionen sind dringend und unverzichtbar. Sie müssen bis spätestens 2024 vom Parlament beschlossen sein. FORDERUNG 2: Schrittweise Einführung der nächsten schweren geschützten mechanisierten Plattform Mit Priorität 2 muss die Schweiz die verbleibenden Lücken (132 Kampfpanzer) schliessen. In Frage kommt dabei die Beschaffung von Leopard 2A8 (oder den Folgemodellen). Deutschland sucht derzeit Partner, welche aus dem bereits unterzeichneten Leopard 2A8-Rahmenvertrag Kontingente beschaffen (vgl. ESUT). → Es ist mit Investitionen von ca. 3,3 Mia. Fr. zu planen (ca. 25 Mio. Fr. pro Kampfpanzer). Diese Investitionen sind dringend und unverzichtbar. Sie müssen vor 2028 vom Parlament beschlossen sein. Der OG Panzer ist bewusst, dass der politische Druck, die 25 Leopard-Panzer abzugeben, massiv ist. Falls sich Bundesrat und Parlament gezwungen sehen, die 25 Leopard 2 nach Deutschland zu verkaufen, muss dieser Abbau von Kampfpanzern unmittelbar kompensiert werden. In diesem Fall reicht es aber nicht aus, einfach zum Beispiel 25 Leopard 2A8 zu beschaffen. Es muss nach dem Prinzip "AGILO" (vgl. ASMZ), eine ganze Flotte von mindestens 110 Kampfpanzern beschafft werden (dies entspricht der Lücke bei der Mech Br 4 und auch ca. ein Drittel des Kampfpanzer-Bestandes). Mit oder ohne Verkauf ist die FORDERUNG 1 in jedem Fall sofort vom Parlament zu beschliessen und umzusetzen. →Die erforderlichen Investitionen von ca. 5 Mia. Fr. sind als Zusatzkredit zu beschliessen und können nicht aus dem ordentlichen Budget finanziert werden. Es ist Zeit, die militärischen Mittel wieder an der gefährlichsten Bedrohung auszurichten. Wenn die aktuellen Kriege eines ungeschönt zeigen: Dass nur auf die eigenen Streitkräfte Verlass ist. Packen wir es also gemeinsam an! Heute, nicht erst wenn es bereits zu spät ist: #GemeinsamStärker! Hier geht's zur verbreiteten Medienmitteilung: NON à l’accord sur les chars ! Comment poursuivre ? Avec 5 mia d’investissements pour aller de l’avant ! La politique doit maintenant résolument poser les jalons pour une défense nationale crédible Dans sa prise de position du 24 mai 2023, l’OG Panzer a expliqué comment il fallait interpréter le communiqué de presse du DDPS "Le Conseil fédéral soutient la mise hors service de 25 chars de combat" (voir blog). L’OG Panzer est déçue et extrêmement inquiète, car "du point de vue militaire, la Suisse ne peut pas se séparer d'un seul char de combat !" (Citation du chef de l'Armée, Echo der Zeit, le 03.03.2023). Le Conseil fédéral a cédé sous la pression de l'étranger et soutient la proposition de la Commission de la politique de sécurité du Conseil national (CPS-N) de mettre hors service 25 chars de combat Leopard 2 pour les vendre ensuite à l'Allemagne. Il appartient désormais au Conseil des Etats de corriger les décisions du Conseil national et du Conseil fédéral. De quoi s’agit-il ? Il ne s’agit de rien de moins que réduire la force de frappe blindée de l'Armée suisse d'un bataillon de chars. Un bataillon de chars de l'Armée suisse compte deux compagnies de chars de combat, soit 28 chars de combat au total (voir graphique). Le Conseil fédéral et le Conseil national prévoient de céder 25 de ces chars de combat à l'Allemagne. Il s'agit d'une nouvelle réduction massive et inacceptable de la capacité de défense de la Suisse ! C'est pourquoi nous disons NON à l'accord sur les chars ! Pourquoi faut-il refuser catégoriquement une vente ? La décision imminente de mise hors service est incompréhensible et extrêmement inquiétante pour quatre raisons : 1. En temps de guerre, les chars sont essentiels à la survie : la guerre en Ukraine nous montre de manière implacable à quel point une arme blindée puissante est essentielle pour un pays, premièrement pour dissuader un adversaire (dissuasion, afin d'éviter toute attaque) et deuxièmement pour reconquérir le terrain perdu (repousser un adversaire retranché hors du pays). Pour cette mission, il n'y a pas d'alternative au char de combat. Les chars sont l'une des armes les plus importantes en Ukraine. 