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  • Think Tank Tagung 2026 - Mobilität und Gegenmobilität

    Der Bewegungskrieg ist tot - versucht man uns zumindest gebetsmühlenartig einzutrichtern. Das moderne Gefechtsfeld scheint diese These zunächst zu bestätigen. Nahezu permanente Aufklärung durch UAV, weitreichende Präzisionswirkung, FPV-Drohnen, elektronische Kampfführung und tief gestaffelte Hindernissysteme machen jede Konzentration sichtbar und jede Bewegung verwundbar. Im Sommer 2023 trafen ukrainische Verbände auf russische Verteidigungen mit kilometerlangen Grabensystemen, Drachenzähnen und Minenfeldern, die teilweise auf mehrere hundert Meter Tiefe verdichtet worden waren. Der Versuch, diese Verteidigung mit mechanisierten Kräften rasch zu durchbrechen, führte zu hohen Opferzahlen und schliesslich zum Verlust der Initiative. Also doch: Stellungskrieg statt Bewegungskrieg! Oder ist diese Schlussfolgerung etwas zu einfach? Denn der Krieg in der Ukraine zeigt ebenso, dass sehr wohl komplexe Hindernisse überwunden und gegnerische Sperren durchbrochen werden können. Die Wirkung einer modernen Sperre entsteht aus dem Zusammenspiel von Hindernissen, Sensoren, Drohnen, indirektem Feuer, elektronischer Kampfführung und beweglichen Reserven - eine solche Verteidigung kann aber schnell an Kohärenz verlieren, wenn einzelne Elemente dieses Systems ausgeschaltet, unterdrückt oder voneinander getrennt werden. Entscheidend für einen erfolgreichen Durchbruch durch eine solche Sperre sind also nicht einzelne Räumsysteme, sondern der Verbund. Aufklärung, Feuer, Führung, elektronische Kampfführung, Genieunterstützung, Schutz und Bewegung müssen als Gesamtsystem funktionieren – und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zusammenwirken. Ist Bewegung auf dem transparenten Gefechtsfeld also tatsächlich unmöglich – oder müssen wir vielleicht nur wieder lernen, sie zu ermöglichen? Die Think Tank Tagung 2026 «Mobilität und Gegenmobilität» geht dieser Frage nach. Ausgehend von aktuellen Erfahrungen aus der Ukraine wollen wir gemeinsam untersuchen, was komplexe Hindernisse ausmacht, weshalb Durchbruchsoperationen scheitern – und unter welchen Voraussetzungen sie trotzdem gelingen können. Dabei steht nicht das Hindernis im Zentrum sondern die Frage, wie wir wieder Bewegung in eine erstarrte Front bringen. Wer sich schon mal in das Thema einlesen will, dem empfehlen wir folgende Lektüre: Stormbreak: Fighting Through Russian Defences in Ukraine’s 2023 Offensive (rusi.org) Preliminary Lessons from Ukraine’s Offensive Operations, 2022–23 (rusi.org) Wie immer sind alle Interessierten - auch von ausserhalb der OG Panzer - zu diesem Anlass eingeladen #GemeinsamStärker. Die Teilnahme ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Noch nicht angemeldet? Sichere dir jetzt deinen Platz! Euer Vorstand OG Panzer

  • Wir müssen handeln: Jetzt Petition "Schutzschirm Schweiz" unterschreiben!

