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  • Kämpferin im Kämpfer - Nachruf in der NZZ am Sonntag

    Heute in der NZZaS: Ein Nachruf auf Oberstlt i Gst Christine Hug (Paywall) Link zur Todesanzeige. Euer Vorstand OG Panzer

  • In stiller Trauer nehmen wir Abschied von Oberstlt i Gst Christine Hug

    In tiefer Trauer geben wir bekannt, dass Oberstlt i Gst Christine Hug von uns gegangen ist. Christine war treues Mitglied der OG Panzer und von 2010 bis 2015 aktiv im Vorstand der OG Panzer. Wir werden Christine in liebevoller Erinnerung behalten und die gemeinsamen Momente, die wir mit ihr verbracht haben, immer in unseren Herzen bewahren. Lasst uns in dieser schweren Zeit eine Kerze anzünden. In stillem Gedenken, Euer Vorstand OG Panzer

  • NEWS: Bundesrat lehnt Exportgesuch für Leopard 1 ab!

    Das wichtigste ihn Kürze zum Bundesrats-Entscheid von heute (28.06.2023) Bundesrat lehnt Exportgesuch für Kampfpanzer in die Ukraine ab. 96 Kampfpanzer des Typs Leopard 1 A5, die derzeit in Italien eingelagert sind, sollen nicht in Deutschland instandgesetzt und anschliessend in die Ukraine reexportiert werden dürfen. Der Bundesrat hat ein entsprechendes Gesuch der Ruag abgelehnt. Quelle: Bilder und Text Widersprüchlich an der Haltung des Bundesrates ist, dass der gleiche Bundesrat einem Verkauf von in der Schweiz produzierten und für die Schweizer Armee notwendigen Leopard 2 Kampfpanzern an Deutschland bereits früher (24.05.2023) zugestimmt hat (Hier geht's zur Einordnung der OG Panzer dazu). Der Bundesrat unterstützt so die Lieferung von Schweizer Kampfpanzern (Leopard 2) - ein Verkauf dieser Kampfpanzer schwächt die Kampfkraft der Schweizer Armee - der Verkauf ist jedoch für den Bundesrat kein Problem. Im Gegensatz dazu, wird vom Bundesrat die Lieferung von italienischen ("alten") Kampfpanzern (Leopard 1) - ohne Auswirkungen auf die Kampfkraft der Schweizer Armee - als problematisch eingeordnet. Der Bundesrat sagt bei seinem Entscheid zu den Leopard 1: "[Es] wurde den Aspekten der Neutralitätspolitik der Schweiz und ihrer Zuverlässigkeit als Rechtsstaat Priorität eingeräumt". Allein die "verschachtelte" Sprache lässt aufhorchen! Fakt ist: Ob es um indirekte (Leopard 2) oder direkte (Leopard 1) Lieferungen geht, im Endeffekt landet die jeweilige Anzahl Leopard Kampfpanzern in der Ukraine. Die Katze beisst sich in den Schwanz! (Maj i Gst Erich Muff) Was sagt die OG Panzer zu den italienischen Leopard 1? Hier geht's zu unserer Medienmitteilung. Euer Vorstand OG Panzer

  • GROSS und GELB: Die Bilder zur GV2023

    "Es wird GROSS und GELB", unser Versprechen. Genau so war es! #GV2023: Angesagt 120, gemacht 123. Darunter 3 Gäste. Weltklasse! Rekord! Das muss uns erst jemand nachmachen. Es war einmal mehr ein toller Abend mit euch. Vielen Dank für euer Engagement! Gelb macht den Unterschied, ihr macht den Unterschied! 2024! Nicht lange überlegen, einfach machen: Meldet euch heute bereits für die #GV2024 an. Es wird wieder ein Höhepunkt werden! Bilder vor unserer OG Panzer Fotowand Euer Vorstand OG Panzer

  • Kadertisch Zürich: Ein Grosserfolg!