2. Mettre en œuvre maintenant le point central de la réforme de l'armée "Développement de l'armée (DEVA)" : La DEVA a été adoptée par le Parlement en 2016 et mise en œuvre par l'armée du 1er janvier 2018 au 31 décembre 2022. L'objectif d'un équipement complet n'a pas pu être atteint. Au terme de la DEVA, l'Armée dispose de suffisamment de systèmes pour effectuer des engagements probables à court et moyen terme. Mais elle ne dispose pas de suffisamment de systèmes pour garantir la capacité de défense et remplir ainsi sa mission principale. Cette situation est extrêmement préoccupante et doit être corrigée. L'accent doit être mis sur les investissements dans ce domaine. Le travail n'est pas terminé tant qu'il n'est pas bien fait ! La responsabilité est claire : la politique doit maintenant poser les jalons nécessaires en faveur de la défense. 3. La montée en puissance de l'Armée, initiée avec hésitation, nécessite un investissement dans l'équipement et non une réduction des chars : l'Armée triple A défendra la Suisse à l'avenir (cf. DDPS). Les trois A représentent une armée prête à l'engagement, dotée en personnel, équipée et instruite. Dans le domaine de l'équipement, les chars constituent aujourd'hui et demain l'épine dorsale de la défense au sol dans le monde entier. Les chars sont utilisés dans la guerre moderne pour accomplir une multitude de tâches, notamment : Opérations offensives, opérations défensives, soutien d'unités d'infanterie, reconnaissance et dissuasion. 4. Une vente est problématique du point de vue de la politique de neutralité et met en danger l'indépendance de notre pays. Quelle suite à donner ? Les orientations politiques suivantes doivent être prises pour retrouver la capacité de défense : Pas de mise hors service des 25 Leopard 2 et donc pas de vente à l'industrie d'armement allemande. Motif : besoin propre pour l'équipement complet des trois brigades mécanisées (br méc) existantes. Il manque aujourd'hui un total de 228 chars de combat pour que l'armée suisse soit équipée de manière opérationnelle ! Il s'agit de combler les lacunes suivantes : · Il manque 84 chars de combat aux br méc 1 et 11 (à 34 chars de combat pour compléter les compagnies actuelles et 30% de réserve, soit 50 chars de combat). · Il manque trois bataillons de chars complets à la br méc 4 : 110 chars de combat (à 6 compagnies x 14 chars de combat + 30% de réserve). La br méc 4 ne dispose aujourd'hui d'aucun char de combat. · Il manque 34 chars de combat pour l'instruction, car même en cas de conflit, l'instruction de nouveaux équipages de chars doit se poursuivre et on ne peut pas recourir aux véhicules des formations d'engagement (2 compagnies x 14 chars de combat + réserve logistique). DEMANDE 1: mettre en oeuvre l’entretien des stocks En 1ère priorité, la flotte de chars existante doit être rendue opérationnelle comme suit, afin de combler immédiatement les lacunes existantes : a) Modernisation de l'ensemble des 96 Léopard 2 retirés du service (maintien de la valeur WE 2) afin d'équiper complètement au moins deux des trois brigades mécanisées ainsi que la formation d'application et de les alimenter avec une réserve technique et opérationnelle honnête. b) Prolongation de l'utilisation des 134 Leopard 2 WE actuellement en service, car les véhicules constituent certes une plate-forme de base solide, mais sont déjà dépassés sur le plan technique (le maintien de la valeur a été effectué avec le programme d'armement 2006, le développement a débuté dans les années 1990). c) Acquisition des pièces de rechange nécessaires pour maintenir les chars de combat en service et prêts à l'engagement. Grâce à l'entretien des stocks, il est possible de mettre en œuvre la planification initiale de la DEVA et de maintenir ainsi le noyau de défense opérationnel. Il faut prévoir des investissements de l'ordre de 1,7 milliard de francs. (96 x 8 millions de francs + 134 x 5 millions de francs + 250 millions de francs). Ces investissements sont urgents et indispensables. Ils doivent être décidés par le Parlement d'ici 2024 au plus tard. DEMANDE 2: introduction progressive de la prochaine plateforme mécanisée lourde et protégée En 2ème priorité, la Suisse doit combler les lacunes restantes (132 chars de combat). L'acquisition de Leopard 2A8 (ou de modèles ultérieurs) entre en ligne de compte. L'Allemagne cherche actuellement des partenaires qui achèteront des