    In Kürze zusammengefasst Unsere Bevölkerung, Veranstaltungen, Spitäler, kritische Infrastrukturen und vieles mehr sind heute ungenügend vor Gefahren aus der Luft geschützt. Die Schweizer Politik kommt nicht voran und stellt die notwendigen finanziellen Mittel nicht bereit. Deshalb fehlt ein wirksamer Schutz und wenn doch etwas getan wird, dann werden "ein oder zwei Systeme" gekauft, damit die Politik sagen kann, sie macht etwas, das reicht nicht! Die Schweiz braucht jetzt sofort die erforderlichen Mittel, um zu schützen, was uns lieb ist, nicht erst dann, wenn es die ersten Drohnenangriffe Opfer fordern. Das Problem lösen heisst: 4 Milliarden Franken ab 2027, mittelfristig 10 Milliarden und langfristig 40 Milliarden. Nur so können wir Lieferfristen sichern und den Schutzschirm rechtzeitig aufspannen. Was kannst du tun? 1. Deine Stimme bewegt die Politik, macht Druck auf Behörden, Parlamentarier und den Bundesrat und die Parteien, verschafft Aufmerksamkeit. So steuerst du die Zukunft. 2. Mobilisiere dein Umfeld: Veränderung entsteht nicht durch Zuschauen. Motiviere jetzt deine Freunde und Bekannten zum Mitmachen! https://schutzschirm.ch/petition Hier die Petition unterschreiben Aus den Medien Hier geht's zum Blick-Artikel auf Blick.ch. Der Präsident: Es ist ernst Liebe Kameraden, Mitglieder der OG Panzer und Freunde Ich wende mich an euch, weil wir jetzt handeln müssen. Sicherheit entsteht nicht von selbst. Wer unseren Luftraum schützen will, muss jetzt aktiv werden. Für die OG Panzer ist klar: Unsere Bevölkerung braucht Schutz, aber auch unsere Soldaten, unsere Panzer und unsere Kommandoposten brauchen Schutz. Ich habe die Petition unterschrieben. Mit meinem Namen stehe ich öffentlich hinter der Petition Schutzschirm Schweiz https://schutzschirm.ch. Mach auch du mit! Gefahren aus der Luft machen die Schweiz verwundbar Der Krieg in der Ukraine und unzählige Drohnensichtungen in Europa zeigen, wie real die Bedrohung aus der Luft heute auch in der Schweiz ist. Bevölkerung, Siedlungsgebiete, Spitäler, kritische Infrastrukturen und vieles mehr sind heute ungenügend vor Gefahren aus der Luft geschützt. Gleichzeitig dauern Beschaffung und Lieferung von Abwehrsystemen Jahre. Die meisten unserer europäischen Nachbarn bestellen bereits, die Schweizer Politik zögert. 4 Milliarden Franken ab 2027 sichern den Start eines Schutzschirms für die Schweiz Für uns ist klar, die Schweiz braucht jetzt sofort die erforderlichen Mittel, um zu schützen, was uns lieb ist: 4 Milliarden Franken ab 2027, mittelfristig 10 Milliarden und langfristig 40 Milliarden. Nur so können wir Lieferfristen sichern und den Schutzschirm rechtzeitig aufspannen. Eure Unterstützung zählt Helft mit, die Politik zum Handeln zu bewegen und fordere gemeinsam mit uns einen Schutzschirm für die Schweiz. Unser Ziel ist es, eine Community mit 10’000 Unterstützerinnen und Unterstützern aufzubauen, die mit ihrer Forderung ein deutliches Zeichen gegen Bern senden. Wichtig ist, die Petition mit deinem Namen zu unterstützen. Wir haben dafür ein Onlineformular eingerichtet: https://schutzschirm.ch/petition Weitere Infos zum Schutzschirm Schweiz und über uns findet ihr hier. https://schutzschirm.ch Wie ihr uns auch noch unterstützen könnt Ganz einfach: Teilt unser Anliegen in eurem Netzwerk. Teilt den Link https://schutzschirm.ch oder kopiert diese E-Mail und verschickt sie heute noch an eure Freundinnen und Bekannten. Jede weitere Person stärkt unser Anliegen und hilft, die Forderung nach einem Schutzschirm in der Politik Gehör zu verschaffen. Schützen wir, was uns lieb ist, bevor es zu spät ist! Wir müssen handeln: Jetzt Petition "Schutzschirm Schweiz" unterschreiben. Nicht zögern, machen! Danke, dass