    OG Panzer Kadertisch ZH: Auch 2023 ein Grosserfolg - Kein Bla Bla, Nur Päng. #Overbooked, #Network, #NoSpeaches, #AllLevelsOfOfficers, #Gelb, #Homburger, #PlättliUndBier; #GemeinsamStärker! Schon Mal das Durchschnittsalter der Teilnehmer am Kadertisch geschätzt? So geht Zukunft! ;-) Kadertisch BASEL im August! Hier geht's zu unseren nächsten Veranstaltungen. Jetzt anmelden! Euer Vorstand OG Panzer

  • Tschechien kauft 246 Gefechtsfahrzeuge CV90 MkIV für 2,5 Mia. Euro

    "...Die ersten Fahrzeuge sollen der Truppe 2026 zulaufen. [...] Die Wahl fiel auf dieses Fahrzeug, weil es nach Angaben des tschechischen Verteidigungsministeriums als einziges kampferprobt ist, in mehreren europäischen Ländern eingesetzt wird und den Anforderungen der tschechischen Streitkräfte entspricht." Quelle: ESUT Der CV90 entspricht dem Schweizer Schützenpanzer 2000 (Panzertypenblatt der OG Panzer). Mehr Hintergund zum CV90MkIV. DER CV90 HAT DEN RUF, EIN SEHR EFFEKTIVES WAFFENSYSTEM ZU SEIN. (WT) Euer Vorstand OG Panzer