contingents de Leopard 2A8 dans le cadre du contrat-cadre déjà signé (cf. ESUT) à Il faut compter avec des investissements d'environ 3,3 milliards de francs. (env. 25 millions de francs par char de combat). Ces investissements sont urgents et indispensables. Ils doivent être décidés par le Parlement avant 2028. L’OG Panzer est consciente que la pression politique pour céder les 25 chars Léopard est massive. Si le Conseil fédéral et le Parlement se voient contraints de vendre les 25 Léopard 2 à l'Allemagne, cette réduction du nombre de chars de combat devra être immédiatement compensée. Mais dans ce cas, il ne suffit pas d'acquérir simplement 25 Léopard 2A8 par exemple. Il faut acquérir, selon le principe "AGILO" (cf. ASMZ), une flotte complète d'au moins 110 chars de combat (ce qui correspond au déficit de la br mécanisée 4 et aussi à environ un tiers du parc de chars de combat). Avec ou sans vente, la DEMANDE 1 doit dans tous les cas être décidée et mise en œuvre immédiatement par le Parlement. à Les investissements nécessaires d'environ 5 mia. Fr. doivent être décidés sous forme de crédit supplémentaire et ne peuvent pas être financés par le budget ordinaire. Il est temps de réorienter les moyens militaires vers la menace la plus dangereuse. Si les guerres actuelles montrent une chose sans nuance : on ne peut compter que sur ses propres forces armées. Alors, faisons-le ensemble ! Aujourd'hui, et non lorsqu'il sera trop tard : #lunionfaitlaforce ! Euer Vorstand OG Panzer
- OG Panzer mit Delegation mitten drin: HV Offiziersverein HSG Alumni
Auch wenn sich die Offiziere des Alumni-Vereins der Universität St. Gallen (HSG) versammeln, ist die OG Panzer mitten drin. Die Offiziere des Alumni-Verein der HSG trafen sich gestern zur Hauptversammlung (HV) in Birmensdorf. BREITLING-CEO Georges Kern zündete ein rhetorisches Feuerwerk und hielt ein inspirierendes Referat über Markenwert, Positionierung und Erfolg. Zitat aus Kern's sog. Convictions 2023 : darunter "We must be ready to FIGHT, FIGHT, FIGHT" und "WE MUST BE OBSESSED WITH EXCELLENCE" (siehe Bilder). Unter den rund 70 HSG Alumni waren zahlreiche Mitglieder der OG Panzer, denn auch hier gilt wie bei uns: #GemeinsamStärker. Unser Präsident fehlte leider dieses Jahr - er leistet derzeit Militärdienst in Bure beim #PzBat13 (Link auf aktuelle Bilder unten) und war somit entschuldigt und würdig vertreten. #GemeinsamStärker Danke an alle, dass ihr für unsere gemeinsame Sache und für unser Netzwerk einsteht! Euer Vorstand OG Panzer
- Die Zukunft mechanisierter Kräfte (ASMZ Artikel)
Wir teilen an dieser Stelle den sehr guten Artikel von Br Yves Gächter und Maj i Gst Remo Huggler. Jetzt in deiner ASMZ 06/2023 lesen. Noch kein ASMZ Abo? Hier geht's lang! Der Krieg in der Ukraine demonstriert die aktuellen Herausforderungen der Panzertruppen. Entscheidend für die Zukunft ist der moderne Systemverbund. Es gilt nicht Einzelsysteme zu fördern, sondern das Gefecht der verbundenen Waffen auf die neuen technologischen Möglichkeiten weiterzuentwickeln, realistisch zu trainieren und das richtige Führungsverständnis zu stärken. Euer Vorstand OG Panzer
- Verkauf von Leopard 1 an Deutschland, das sagt die OG Panzer dazu
(Hintergrund: SRF Video-Beitrag) Worum geht es? Das Rüstungsunternehmen des Bundes, die Ruag, will 96 Leopard-1-Panzer verkaufen. Erst sollen die italienischen Panzer nach Deutschland, dann in die Ukraine. Ruag at nach einer ersten Vorabklärung zu Jahresbeginn nun ein offizielles Exportgesuch beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) eingereicht. Die OG Panzer ordnet ein: Kommentar zur Option "Abgabe von 96 italienischen Leopard 1-Panzer an Deutschland" (Version française ci-dessous) In den vergangenen Wochen wurde die OG Panzer wiederholt von Mitgliedern, Medien und interessierten Lesern angefragt, welche grundsätzlichen Optionen bestehen, um allenfalls Kampfpanzer an Deutschland abzugeben oder zu verkaufen. Für die OG Panzer ist es keine Option Panzer abzugeben, welche wir selbst für die Schweizer Armee benötigen oder zuvor in der Schweiz eingesetzt wurden. Es besteht jedoch die Option, 96 von der RUAG in Italien eingelagerte Leopard 1-Panzer der italienischen Armee an Deutschland zu