ihr uns helft, zu schützen, was uns lieb ist! Es braucht jetzt Cash, nicht Verpflichtungskredite: Wer Geld auf den Tisch legt, kann bestellen und kriegt auch heute Systeme und Munition. Mit Verpflichtungskrediten kann man keine Rechnungen bezahlen. Mit kameradschaftlichen Grüssen, Erich Muff, Präsident OG Panzer Deine Fragen unsere Antworten (FAQ) Wer ist "Schutzschirm Schweiz"? «Schutzschirm Schweiz ist eine überparteiliche Bürgerbewegung mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Sport und Miliz. Die Petition fordert keinen Auftrag für ein bestimmtes Unternehmen und kein bestimmtes Produkt. Sie fordert einen politischen Entscheid zugunsten eines wirksamen Schutzes von Bevölkerung und kritischer Infrastruktur. Unsere Trägerschaft ist transparent veröffentlicht. Diese Petition wird zudem von Einzelpersonen privat finanziert, Firmen sind keine involviert.» Was ist die Rolle der OG Panzer bei "Schutzschirm Schweiz"? Die OG Panzer ist durch die persönliche Mitarbeit von Präsident Oberstlt i Gst Erich Muff und Vizepräsident Oberstlt Tobias Oswald seit der ersten Stunde Teil der Kampagne "Schutzschirm Schweiz". Dies, weil der Weg über die etablierten Militärverbände (SOG und VMG) seit Jahren immer weniger Wirkung zeigt. Es ist also persönliches Engagement über die Grenzen der Dachverbände gefragt. Die OG Panzer engagiert sich seit ihrer Gründung getreu ihrem Motto #GemeinsamStärker in enger Zusammenarbeit mit jenen Organisationen und Verbänden, die sich ernsthaft für unsere Sicherheit engagieren. "Schutzschirm Schweiz" fordert lange überfällige politische Entscheide zugunsten eines wirksamen Schutzes von Bevölkerung und kritischer Infrastruktur. Deshalb engagieren wir uns. Mach auch du mit und unterschriebe die Petition! Warum 4, 10 und 40 Milliarden? «Um einen verlässlichen Schutzschirm für den Luftraum zu schaffen, braucht es für 2027 kurzfristig zusätzliche 4 Milliarden Franken in Form eines Sonderrüstungsprogrammes neben dem ordentlichen Armeebudget – und nicht nur eine zusätzliche knappe Milliarde, wie es der Bundesrat vorschlägt. Das ist jedoch nur der erste Schritt: Mittelfristig braucht ein wirksamer Schutzschirm 10 Milliarden Franken und langfristig muss unsere Armee sowohl in der Luft als auch am Boden mit insgesamt 40 Milliarden Franken gestärkt werden. Die Beträge stehen für eine gestufte politische Forderung: kurzfristig ein rascher Start ab 2027, mittelfristig der Aufbau eines wirksamen Schutzschirms und langfristig die Stärkung der gesamten Verteidigungsfähigkeit. Nun muss das Parlament handeln und nicht nur über Finanzierungslücken debattieren: Zum Schutz der Bevölkerung, der kritischen Infrastruktur und der Schweiz.» Bundesrat und Parlament diskutieren jetzt doch über viel Geld für die Armee – reicht das nicht aus? «Nein – jedenfalls nicht, wenn es beim bisherigen Tempo und bei allgemeinen Budgetdebatten bleibt. Es ist richtig, dass Bundesrat und Parlament über höhere Armeemittel diskutieren. Aber die entscheidende Frage lautet: Wird damit die konkrete Schutzlücke gegen Drohnen, Raketen und andere Bedrohungen aus der Luft rasch geschlossen? Wir meinen nein. Schutzschirm Schweiz verlangt deshalb nicht nur “mehr Geld”, sondern auch einen priorisierten, zweckgebundenen und überprüfbaren Aufbauplan für den Schutz von Bevölkerung und kritischer Infrastruktur. Kurzfristig braucht es ab 2027 zusätzliche Mittel, damit Beschaffungen, Ausbildung, Integration und Einsatzbereitschaft sofort vorangetrieben werden können.» Alle weiteren Antworten hier in unserer Q&A Hast du weitere Fragen, Vorschläge oder Inputs zur Kampagne oder kannst uns helfen, dann melde dich direkt unter info@ogpanzer.ch. Schutzschirm Schweiz auf Social Media