  • Leos, Artillerie und OG Panzer im Nationalrat

    Wir haben in diesem Blogpost für euch die interessantesten Aussagen der Debatte im Nationalrat zum Vorhaben der Leopard-Ausserdienststellung und Armeebotschaft 2023 zusammengestellt und kommentiert. Der Text stammt aus der Debatte im Nationalrat (Amtliches Bulletin, provisorischer Text zum Zeitpunkt der Kommentierung). (im Video der Debatte im Nationalrat wird bei 03:18 auf die OG Panzer Bezug genommen) NR David Zuberbühler trifft den Nagel auf den Kopf: Es geht bei einer militärischen Bedarfsbestimmung um die Definition der militärisch notwendigen Ausrüstung für den Einsatz und nicht um kurzsichtige Panzer-Algebra im Rahmen des heutigen Finanzkorsetts. (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Votum NR David Zuberbühler "Offiziere der OG Panzer - Die Profis": Ich spreche zu Artikel 4a Absatz 1 bzw. zu meiner Minderheit, welche die 25 Leopard-Kampfpanzer nicht ausser Dienst stellen möchte. Der Kampfpanzer Leopard 2 ist gut 60 Tonnen schwer, zehn Meter lang und fährt mit einer Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern. Seine Vorteile liegen in der Kombination aus Feuerkraft, Panzer, Schutz und Beweglichkeit. Mit seiner Hauptwaffe, einer 120-Millimeter-Glattrohrkanone, können Ziele in mehreren tausend Metern Entfernung getroffen werden, und dies auch aus voller Fahrt. Nicht zuletzt deshalb gehört der Leopard 2 aktuell zu den besten Kampfpanzern, die es weltweit überhaupt gibt. Im letztem März haben die ukrainischen Streitkräfte aus Deutschland 18 solcher "Leos" zur Verteidigung oder Rückeroberung ihres Territoriums erhalten. Mit den modernen Kampfpanzern will die deutsche Bundesregierung einen wesentlichen Beitrag zur Militärhilfe in der Ukraine leisten. Mit dieser Lieferung in die Ukraine besteht nun eine grosse Lücke in den Panzerbeständen der Bundeswehr. Deutschland kann nicht einmal mehr die Ausbildung der eigenen Truppen gewährleisten. Deshalb nimmt nun die deutsche Regierung die aktuell stillgelegte Schweizer Panzerflotte ins Visier. Der Wirtschafts- und der Verteidigungsminister Deutschlands haben das VBS offiziell angefragt, über die Veräusserung der aktuell nicht wieder instand gestellten Kampfpanzer nachzudenken. Die Mehrheit der Sicherheitspolitischen Kommission hat nun entschieden, durch die Hintertür der Armeebotschaft 25 von 96 aktuell stillgelegten Kampfpanzern des Typs Leopard 2 ausser Dienst zu stellen. Das Abstimmungsresultat lautete 17 zu 7 Stimmen bei 1 Enthaltung. Sie entschied dies, obwohl sowohl der Nationalrat als auch der Ständerat in der Frühjahrssession beschlossen haben, kein Schweizer Kriegsmaterial direkt oder eben in diesem Fall indirekt an die Ukraine weiterzugeben. Mit diesem "Buebetrickli" will nun die Mehrheit der SiK die Beschlüsse des Parlamentes umgehen und sich ein Mäntelchen der guten Tat umhängen. Die aktuell nicht wieder instand gestellten Leopard-Kampfpanzer sollen nach dem Willen der Kommissionsmehrheit an Deutschland verkauft werden, damit Lücken der Bundeswehr gefüllt werden können, die durch die Panzerlieferungen in die Ukraine entstanden sind. Von den ursprünglich 380 beschafften Leopard-2-Panzern betreibt die Schweizer Armee heute noch 134, die einem sogenannten Werterhaltungsprogramm unterzogen worden sind. Für die vollständige Ausrüstung der sechs Panzerbataillone bzw. der zwei mechanisierten Bataillone - was ja schliesslich ein Ziel der Weiterentwicklung der Armee war - werden 71 der 96 stillgelegten Leopard-2-Panzer benötigt. Wenn man den Schutz unseres Landes und der darin lebenden Menschen allenfalls durch zwei zusätzliche Panzerbataillone sicherstellen bzw. ausbauen möchte, benötigt es nochmals rund 60 Panzersysteme. Wenn man den Berechnungen der Offiziersgesellschaft der Panzertruppen, also der Profis, glauben möchte, wären zur effektiven Landesverteidigung über 300 Leopard-2-Panzer notwendig. Unsere Berechnungen dazu findet ihr hier (Bestandesaufnahme) und hier (System und Finanzbedarf). Ja, man möge unseren Berechnungen gerne glauben :-). Fragen beantworten wir bei Unsicherheiten natürlich jederzeit gerne! (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Der Antrag zur Ausserdienststellung der Panzer ist deshalb brandgefährlich. Der brutale Krieg in der Ukraine zeigt ja geradezu beispielhaft, dass Kriege nicht ausschliesslich im Cyberraum, sondern immer auch auf dem Boden ausgetragen werden. Daraus muss die Erkenntnis gewonnen werden, dass die Armee sowohl personell als auch materiell zu stärken ist. Nun ist es aber so, dass wir nicht wissen, wie die Armee von morgen aussehen wird. Wir wissen es unter anderem auch deshalb nicht, weil es zum vom Ständerat angenommenen Postulat SPK-S 23.3000, "Stärkung der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz", noch keine Stellungnahme des Bundesrates gibt. Dieses Postulat beauftragt den Bundesrat, so rasch wie möglich in einem Bericht darzulegen, wie die Verteidigungsfähigkeit der Schweiz angesichts der Rückkehr zu bewaffneten Konflikten wie dem Ukraine-Krieg gestärkt werden kann. Solange keine aktuelle Verteidigungsdoktrin