verkaufen. Hier geht's zu unserer Medienmitteilung "Kommentar zur Option Abgabe von 96 italienischen Leopard 1-Panzer an Deutschland" Deutsch (Link) In der Medienmitgeilung beantworten wir folgende Fragen: -Wo sind die Panzer und warum handelt es sich um italienische Panzer? -Wie ist der Zustand der italienischen Leopard 1-Panzer? -Was ist ein Leopard 1? Mit (Kurz-) Lagebeurteilung Leopard 1 in die Ukraine. -Welche Abklärungen wurden bereits gemacht und wie ist die Rechtslage zu beurteilen? Französich (lien) Welche Argumente sprechen für einen Verkauf der italienischen Leopard 1-Panzer? NEIN zu Panzerdeal mit 25 Leopard 2-Panzer (die OG Panzer berichtete bereits hier und hier). Überzählige Schweizer Leopard 2-Panzer? Nein, im Gegenteil: Wir haben schon heute nicht genug Fahrzeuge für alle Truppen, Reserven gibt es nicht! (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Mehr erfahren? Hier geht's zum Positionspapier der OG Panzer Euer Vorstand OG Panzer
- Deutschland unterschreibt Rahmenvertrag für bis zu 123 Leopard 2A8
Jetzt kommt endlich Schwung in die Beschaffung neuer Grosssysteme in Deutschland. Kampfpanzer sind das Rückgrat jeder einsatzfähigen Armee, heute und in Zukunft (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Die Fachzeitschrift Europäische Sicherheit und Technik (ESuT) meldet: "Nur einen Tag nach der Billigung durch den Haushaltsausschuss, ESuT berichtete, wurde heute der Rahmenvertrag zur Beschaffung von 123 Kampfpanzern Leopard 2A8 abgeschlossen. [...]" 18 Kampfpanzer für Deutschland, 105 Kampfpanzer können durch andere Nationen bestellt werden. ESuT: "In dem Vertrag ist die Entwicklung und Lieferung von 18 Kampfpanzern Leopard 2A8 für das Deutsche Heer zum Preis von 525,6 Millionen Euro bis 2026 vereinbart. Der Vertrag umfasst zudem ein Paket zur logistischen Betreuung inklusive Ersatzteilen und Wartung für fünf Jahre, schreibt das BAAINBw. Für weitere 2,4 Milliarden Euro ist optional die Lieferung von 105 Kampfpanzern Leopard 2A8 vereinbart. Dabei bietet das BMVg anderen Nationen an, Kontingente daraus abzunehmen." Das Interesse ist sehr gross: Kontingente heisst, dass andere Nationen auch Kampfpanzer bestellen können. Littauen, die Niederlande und Italien beispielsweise haben bereits Interesse angemeldet. Auch die Schweiz könnte so moderne Kampfpanzer bestellen können. ESuT: "Bei soviel Interesse scheint es fraglich, ob die mit dem Rahmenvertrag angelegte Stückzahl ausreichend ist. Wenn sich das Interesse in Aufträge umsetzt, muss auch die Produktionskapazität beim Hersteller KMW und seinen vielen Zulieferern deutlich ausgebaut werden. Schließlich will kein Besteller bis weit nach 2030 auf seine Kampfpanzer warten." "Der Vorlauf bis zum Produktionsbeginn eines Panzers betrage etwa ein Jahr, das Hochfahren der Produktion im Fall einer Großbestellung dauere ein bis zwei Jahre." (ESuT) ESuT: "Zu Zeiten des Kalten Krieges wurde zeitweise fast ein Panzer pro Tag ausgeliefert. Jetzt wird eine Rate bei drei bis vier Kampfpanzern pro Monat erreicht, wenn man die Bestellungen aus Ungarn, Norwegen und Deutschland berücksichtigt." Was ist ein A8? ESuT: "Der A8 ist die modernste Version des seit 1978 in Serie gebauten Kampfpanzers. Die Version stelle eine auf dem Leopard 2 A7V fußende Weiterentwicklung dar, welche unter anderem das abstandsaktive Schutzsystem Trophy vorsehe, erläuterte der zuständige Projektleiter im BAAINBw. Die Truppe erhalte ein hochmodernes und leistungsfähiges System, das Schutz, Wirksamkeit und Beweglichkeit in ausgezeichneter Weise kombiniere." Verbreitung Leopard 2 ESuT: "Bisher sind rund 3.600 Leopard 2 in zahlreichen Versionen in über 20 Ländern vor allem in Europa und der NATO, aber auch in Asien und im Nahen Osten, in Nutzung." Warum wieder Kampfpanzer? ESuT: "Die veränderte sicherheitspolitische Lage mit dem Fokus auf Landkampf hat das Interesse an hochgeschützten Kampffahrzeugen mit hoher Feuerkraft wieder ansteigen lassen. So sind beispielsweise Kanada und die Niederlande nach dem Ausstieg wieder in die Nutzung der Leoparden wieder eingestiegen." Hier geht's zum vollständigen Artikel auf ESuT: https://esut.de/2023/05/meldungen/42279/rahmenvertrag-fuer-bis-zu-123-leopard-2a8-unterschrieben/ Europäische Sicherheit & Technik (ESuT) ist eine deutsche Zeitschrift für Sicherheitspolitik, Strategie, Wehrtechnik und Rüstung, das vom Mittler Report Verlag aus Bonn herausgegeben wird. Pflichtlektüre für den Vorstand der OG Panzer (Werbung des Präsidenten!💪🏻) Euer Vorstand OG Panzer