  • Achtung: Sonntag um 10 Uhr

    Rufen wir alle zur Konzentration der Kräfte auf: Weniger BlaBla, mehr Peng! Die Zeit zum Handeln ist gekommen. Wir bündeln unsere Kräfte, setzen gemeinsam ein Zeichen und nehmen Einfluss. Der erste Schritt macht den Unterschied. Bist du auch bereit? Wir bitten euch schon heute, euch bereitzuhalten, um innerhalb kurzer Zeit Masse zu mobilisieren. Worum es genau geht und warum eure Unterstützung wichtig ist, werden wir am Sonntag 20.09.2026 um 10 Uhr in einer weiteren E-Mail mit allen Details bekannt geben. Eines ist bereits klar: Wenn wir etwas bewegen wollen, müssen wir unsere Stimme erheben. Im kleinen Kreis klagen und die Faust im Sack machen war noch nie ein Erfolgsrezept. Politik wird nicht nur in Bern gemacht, sondern auch von uns Bürgerinnen und Bürger, weil wir Verantwortung übernehmen, unsere Meinung sagen, gemeinsam ein Zeichen setzen und so die Weichen für eine sichere Zukunft stellen. Halte dich bereit! Wir danken im Voraus. Euer Vorstand OG Panzer

  • Was in der Krise wirklich entscheidet

    Was in der Krise wirklich entscheidet: Führung, Struktur und Kommunikation. In dieser Folge des OG Panzer Podcasts sprechen wir mit Oberst Alessandro Rappazzo vom Kommando Führungs- und Kommunikationsausbildung (KFK) über Krisenmanagement, Führung unter Unsicherheit und Entscheidungsfindung unter Zeitdruck. Ausgehend vom Buch «Krisenmanagement – Ein Wegweiser», das Alessandro Rappazzo gemeinsam mit Oberst Mark Eigenheer veröffentlicht hat, geht es um zentrale Herausforderungen moderner Führung: die VUCA-Welt, psychologische Sicherheit, den Unterschied zwischen Notfall und Krise, den Umgang mit dem «Schwarzen Schwan», kognitive Verzerrungen und Antifragilität. Wir sprechen darüber, weshalb Führungskräfte Probleme zuerst richtig erfassen müssen, bevor sie Lösungen entwickeln, wie Zeitmanagement, AEK – Aussage, Erkenntnis, Konsequenz und Auftragstaktik die Entscheidungsfindung unterstützen und welche Rolle Vertrauen und Führung auf Distanz im digitalen Zeitalter spielen. Jetzt reinhören, mitdenken und gerne eure Meinung in die Kommentare oder an info@ogpanzer.ch schreiben. Hier geht's zur aktuellen Podcast-Folge. Meldung der Redaktion: Achtung, wir bauen aus! Wir suchen DICH, der: - Video- und Audioaufnahmen professionell begleiten kann. - Kameras, Mikrofone und Licht bedienen kann. - Freude am Schneiden, Bearbeiten und Produzieren von Podcasts und Videobeiträgen hat. - Eigene Ideen einbringt und unsere Inhalte kreativ mitgestaltet. - Langfristig Teil eines motivierten Teams werden möchte. Uns ist dabei etwas besonders wichtig: Wir suchen **keinen Dienstleister**, sondern jemanden, der sich mit dem OG Panzer Podcast identifizieren kann. Jemanden, der unsere Begeisterung für militärische Themen, Führung, Sicherheitspolitik, Technologie und spannende Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten teilt. Der Einsatz erfolgt **ehrenamtlich**. Niemand im Team verdient aktuell Geld mit diesem Projekt. Wir investieren unsere Zeit, weil wir überzeugt sind, dass hochwertige Inhalte über die Schweizer Armee, internationale Streitkräfte und militärische Führung einen Mehrwert schaffen. Was wir bieten: - Ein motiviertes und unkompliziertes Team. - Einblicke hinter die Kulissen spannender Podcast-Produktionen. - Die Möglichkeit, hochrangige Persönlichkeiten aus Militär, Politik, Industrie und Forschung kennenzulernen. - Raum für eigene Ideen und kreative Freiheit. - Die Chance, gemeinsam etwas aufzubauen, das langfristig zu einer der bedeutendsten militärischen Podcast-Plattformen im deutschsprachigen Raum werden soll. Wenn du Erfahrung im Bereich Video- oder Audioproduktion hast – oder jemanden kennst, der perfekt zu dieser Rolle passen würde – freuen wir uns sehr über deine Nachricht. Gemeinsam möchten wir Geschichten erzählen, Wissen vermitteln und einen Beitrag zur sicherheitspolitischen Diskussion leisten. **Interesse? Dann melde dich direkt per LinkedIn oder per E-Mail an podcast@ogpanzer.onmicrosoft.com.** Wir freuen uns auf dich! Oblt Stephen Weinman Co-Leitung OG Panzer Podcast +41 79 954 45 75 https://www.linkedin.com/in/stephen-weinman-6387621b7/ https://www.ogpanzer.ch/podcast https://www.youtube.com/@OGPanzer https://www.linkedin.com/company/ogpanzer Euer Vorstand OG Panzer

  • Rückblick SIG SAUER Anlass

    Ob Selbstverteidigung auf kurze Distanz, Kampf in engen Räumen oder Notfallreserve, ohne Pistole gibt es keine Verteidigung und so haben wir uns in guter Offiziersmanier vor Ort bei SIG SAUER selbst ein Bild gemacht, uns wissen angeeignet: Höchste Schweizer Ingenieurskunst, Qualität und Sicherheit; Besonders präzise, zuverlässig und hochwertig; Seit Generationen bewährter Ausrüster der Schweizer Armee: z.B. Stgw 90 (SIG SG 550), Pistole 75 (SIG Sauer P220) und neu auch SIG Sauer P320; Zentraler Pfeiler der Schweizer Rüstungsindustrie und wichtiger Arbeitgeber und Einkäufer schweizweit; Warum SIG SAUER die richtige Wahl ist, erfahrt ihr hier in unserem Leitartikel zur Pistolenbeschaffung. Die Schweiz kann es eben, man muss nur wollen! Euer Vorstand OG Panzer

  • Rückblick Pz Gren Kameradentag 2026

    Mehr Pz Gren an einem Ort geht nicht! Die OG Panzer hat mehr als 50 Neumitglieder geworben - 2026 wird ein gewaltiges Jahr für die OG Panzer! Kameradschaft, Austausch, legendäre Erinnerungen, Netzwerken und gemütliches Beisammensein standen im Zentrum des Pz Gren Kameradentages 2026 anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Pz Gren. Hier ein paar ausgewählte Bilder zum Anlass. Hier geht's zur offiziellen Bildergalerie des Pz Gren Kameradentages 2026. Euer Vorstand OG Panzer

