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Verzicht auf Kandidatur zur Wiederwahl in den SOG-Vorstand

  • 11. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Präsident und Vizepräsident der OG Panzer verzichten auf Kandidatur zur Wiederwahl in den SOG-Vorstand anlässlich der SOG-Delegiertenversammlung vom Samstag, 7. März 2026. Anhand unserer drei Einsatzgrundsätze Schwergewichtsbildung, Ausrichten auf das Ziel und Freiheit des Handelns ordnen wir diesen Entscheid ein.



Wie ist dieser Entscheid einzuordnen?

  • OG Panzer Vizepräsident Oberstlt Tobias Oswald und OG Panzer Präsident Oberstlt i Gst Erich Muff engagieren sich seit Jahren für eine SOG, die sich gradlinig und konsequent für die Anliegen ihrer Offiziere und für eine ausgerüstete, einsatzbereite und durchhaltefähige Armee einsetzt.

  • Wichtiges Zwischenziel "Restrukturierung SOG-Finanzen" erreicht: Dem SOG-Vorstand, besonders dem eigenhändigen Engagement des Präsidenten, Oberst i Gst Michele Moor, ist es zu verdanken, dass die SOG-Finanzen restrukturiert wurden.

  • Dieser administrative Fortschritt allein erhöht jedoch noch nicht die dringend notwendige Wirkung der SOG auf die schweizerische Sicherheitspolitik und genügt nicht. Entscheidend wäre


  1. eine klare Priorisierung zur Interessenwahrnehmung (Position),

  2. die gemeinsame Erarbeitung der notwendigen Massnahmen (Aktionen und Mittel) im Team mit den SOG Sektionen und über ihre Grenzen hinaus mit den sicherheitspolitischen Partnern,

  3. und deren Wirkung auf die sicherheitspolitischen Entscheide in Bern (Ziel). Denn nur durch politische Schlagkraft der SOG – gebündelt mit verbündeten Organisationen – lässt sich ein Durchbruch zur dringend notwendigen, überfälligen Armeefinanzierung erreichen (Schwergewichtsbildung). 


Ausrichten auf das Ziel: Um dieses Ziel und so die Interessen ihrer Sektionen/der Offiziere zu wahren, muss die SOG "von vorne und sichtbar" in der breiteren Öffentlichkeit den Diskurs anführen. (Oberstlt i Gst Erich Muff)

Freiheit des Handelns wahren: Warum muss auf Wiederwahl verzichtet werden?

  • Diesem Ziel verpflichten sich Oswald und Muff mit zusammen ihren Unterstützern selbstverständlich weiter, sind jedoch zum Schluss gekommen, dass es in der heutigen Zusammensetzung und Funktionsweise des Vorstandes so nicht erreicht werden kann.

  • Ferner sehen die Statuten für Vorstandsmitglieder eine maximale Amtszeit von sechs Jahren vor (Art. 19, Abs. 3). Demzufolge müssen persönlicher Einsatz und Wirkung im SOG-Vorstand umsichtig und weitsichtig geplant werden. Daher sehe ich mich veranlasst, zum jetzigen Zeitpunkt auf eine Wiederwahl zu verzichten.


Den Sektionen und dem Vorstand der SOG wünschen beide das nötige Dringlichkeitsbewusstsein und Erfolg auf dem Weg, die Interessen der Offiziere wirkungsvoll zu vertreten und sich für eine verteidigungsbereite Armee einzusetzen.


Die OG Panzer wird weiterhin mit vollem Einsatz die SOG unterstützen

  • Mitgliederwachstum: Wie bereits 2024, hat es die OG Panzer auch 2025 geschafft, um 10% zu wachsen.

  • Zusammenarbeit bei Aktionen: Der Vorstand und die Mitglieder sind wie gewohnt voller Tatendrang und wir suchen aktiv Partner für unsere Aktionen.

  • Führen durch Vorbild: Ob digital oder analog, wir werden auch weiterhin neue Standards in der Interessenvertretung und Vereinsführung setzten. Ganz nach unserem Motto #GemeinsamStärker und "Weniger Bla, Bla - mehr Päng!".


Offizielle Verzichtsschreiben Oswald und Muff



Euer Vorstand

OG Panzer


 
 
 

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