- Nicht nachvollziehbar! „Bundesrat unterstützt Ausserdienststellung von 25 Kampfpanzern“ (DE/FR)
Die Offiziersgesellschaft der Panzertuppen (OG Panzer) ist enttäuscht und äusserst beunruhigt über den gestrigen (24.05.2023) Entscheid des Bundesrates, den Vorschlag der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats (SiK-N), 25 Kampfpanzer Leopard 2 ausser Dienst zu stellen zu unterstützen. Die 25 Kampfpanzer sollen nach der Ausserdienststellung an den Hersteller "zurückzuverkauft" werden. Bei all der bundesrätlichen Kampfpanzerliefereuphorie geht beinahe ein wichtiger sicherheitspolitischer Schritt unter: Der Bundesrat bekennt sich in seiner Mitteilung auch dazu, einen Teil der aktuell 96 stillgelegten Leopard 2 Panzer zu reaktivieren. Ein zentraler Schritt, um einen Teil der Ausrüstungslücken bei den Kampfpanzern der Schweizer Armee zu schliessen. Das reicht aber bei Weitem noch nicht - es braucht eine Reserve und zusätzliche kampfstarke "schwere Verbände". Einordnung der Medienmitteilung des VBS So sind die Zahlen. Man beachte, die Schweiz hatte ursprünglich 380 Leopard 2 Kampfpanzer (hier alle Zahlen) bevor die Odyssee des Sparens, des Abbaus und der Friedensdividene der letzten 30 Jahre begonnen hat. Wir haben bereits im September 2022 mit unserem OG Panzer Positionspapier Stellung genommen, dass die 96 stillgelegten Panzer zu modernisieren sind und haben den Bedarf ausgewiesen. Weiter unten dazu mehr, zuerst aber zur Stossrichting des Bundesrates: Zum Ersuchen von Deutschland haben wir bereits im Blick und unserem Blogpost vom 3. März 2023 detailliert Stellung genommen. Unser Fazit damals: "Wieder ein Schuss aus der Hüfte"! Vor der Anfrage an die Schweiz am 25. Januar 2023 hat Deutschland 14 Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 an die Ukraine geliefert (Medienmitteilung). Obendrein hat Deutschland bereits im März 2022, kurz nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, ein Sondervermögen für die Bundeswehr in Höhe von 100 Milliarden Euro beschlossen (Quelle). Dieses dient nach eigenen Aussagen der Stärkung der Bündnis- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands. Deutschland als grosser Panzerexporteur hatte einst Tausende Leopard 2 für die eigene Armee und Exportkunden gebaut. Davon sind in der Bundeswehr noch knapp 300 Stück übrig. Geld und Wissen wäre also vorhanden, es drängt sich die Frage auf, wieso die Bundesregierung (Deutschland) selbst noch keine eigenen neuen Kampfpanzer bei der deutschen Rüstungsindustrie bestellt hat, aber gleichzeitig massiv Druck auf die Schweiz macht, Panzer an Deutschland zu liefern. Wieso macht Deutschland nicht selber vorwärts? Es ist augenfällig und erstaunt in höchstem Masse, wie in verschleiernder Weise in der Medienmitteilung des VBS von "Rückverkauf" und "wiederverkauft" gesprochen wird. Fakt ist, die 25 Schweizer Leopard 2, welche ausser Dienst gestellt werden sollen, wurden bis 1993 durch K+W in Thun in Lizenz gebaut, also von der heutigen RUAG in der Schweiz, in den Werkshallen in Thun, von Schweizer Mitarbeitern hergestellt (total 345 Leopard 2). Wie man hier noch von Rückverkauf sprechen kann, entzieht sich dem Vorstellungsvermögen der Offiziere der OG Panzer. Vielmehr, die Formulierungen lassen aufhorchen und legen die Vermutung nahe, dass man hier den Eindruck erwecken will, es handle sich gar nicht um Schweizer Panzer. Seltsam! Die Schweiz lässt sich erpressen! Überzählige Panzer, Nein, im Gegenteil: Wir haben schon heute nicht genug Fahrzeuge für alle Truppen, Reserven gibt es nicht! Die OG Panzer sagt klar Nein zum Panzerverkauf! Dennoch folgt der Bundesrat der SiK-NR. Es stellt sich die Frage, warum der Bundesrat den Antrag auf Ausserdienststellung der SiK-NR unterstützt? In seiner Medienmitteilung argumentiert der Bundesrat, der Eigenbedarf bleibe gedeckt. An dieser Stelle der Vollständigkeit halber die Argumentation des Bundesrates: Militärisch betrachtet ist die