NZZaS: Nicht auf dem neusten Stand
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Auszug aus der NZZ am Sonntag vom 02.08.2026
[...] Erich Muff ist Oberstleutnant im Generalstab und kommandierte bis vor kurzem das Panzerbataillon 13. Die Armee sei bereit für die nötige Transformation, könne diese aber wegen fehlendem Budget nicht umsetzen, sagt er. Es brauche zwingend rasch verfügbare Sonderkredite in Milliardenhöhe. Und zwar noch in diesem Jahr, fordert der Präsident der Offiziersgesellschaft Panzer. Politisch ist das kaum realistisch. Umso dringlicher fällt Muffs Appell aus: «Wie wollen Sie zum Beispiel effektiv die Abwehr von Drohnen üben, wenn die nötige Ausrüstung, Waffen und Munition dazu noch nicht einmal beschafft worden sind?»
Der Offizier beschreibt, wie bereits heute viel Neues ausprobiert werde, zum Beispiel der Einsatz von Kampfdrohnen. Oder dass in manchen Wiederholungskursen Drahtkäfige und Schutznetze gebaut würden, um Fahrzeuge und Einrichtungen vor Drohnenangriffen zu schützen. Selbst die Informationsbeschaffung nehmen manche Offiziere in die eigene Hand. «Ich persönlich habe ein gewisses Kontaktnetz in Osteuropa», sagt Muff dazu. «Das trifft auf etliche andere Offiziere zu. Da bestehen sehr wohl direkte Kontakte zu Leuten, die den Krieg in der Ukraine tagtäglich erleben. Das fliesst selbstverständlich ein in unseren Dienst.» Dieser inoffizielle Informationsfluss sei ein grosser Vorteil der Milizarmee, so Muff.
Das trifft wohl stärker zu, als dem VBS lieb sein kann.
Hier geht's zum Originalartikel in der NZZaS.
Euer Vorstand
OG Panzer









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