  • NZZaS: Nicht auf dem neusten Stand

    Auszug aus der NZZ am Sonntag vom 02.08.2026 [...] Erich Muff ist Oberstleutnant im Generalstab und kommandierte bis vor kurzem das Panzerbataillon 13. Die Armee sei bereit für die nötige Transformation, könne diese aber wegen fehlendem Budget nicht umsetzen, sagt er. Es brauche zwingend rasch verfügbare Sonderkredite in Milliardenhöhe. Und zwar noch in diesem Jahr, fordert der Präsident der Offiziersgesellschaft Panzer. Politisch ist das kaum realistisch. Umso dringlicher fällt Muffs Appell aus: «Wie wollen Sie zum Beispiel effektiv die Abwehr von Drohnen üben, wenn die nötige Ausrüstung, Waffen und Munition dazu noch nicht einmal beschafft worden sind?» Der Offizier beschreibt, wie bereits heute viel Neues ausprobiert werde, zum Beispiel der Einsatz von Kampfdrohnen. Oder dass in manchen Wiederholungskursen Drahtkäfige und Schutznetze gebaut würden, um Fahrzeuge und Einrichtungen vor Drohnenangriffen zu schützen. Selbst die Informationsbeschaffung nehmen manche Offiziere in die eigene Hand. «Ich persönlich habe ein gewisses Kontaktnetz in Osteuropa», sagt Muff dazu. «Das trifft auf etliche andere Offiziere zu. Da bestehen sehr wohl direkte Kontakte zu Leuten, die den Krieg in der Ukraine tagtäglich erleben. Das fliesst selbstverständlich ein in unseren Dienst.» Dieser inoffizielle Informationsfluss sei ein grosser Vorteil der Milizarmee, so Muff. Das trifft wohl stärker zu, als dem VBS lieb sein kann. Hier geht's zum Originalartikel in der NZZaS. Euer Vorstand OG Panzer

  • Wargames

    News (28.05.2026): OG Panzer Podcast Folge 37 - Wargaming (inklusive Spielsequenz "Feuer und Bewegung"): Hier geht's direkt zum Youtube-Video. «Das Kriegsspiel schärft das Urteil und übt den Offizier in der schwierigen Kunst, unter Unsicherheit zu handeln.» Helmuth von Moltke _ Alle unsere Wargames findet ihr im Feldkiosk als Print & Play oder als 3D-Version! Rückmeldungen (positiv wie negativ, aber immer konstruktiv) und Ideen für Erweiterungen oder neue Spiele nehmen wir gerne unter info@ogpanzer.ch entgegen. Viel Spass beim Spielen und Trainieren! Feuer und Bewegung / Feu et mouvement Im Spiel ‘Feuer und Bewegung’ führt der Spieler einen Infanteriezug, welcher aus einer Kommandogruppe und drei Infanteriegruppen besteht. Die Aufgabe des Spielers ist es, eine gegnerische Maschinengewehrstellung, welche auf einem 500 m entfernten Hügel bezogen wurde, so schnell wie möglich zu neutralisieren. Der Angriff erfolgt über offenes Gelände, welches weder Sicht- noch Feuerschutz bietet... Stufe: Zug Komplexität: Einfach Sprache: Deutsch, Französisch Spieleranzahl: 1-5 Spieldauer: 20-30 min Stellst du dich der Herausforderung? 'Feuer und Bewegung' jetzt kostenlos im Feldkiosk bestellen! Es-tu prêt à relever le défi ? Commande maintenant gratuitement 'Feu et mouvement' dans le Feldkiosk ! Willst du dir vorher ein Bild machen? Die Spielregeln findest du direkt unter diesem Link! Häuser- und Ortskampf / Combat de maisons et de localités Im Spiel ‘Häuser- und Ortskampf’ führen die Spieler eine Infanteriekompanie, welche aus drei Infanteriezügen à vier Infanteriegruppen besteht. Die Aufgabe der Spieler ist es, eine vom Gegner besetzte Häuserzeile in Besitz zu nehmen. Die Häuser bieten dem Verteidiger guten Schutz, während der Angreifer in den offenen Häuserschluchten dem gegnerischen Feuer ausgeliefert ist… Stufe: Kompanie Komplexität: Einfach Sprachen: Deutsch, Französisch Spieleranzahl: 2-7 Spieldauer: 45-60 min Stellst du dich der Herausforderung? 'Häuser- und Ortskampf' jetzt kostenlos im Feldkiosk bestellen! Es-tu prêt à relever le défi ? Commande maintenant gratuitement 'Combat de maisons et de localités' dans le Feldkiosk ! Willst du dir vorher ein Bild machen? Die Spielregeln findest du direkt unter diesem Link! Kampf der verbundenen Waffen Im Spiel 'Kampf der verbundenen Waffen' treten zwei Seiten mit mechanisierten Einheiten auf unterschiedlichen Karten und mit unterschiedlichen Aufträgen gegeneinander an. Das Spiel bietet eine offene Architektur und erlaubt die Schulung der unterschiedlichsten Einsatzverfahren (z.B. Begegnungsgefecht Stufe Zug, Sperre Stufe Kompanie, Angriff Stufe Bataillon) inklusive Kampfunterstützung (z.B. Mörser) und Logistik (z.B. Gefechtsbergung, Nachschubpunkte). Stufe: (Zug), Kompanie, Bataillon Komplexität: Mittel-Hoch Sprachen: Deutsch, Französisch (folgt) Spieleranzahl: 2-10 Spieldauer: 60-180 min Stellst du dich der Herausforderung? 'Kampf der verbundenen Waffen' jetzt kostenlos im Feldkiosk bestellen! Willst du dir vorher ein Bild machen? Die Spielregeln findest du direkt unter diesem Link! Zu Kampf der verbundenen Waffen gibt es Erweiterungen, um das Spiel weiter den Bedürfnissen anzupassen: Erweiterung 1 - Führung, Moral und Täuschung (FMT) Erweiterung 2 - Manöver und Gegenmanöver (MGM) Erweiterung 3 - Drohnen und Elektronische Kriegsführung Erweiterung 4 - Kampf im Cyberraum (Cy) Taktische Symbole Brauchst du generische taktische Symbole für deine eigenen Wargames? Die findest du bei uns im Feldkiosk zum Ausdrucken und Ausschneiden (inklusive Anleitung). Hast du Ergänzungs- und Verbesserungsvorschläge? Dann immer her damit: info@ogpanzer.ch! Weitere Wargames (Print & Play) Modern Infantery Battle Urban Maneuvre Literaturempfehlungen Too Much Tech Can Ruin Wargames (War on the Rocks, 16.06.2025) Euer Vorstand OG Panzer