Sache glasklar, das weiss auch die Führung der Armee! Militärisch gesehen kann die Schweiz keinen einzigen Kampfpanzer abgeben! (Zitat Chef der Armee, Echo der Zeit, am 03.03.2023, 18:00 Uhr) Fakt ist, gemäss VBS ist die "Armee im Aufwuchs" (Quelle). Dabei soll die Armee von der Ausbildungsarmee wieder zu einer einsatzbereiten Armee umgebaut werden. Soweit macht das Bekenntnis noch Sinn. Jedoch, nach der Rechnung des VBS oben, wird beim Hauptkampfmittel am Boden (dem Kampfpanzer) die neue einsatzbereite Armee also nur endlich über die 34 Panzer verfügen, welche bereits seit Jahren als Lücken in den heutigen Verbänden klaffen. Das kann doch nur ein schlechter Witz sein! Hier wächst absolut nichts auf und so wird die Armee auch nicht einsatzbereit. Im Gegenteil, es wird weiter abgebaut, Ukrainekrieg hin oder her. Der Bundesrat behauptet der Eigenbedarf sei gedeckt. Wie bitte? Der Eigenbedarf ist nicht gedeckt, weil wir in der Planung des VBS über keine Reserven an Panzer verfügen! Eine Armee ohne Reserve ist keine Armee. Zum Eigenbedarf sind minimal 30% Reserven einzuplanen. Vollausrüstung definiert wie viel Eigenbedarf die Schweizer Armee hat: Was bedeutet also Vollausrüstung? (Minimalanforderung) Wie weiter? Panzerdeal NEIN! Die diskutierten Leopard-Lieferungen sind ein klares Zeichen von sicherheitspolitischem Unwissen und Orientierungslosigkeit. Dass der Bundesrat nun nachgiebt überrascht nicht. Einmal mehr zeigt sich unsere Landesregierung von der raschen Entwicklung der Ereignisse überfordert. Die Schweiz braucht wieder einen sicherheitspolitischen Kompass. Das aktuelle Hin und Her von Bundesrat und Parlament führt zum weiteren Zerfall unserer Schweizer Armee. Wann tun wir wieder das Richtige? Wann wird der Chef der Armee und damit das Team Armee von der Politik beauftragt, einen Plan zu entwickeln für eine einsatzbereite Armee? Heute sind wir so unterwegs: Zuerst wird definiert was weg muss (25 Panzer), anschliessend wird nach Argumenten und Erklärungen gesucht, um das Ganze als Plan zu verkaufen. In der Privatwirtschaft gilt "Structure follows Strategy", im VBS, Bundesrat und Parlament scheint allerdings die Strategie nur noch der Struktur zu folgen - das geht so nicht weiter! ***** Incompréhensible ! « Le Conseil fédéral soutient la mise hors service de 25 chars de combat » La Société des officiers des troupes blindées (OG Panzer) est déçue et profondément inquiète de la décision prise hier (24.05.2023) par le Conseil fédéral de soutenir la proposition de la Commission de la politique de sécurité du Conseil national (CPS-N) de mettre hors service 25 chars de combat Leopard 2. Les 25 chars de combat doivent être "revendus" au fabricant après leur mise hors service. Dans l'euphorie du Conseil fédéral concernant les livraisons de chars de combat, une étape importante de la politique de sécurité passe presque inaperçue : Dans son communiqué, le Conseil fédéral s'engage également à réactiver une partie des 96 chars Leopard 2 actuellement désaffectés. Une étape essentielle pour combler une partie des lacunes d'équipement en chars de combat de l'armée suisse. Mais cela est loin d'être suffisant - il faut une réserve et des "formations lourdes" supplémentaires capables de combattre. Communiqué de presse du DDPS Voilà les chiffres. Notez que la Suisse disposait à l'origine de 380 chars de combat Leopard 2 (tous les chiffres ici) avant que ne commence l'odyssée des économies, du démantèlement et des dividendes de la paix. En septembre 2022 déjà, nous avions déjà pris position (voir papier de position OG Panzer), selon lequel les 96 chars désaffectés devaient être modernisés et nous avons démontré le besoin. Nous y reviendrons plus loin, mais avant tout un éclairage sur la direction principale choisie par le Conseil fédéral : Les pressions allemandes ont déjà fait l'objet d'une prise de position de notre part dans le Blick et sur notre Blog le 3 mars 2023. Notre conclusion à l'époque : encore une décision prise dans l'urgence ! Avant la demande adressée à la Suisse le 25 janvier 2023, l'Allemagne a livré 14 chars de combat de type Leopard 2 à l'Ukraine (communiqué de presse). Par ailleurs, l'Allemagne a déjà décidé en mars 2022, peu après l'attaque