Not am Mann (Weltwoche)

Die Schweizer Armee steckt in Personalnöten. Immer mehr junge Männer wählen den Zivildienst, in manchen Kantonen ist fast die Hälfte untauglich. Dienstverschiebungen und Urlaube gefährdeten die Ausbildungsqualität, sagen Offiziere.

Mitten in unsere Recherchen zu den personellen Problemen beim Militär platzte die Nachricht, dass der Romand Philippe Rebord neuer Armeechef (CdA) wird. Das war ein Zufall. Kein Zufall aber ist, dass Rebord gleich in seiner ersten Pressekonferenz als designierter Nachfolger von André Blattmann prominent ebendieses Thema lancierte: «Die grösste Herausforderung sehe ich im Personal», sagte Rebord. «Ich spreche von der Miliz: Wir brauchen eine gewisse Anzahl Soldaten, so dass das System alimentiert werden kann. Momentan haben wir ein Alimentierungsproblem, weil der Zivildienst boomt.» Dieser sei zu attraktiv geworden. Das stimmt zweifellos, wie neuste Zahlen belegen. Allerdings ist der Zivildienst nicht das einzige Problem. Es hapert auch in anderen Bereichen beim Personal – und Politik und Armeespitze sind daran nicht unschuldig.

Hier geht's zum Artikel "Not am Mann", erschienen in der Weltwoche Nr. 38.16.

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Dr. Philipp Gut, Stv. Chefredaktor und Politikchef Weltwoche

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