  • «Inkompetenz von Jans ist ein Affront» - Panzer sind zentraler Bestandteil der modernen umfassenden Verteidigung

    Die OG Panzer-Antwort auf den Artikel im Blick vom 24.07.2026: Jans will die gesamte Panzer-Flotte abschiessen: https://www.blick.ch/politik/abkehr-ist-alternativlos-interne-dokumente-enthuellen-scharfe-kritik-jans-will-die-gesamte-panzer-flotte-abschiessen-id22130610.html Der Bundesrat will sich statt auf Panzer auf Cyberabwehr und Luftverteidigung konzentrieren. Interne Doumente zeigen: SP-Bundesrat Beat Jans möchte am liebsten gleich sämtliche Panzer einmotten. In Armeekreisen sorgt das für Entsetzen. Erich Muff ist alarmiert wegen SP-Bundesrat Beat Jans (62) und seinen Panzer-Abbauplänen: «Derart unfundierte und plumpe Positionen auf höchster Regierungsebene sind alarmierend und verantwortungslos!», schiesst der Präsident der Offiziersgesellschaft Panzer aus allen Rohren. Armeeintern seien die Reaktionen heftig gewesen, doppelt Stefan Holenstein nach. «Wir sind wirklich entsetzt über das Justizdepartement», sagt der Präsident des Verbands Militärischer Gesellschaften Schweiz (VMG). «Ein solch geringes Sachverständnis und eine solche Inkompetenz sind ein Affront.» Armeekreise schiessen sich auf Justizminister Jans ein. Auslöser war ein Blick-Artikel zur neuen Verteidigungsstrategie des Bundesrats, die sich auf die wahrscheinlichsten Bedrohungen fokussiert. Heisst: mehr Cyberkrieger, weniger Panzer. Wie interne Dokumente der Ämterkonsultation zeigen, wollte das Justizdepartement noch weiter gehen und gleich alle Kampfpanzer einmotten. Sie seien veraltet und zu teuer. Der Ersatz durch günstigere Drohnen und Robotik sei alternativlos. Kampfpanzer durch «ideologisches Wunschdenken» ersetzen Jans' Beamte treten damit mitten in ein Minenfeld. «Wer glaubt, man könne Kampfpanzer durch Powerpoint, Drohnen und linkes Wunschdenken ersetzen, hat die Realität nicht verstanden», unterstreicht Muff. Die Lehre aus dem Ukraine-Krieg laute nicht: Panzer abschaffen. Vielmehr gehe es darum, Panzer, Infanterie, Drohnen, Artillerie und Luftverteidigung zu vernetzen. «Es gibt in der Tat keine Alternative», unterstreicht Muff. Wer im Ernstfall über Handlungsspielraum verfügen wolle, brauche zwingend auch Panzer. Die Armee sei ein Gesamtsystem. Alle Bereiche müssten zusammenwirken, ergänzt Holenstein: «Bodensysteme bleiben unverzichtbar.» Die Haltung des Justizdepartements widerspreche denn auch allen europäischen sowie der Schweizer Bedrohungsanalyse. «Das ist total unseriös», findet Muff. Nicht umsonst investierten rundherum alle Staaten Milliarden in ihre Bodentruppen, ergänzt Holenstein. Wer heute die Schweizer Panzer-Flotte abbauen will, zerstöre leichtfertig jahrzehntelang aufgebautes Know-how. Drohnen würden Panzer oder Infanterie nicht ersetzen, sondern ergänzen. So aber würden bewusst Fähigkeitslücken in Kauf genommen, die sich im Ernstfall nicht innert Jahren schliessen lassen und die Schweiz angreifbar machen würden. «Wer trägt die Verantwortung für diesen ideologischen Gugus?» Auch die Armeespitze mag von einer umfassenden Verteidigungsstrategie nicht ablassen. Zwar liegt der Fokus künftig auf Cyber-Abwehr und Luftverteidigung. Daneben aber sollen die Fähigkeiten im Bodenkampf erhalten und möglichst weiterentwickelt werden. Soll heissen: Die heutigen Panzer würden zwar nicht automatisch in gleicher Stückzahl und mit identischen Systemen ersetzt. Moderne Lenkwaffen, Drohnen oder Artillerie würden aber eher ergänzend dienen. In Offizierskreisen zeigt man sich daher überzeugt: «Jans und sein Departement folgen blind der SP-Doktrin zur Armeeabschaffung», findet Holenstein. «Das ist völlig aus der Zeit gefallen und schafft kein Vertrauen in die Landesregierung.» Sicherheitspolitik brauche militärische Expertise – nicht ideologische Wunschvorstellungen. Die Schweiz müsse entscheiden, welche Risiken sie in Kauf nehmen will. «Wer trägt eigentlich die Verantwortung, wenn dieser ideologische Gugus in die Hose geht?», haut Muff in dieselbe Kerbe. «Jans mit seinen verantwortungslosen Bürokraten in Bern gefährdet die Sicherheit der Schweiz!» Hier geht‘s zum Original-Artikel auf Blick.ch: https://www.blick.ch/politik/militaers-sind-stinkhaessig-wegen-panzer-abbauplaenen-inkompetenz-von-jans-ist-ein-affront-id22141073.html Euer Vorstand OG Panzer Schickt uns jeweils eure Analyse und Einschätzung an info@ogpanzer.ch. Zusammen erreichen wir mehr! #GemeinsamStärker **********Zur Info: Gedruckt wird jeweils nicht 1:1 was an Zitaten eingereicht wurde. Jede Zeitung hat andere Schwergewichte in der Formulierung. Hier die Original-Zitate des Präsidenten der OG Panzer für mehr Komtext: 1) … Oberstleutnant im Generalstab Erich Muff ist ernsthaft besorgt über SP-Bundesrat Beat Jans (62) und seine Panzer-Abbaupläne: «Derart unfundierte und plumpe Positionen auf höchster Regierungsebene sind alarmierend und verantwortungslos!», attackiert der Präsident der Offiziersgesellschaft Panzer. 2) … Jans' Beamte treten damit mitten in ein Minenfeld. «Wer glaubt, man könne Kampfpanzer durch PowerPoint, Drohnen und linkes Wunschdenken ersetzen, hat die Realität nicht verstanden», unterstreicht Muff. Die Lehre aus dem Ukraine-Krieg sei klar: Nicht Panzer abschaffen, sondern Panzer, Infanterie, Drohnen, Artillerie und Luftverteidigung vernetzen. «Es gibt in der Tat keine Alternative» so Muff, wer im Ernstfall Handlungsspielraum wolle, brauche auch zwingend Panzer. 3) … Wer heute die Schweizer Panzer-Flotte abbauen will, zerstöre leichtfertig jahrzehntelang aufgebautes Know-how und eine der Hauptwaffen der Schweiz. Drohnen würden Panzer oder Infanterie nicht ersetzen, sondern ergänzen. So aber würden bewusst Fähigkeitslücken in Kauf genommen, die sich im Ernstfall nicht innert Jahren schliessen lassen und die Schweiz angreifbar machen würden.