russe contre l'Ukraine, de créer un fonds spécial de 100 milliards d'euros pour l'armée allemande (source). Celui-ci sert, selon ses propres dires, à renforcer la capacité d'alliance et de défense de l'Allemagne. L'Allemagne, grand exportateur de chars, avait autrefois construit des milliers de Leopard 2 pour sa propre armée et ses clients à l'exportation. Il en reste à peine 300 dans l'armée allemande. L'argent serait donc disponible, la question se pose de savoir pourquoi le gouvernement fédéral allemand n'a pas encore commandé de nouveaux chars de combat à l'industrie de l'armement allemande, mais fait en même temps massivement pression sur la Suisse pour qu'elle livre des chars à l'Allemagne. Pourquoi l'Allemagne ne va-t-elle pas elle-même de l'avant ? Il est frappant et très surprenant de constater que le communiqué de presse du DDPS parle de "revente" de manière voilée. Le fait est que les 25 Leopard 2 suisses qui doivent être retirés du service ont été construits sous licence par K+W à Thoune jusqu'en 1993, donc par l'actuelle RUAG en Suisse, dans les ateliers de Thoune, par des collaborateurs suisses (345 Leopard 2 au total). Comment peut-on encore parler ici de revente ?! Au contraire, les formulations font dresser l'oreille et laissent supposer que l'on veut donner l'impression qu'il ne s'agit pas du tout de chars suisses. C'est étrange ! La Suisse cède au chantage ! Des chars en surnombre, non, au contraire : aujourd'hui déjà, nous n'avons pas assez de véhicules pour toutes les troupes, il n'y a pas de réserves ! L'OG Panzer dit clairement non à la vente de chars ! Pourtant, le Conseil fédéral suit la CPS-CN... On peut se demander pourquoi le Conseil fédéral soutient la demande de mise hors service de la CPS-N ? Dans son communiqué de presse, le Conseil fédéral argumente que les besoins propres restent couverts. Voici, par souci d'exhaustivité, l'argumentation du Conseil fédéral : Le fait est que, selon le DDPS, "l'armée est en train de monter en puissance" (source). L'armée doit passer du statut d'armée d'instruction à celui d'armée opérationnelle. Jusque-là, la profession de foi a encore un sens. Toutefois, selon le calcul du DDPS ci-dessus, en ce qui concerne le principal moyen de combat au sol (le char de combat), la nouvelle armée prête à l'engagement ne disposera finalement que des 34 chars qui, depuis des années déjà, constituent des lacunes dans les formations actuelles. Cela ne peut être qu'une mauvaise blague ! Il n'y a absolument rien qui se développe ici et ce n'est pas ainsi que l'armée sera opérationnelle. Au contraire, les réductions se poursuivent, guerre d'Ukraine ou pas. Le Conseil fédéral affirme que les besoins propres sont couverts. Comment cela ? Les besoins propres ne sont pas couverts parce que, dans la planification du DDPS, nous ne disposons pas de réserves de chars ! Une armée sans réserve n'est pas une armée. Il faut prévoir au moins 30% de réserves pour les besoins propres. L'équipement complet définit les besoins propres de l'armée suisse : Que signifie donc un équipement complet ? Comment continuer ? NON à l'accord sur les chars ! Les livraisons de Leopards en discussion sont un signe clair d'ignorance et de manque d'orientation en matière de politique de sécurité. Le fait que le Conseil fédéral cède maintenant n'est pas surprenant. Une fois de plus, notre gouvernement national se montre dépassé par l'évolution rapide des événements. La Suisse a de nouveau besoin d'une boussole en matière de politique de sécurité. Les tergiversations actuelles du Conseil fédéral et du Parlement conduisent à une nouvelle désintégration de notre armée suisse. Quand ferons-nous à nouveau ce qu'il faut ? Quand le chef de l'armée et donc le Team Armée seront-ils chargés par les politiques de développer un plan pour une armée opérationnelle ? Aujourd'hui, nous procédons ainsi : on commence par définir ce qui doit disparaître (25 chars), puis on cherche des arguments et des explications pour faire passer le tout pour un plan. Dans l'économie privée, "Structure follows Strategy", mais au DDPS, au Conseil fédéral et au Parlement, la stratégie ne semble plus suivre d'autre structure que la sienne - cela ne peut pas continuer ainsi !
