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Es wird Zeit, dass Bundesrat und Parlament in die Pflicht genommen werden

  • vor 2 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

[Auszug aus dem Online-Artikel...]


Ruag dementiert den Einbau fehlerhafter Teile

Die Ruag selber will vom Einbau fehlerhafter Teile hingegen nichts wissen. Erste Untersuchungen deuteten darauf hin, dass einzelne Bauteile sowie das Alter der M113 für Probleme gesorgt hätten. Die abschliessende Beurteilung stehe aber noch aus. Gemeinsam mit der Armee werde nun nach einer «nachhaltigen und belastbaren Lösung» gesucht.

Rückendeckung erhält die Ruag von Panzeroffizier Erich Muff. Schliesslich seien die Fahrzeuge über 60 Jahre alt. Der Rüstungskonzern müsse sie aber weiter unterhalten, weil die Politik kein Geld für moderne Mittel bereitstelle: «Ersatzteile sind kaum mehr erhältlich, jahrzehntelange Ruag-Mitarbeiter mit viel Erfahrung gehen irgendwann in Pension und die Jungen machen doch keine Lehre mehr auf so alten Kisten», begründet er.

Die Ruag brauche entsprechende Rahmenbedingungen, um professionell für die Armee arbeiten zu können. «Die M113 gehören eigentlich ins Museum», findet Muff: «Es wird Zeit, dass Bundesrat und Parlament in die Pflicht genommen werden, nicht erst, wenn es zu spät ist oder ein schwerer Unfall passiert.»


Armeespitze ist schon länger unzufrieden

So gnädig sind nicht alle. Die Armeespitze ist schon länger unzufrieden mit der Ruag. So wurde im Mai ein vertrauliches Dokument des Bundesrats bekannt. Darin wird eine Umfrage umrissen, die zeige, dass die Ruag Lieferfristen «sowie diverse mit Armasuisse bzw. der Armee getroffene vertragliche Vereinbarungen nicht vollständig einhalten kann».

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Hier geht's zum vollständigen Artikel auf Blick.ch.


Euer Vorstand

OG Panzer


 
 
 

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