  • Podcast #38: Swiss Innovation Forces mit Mathias Maurer

    Jetzt reinhören! Hier geht's lang... Meldung der Redaktion: Achtung, wir bauen aus! Wir suchen DICH, der: - Video- und Audioaufnahmen professionell begleiten kann. - Kameras, Mikrofone und Licht bedienen kann. - Freude am Schneiden, Bearbeiten und Produzieren von Podcasts und Videobeiträgen hat. - Eigene Ideen einbringt und unsere Inhalte kreativ mitgestaltet. - Langfristig Teil eines motivierten Teams werden möchte. Uns ist dabei etwas besonders wichtig: Wir suchen **keinen Dienstleister**, sondern jemanden, der sich mit dem OG Panzer Podcast identifizieren kann. Jemanden, der unsere Begeisterung für militärische Themen, Führung, Sicherheitspolitik, Technologie und spannende Gespräche mit interessanten Persönlichkeiten teilt. Der Einsatz erfolgt **ehrenamtlich**. Niemand im Team verdient aktuell Geld mit diesem Projekt. Wir investieren unsere Zeit, weil wir überzeugt sind, dass hochwertige Inhalte über die Schweizer Armee, internationale Streitkräfte und militärische Führung einen Mehrwert schaffen. Was wir bieten: - Ein motiviertes und unkompliziertes Team. - Einblicke hinter die Kulissen spannender Podcast-Produktionen. - Die Möglichkeit, hochrangige Persönlichkeiten aus Militär, Politik, Industrie und Forschung kennenzulernen. - Raum für eigene Ideen und kreative Freiheit. - Die Chance, gemeinsam etwas aufzubauen, das langfristig zu einer der bedeutendsten militärischen Podcast-Plattformen im deutschsprachigen Raum werden soll. Wenn du Erfahrung im Bereich Video- oder Audioproduktion hast – oder jemanden kennst, der perfekt zu dieser Rolle passen würde – freuen wir uns sehr über deine Nachricht. Gemeinsam möchten wir Geschichten erzählen, Wissen vermitteln und einen Beitrag zur sicherheitspolitischen Diskussion leisten. **Interesse? Dann melde dich direkt per LinkedIn oder per E-Mail an podcast@ogpanzer.onmicrosoft.com.** Wir freuen uns auf dich! Oblt Stephen Weinman Co-Leitung OG Panzer Podcast +41 79 954 45 75 https://www.linkedin.com/in/stephen-weinman-6387621b7/ https://www.ogpanzer.ch/podcast https://www.youtube.com/@OGPanzer https://www.linkedin.com/company/ogpanzer Euer Vorstand OG Panzer