- Rückblick Referat Positionspapier OG Panzer bei der KOG Schaffhausen
Am Donnerstag 11. Mai 2023 lud die KOG Schaffhausen unseren Präsidenten, Maj i Gst Erich Muff, zu einem Referat zu unserem OG Panzer Positionspapier ein. Das Inputreferat diente als Grundlage für eine angeregte Diskussion als Ideenaustausch moderiert von Dario Muffler, Redaktor bei den Schaffhauser Nachrichten. Den vollständigen Bericht zum Anlass findest du auf Schaffhausen24. Die Armee muss wieder auf die Kernkompetenz KÄMPFEN ausgerichtet werden ! Heute kann die Armee nicht gleichzeitig helfen, schützen und kämpfen. Moderne Konflikte zeigen, dass eine Armee alle drei Aufgaben gleichzeitig erfüllen können muss. Robuste Einsätze müssen über eine längere Zeitdauer – Monate bis Jahre – mit Ablösungen geleistet werden können. Der Eigenschutz muss bei jedem Einsatz sichergestellt sein. Ohne eine durchhaltefähige Anzahl Miliz- und Berufssoldaten ist kein erfolgreicher Einsatz möglich – Menschen machen den Unterschied! Dazu benötigen wir vollständige Ausrüstung mit Hauptsystemen! Sämtliche Systeme sind für einen robusten Einsatz auszulegen (gepanzert, Schutz der Übermittlung, Redundanz der Kommunikationssysteme und Degradationsfähigkeit). Alle Systeme sind in ausreichender Anzahl zu beschaffen, das heisst mit Ersatzteil- und Datenpaketen («technische Gebrauchsanweisung») sowie Lebensendbevorratung. Minimal gilt die Formel: Bedarf + 20% logistische Umlaufreserve + 10% Degradationsfähigkeit (Abnutzung und Zerstörung) = 130%. Teilbeschaffungen wegen Sparübungen – wobei nur ein Bruchteil der Systeme beschafft wird – sind ab sofort strikte zu unterlassen. Dies gilt insbesondere auch für laufende Beschaffungsprozesse. Positionspapier lesen: Die OG Panzer bedankt herzlich die Kameraden der KOG Schaffhausen und ihrem Präsidenten Maj i Gst Philipp Zumbühl für die Einladung und die spannenden Diskussionen! Vorstand OG Panzer
- Ein Blick zurück: Entwicklung der Artillerietechnik - SONDERSERIE ARTILLERIE (3/6)
Eine kurze Geschichte der Ermittlung der Schiesselemente für die Artillerie in der Schweiz von den Anfängen bis zum Anbruch der Computerzeit. Hier geht's zum Artikel: Mit der Sonderserie Artillerie bringen wir unseren Leser/innen inhaltliche Tiefe im Bereich Artillerie. Die Sonderserie Artillerie steht Sinnbildlich für die enge Verbundenheit und Zusammenarbeit der Schweizerischen Offiziersgesellschaft der Artillerie (SOGART) und der Offiziersgesellschaft der Panzertruppen (OG Panzer). Ganz nach dem Leitspruch der OG Panzer #GemeinsamStärker stehen wir gemeinsam Schulter an Schulter ein für eine glaubwürdige Sicherheitspolitik. Die Sonderserie Artillerie erscheint als Zweitpublikation auf dem Blog der OG Panzer. Sämtliche Artikel wurden erstmals im SOGAFLASH (08/2021, Auflage: 1'500 Exemplare) abgedruckt. Der SOGAFLASH ist eine fundierte militärische Fachzeitschrift zu Artilleriethemen aus dem In- und Ausland. Er ist das Publikationsorgan der SOGART und wird seit über 25 Jahren herausgegeben. Danke an Oberstlt i Gst Florian Federer (Präsident SOGART) und Oberstlt a D Michael Brutschy (Chefredaktor SOGAFLASH) für die kameradschaftliche und schlagkräftige Zusammenarbeit. Allzeit trocken Pulver!

