  • Es wird Zeit, dass Bundesrat und Parlament in die Pflicht genommen werden

    [Auszug aus dem Online-Artikel...] Ruag dementiert den Einbau fehlerhafter Teile Die Ruag selber will vom Einbau fehlerhafter Teile hingegen nichts wissen. Erste Untersuchungen deuteten darauf hin, dass einzelne Bauteile sowie das Alter der M113 für Probleme gesorgt hätten. Die abschliessende Beurteilung stehe aber noch aus. Gemeinsam mit der Armee werde nun nach einer «nachhaltigen und belastbaren Lösung» gesucht. Rückendeckung erhält die Ruag von Panzeroffizier Erich Muff. Schliesslich seien die Fahrzeuge über 60 Jahre alt. Der Rüstungskonzern müsse sie aber weiter unterhalten, weil die Politik kein Geld für moderne Mittel bereitstelle: «Ersatzteile sind kaum mehr erhältlich, jahrzehntelange Ruag-Mitarbeiter mit viel Erfahrung gehen irgendwann in Pension und die Jungen machen doch keine Lehre mehr auf so alten Kisten», begründet er. Die Ruag brauche entsprechende Rahmenbedingungen, um professionell für die Armee arbeiten zu können. «Die M113 gehören eigentlich ins Museum», findet Muff: «Es wird Zeit, dass Bundesrat und Parlament in die Pflicht genommen werden, nicht erst, wenn es zu spät ist oder ein schwerer Unfall passiert.» Armeespitze ist schon länger unzufrieden So gnädig sind nicht alle. Die Armeespitze ist schon länger unzufrieden mit der Ruag. So wurde im Mai ein vertrauliches Dokument des Bundesrats bekannt. Darin wird eine Umfrage umrissen, die zeige, dass die Ruag Lieferfristen «sowie diverse mit Armasuisse bzw. der Armee getroffene vertragliche Vereinbarungen nicht vollständig einhalten kann». [...] Hier geht's zum vollständigen Artikel auf Blick.ch. Euer Vorstand OG Panzer

  • Tamedia-Bericht: "Während die Bodentruppen improvisieren müssen, hat die Armee andere Prioritäten"

    Hier geht's zum vollständigen Artikel auf tagesanzeiger.ch. [Auszug ...] "Es handelt sich schon um das zweite Grounding der Schützenpanzer-Flotte: Bereits Ende 2023 hatte die Armee die M113 wegen eines Defekts an der Antriebswelle vorsorglich stillgelegt. Die Probleme gehen auf das Alter der Fahrzeuge zurück: 1963 hat die Schweiz die gepanzerten Transporter aus den USA beschafft. Welche Folgen das im Truppenalltag hat, schildern Offiziere im «Blick»: «Man bekommt die Ausbildung halbwegs hin, aber der Mehraufwand ist beträchtlich», sagte Erich Muff, Präsident der Offiziersgesellschaft Panzer. Wegen des Alters der Fahrzeuge komme es «bald wieder zu Ausfällen», wenn sie nicht grundlegend erneuert oder ersetzt würden. Dass der M113 an seine Grenzen stösst, beschäftigt Politik und Armee seit Jahren. Im März 2024 fragte SVP-Nationalrat Michael Götte den Bundesrat, wann die «veralteten und maroden Schützenpanzer» endlich ersetzt würden. Der Bundesrat antwortete damals, die Ausserdienststellung sei erst gegen Ende der 2020er-Jahre vorgesehen. Die ersten neuen geschützten Führungsfahrzeuge sollen frühestens 2030 an die Truppe ausgeliefert werden. [...] Mehr Drohnen, weniger Panzer Im Zentrum stehen künftig Luftverteidigung, Drohnen, Raketenabwehr und Cyberabwehr. Für Panzer und andere Ausrüstung der Bodentruppen ist laut VBS-Leitlinien nur noch rund ein Fünftel der Investitionen vorgesehen. [...] Stefan Holenstein, Präsident des Verbands Militärischer Gesellschaften Schweiz, der sich für höhere Armeeausgaben einsetzt, zeigt sich gegenüber dem «Blick» besorgt. «Die Bodentruppen machen mir wirklich Sorgen», sagt er. «Sie könnten in den nächsten Jahren komplett untergehen.»" Euer Vorstand OG Panzer

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