existiert und solange die Offiziersgesellschaft der Panzertruppen zum Schluss kommt, dass für die Landesverteidigung mindestens 300 solcher Kampfpanzer benötigt werden, kann man doch nicht allen Ernstes unser Tafelsilber ins Ausland verscherbeln. Ich bitte Sie deshalb, der Minderheit Zuberbühler zu folgen, der Ausserdienststellung nicht zuzustimmen und Artikel 4a Absatz 1 entsprechend zu streichen. ... Hurter Thomas (V, SH): Die SVP ist die Partei, die seit Jahren oder Jahrzehnten die Armee immer unterstützt hat und das auch nach wie vor tun wird. Ich verzichte hier auf grosse Ausführungen und gehe gleich ins Detail. Ich bitte Sie im Namen der SVP-Fraktion, auf die Armeebotschaft einzutreten, die Bundesbeschlüsse 2, 3 und 4 anzunehmen und in der Detailberatung die Minderheitsanträge, die Kürzungen fordern, abzulehnen. Diese Minderheiten wollen der Armee einmal mehr die notwendigen Mittel nicht zur Verfügung stellen. Angesichts der traurigen Ereignisse, die wir seit dem Februar 2022 kennen, ist doch eigentlich klar, dass die Armee genügend Mittel braucht. Gerade auch genügend Munition respektive ausreichende Abwehrmöglichkeiten gegen Kurzstreckenraketen, wie das hier auch vorgesehen ist, sind von essenzieller Bedeutung. Es geht, last but not least, eben auch um die Vollausrüstung der Armee. Das wird ja seit der WEA immer wieder gesagt. Da sind wir eben noch nicht dort, wo wir sein sollten. Daher werden wir die Minderheitsanträge im Verpflichtungskredit zum Rüstungsprogramm ablehnen. Den von der Kommission neu eingefügten Artikel 4a, bei dem es um die Ausserdienststellung der Panzer geht, werden wir ablehnen. Die Mehrheit der Kommission befürwortet ja auf der einen Seite die Ausserdienststellungen, auf der anderen Seite natürlich dann auch die Rückgabe an Deutschland respektive, ich sage es jetzt einmal so, den Verkauf an Deutschland - ich komme nachher darauf zurück. Wir werden das nicht unterstützen. Beim Bundesbeschluss 4 bitte ich Sie, den Nichteintretensantrag Fivaz Fabien abzulehnen. Hier geht es darum, den Zahlungsrahmen so anzupassen, wie das hier im Parlament beschlossen worden ist. Wer A sagt, soll auch B sagen und diesen Beschluss hier umsetzen. Einer meiner Vorredner oder eine meiner Vorrednerinnen hat gesagt, das sei ein willkürlicher Entscheid gewesen. Das war es nicht. Erlauben Sie mir, zu zwei Themen noch ein paar Ausführungen zu machen, es sind die Finanzen und natürlich die Panzer. Bei den Finanzen, ich habe das gesagt, hat das Parlament 2022 beschlossen, die Armeeausgaben bis 2030 auf 1 Prozent des BIP zu erhöhen. Hier ist der Bundesrat nun, ich sage es jetzt so, etwas mit angezogener Handbremse unterwegs. Der Bundesrat hat dieses Ziel bereits von 2030 auf 2035 verschoben. Sie sehen also auch hier: Der Bundesrat ist am Bremsen, und damit ist die Verteidigungsfähigkeit der Armee eben weiterhin in Frage gestellt. Das habe nicht ich erfunden, das hat auch der Bundesrat so gesagt, dass die Verteidigungsfähigkeit mit dieser Neuberechnung - so sage ich jetzt einmal - auf 2035 eben weiter leiden wird. An diejenigen Kreise, die hier behaupten, die Armeeausgaben seien massiv gewachsen: Ich bitte Sie, doch auch einmal auf andere Bereiche zu schauen. Wenn ich die soziale Wohlfahrt anschaue, dann sehe ich, dass wir dort bei 27 Milliarden sind; die Bildung und Forschung wird auch immer wieder genannt, und dort sind wir bei 8 Milliarden. Bei der Armee hingegen wurde in den letzten Jahren immer wieder gespart und verkleinert. Man hat auch Anträge für einen Ausbau gestellt, z. B. im Bereich Cyber usw. Das ist unbestrittenermassen auch ein wichtiger Bereich, aber wir wissen natürlich: Wenn wir diese Bereiche ausbauen, dann braucht es die notwendigen Finanzen. Unserer Armee fehlt es seit Jahren an der notwendigen Finanzierung. Dieser Umstand muss sofort korrigiert werden. Weg mit dem zu engen Finanzkorsett der Schweizer Armee. Ja zu einer einsatzbereiten Armee! (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Wenn nun hier gesagt wird, die Bundesfinanzen seien nicht mehr im Lot, dann stimmt das. Das hat aber verschiedene Gründe und übrigens nicht nur mit Covid-19 zu tun - das hat auch mit diesem Parlament hier zu tun. Wir sind ja im Moment in einer ausgabenfreundlichen Stimmung, wenn ich das so sagen darf. Wenn ich sehe, was wir jetzt bereits beschlossen haben: Wir haben hier z. B. einfach so jährlich 700 Millionen für die externe Kinderbetreuung beschlossen; wir haben für die Strategie der internationalen Zusammenarbeit jährlich 3 Milliarden Franken beschlossen. Wir haben hier also viele Dinge beschlossen und dabei eigentlich vergessen, wie es um die Bundesfinanzen steht. Ich bitte Sie deshalb, diesen Zahlungsrahmen entsprechend so zu gestalten, wie das die Mehrheit der Kommission möchte. Nun zu den Panzern, und hier möchte ich eigentlich, bevor ich fünf Punkte erwähne oder bevor wir in die emotionale Diskussion einsteigen, ein bisschen zurückschauen. Warum gibt es die Diskussion zu diesen Panzern überhaupt? Ich glaube, uns ist allen klar: Wir wollen der Bevölkerung in der Ukraine helfen, wir wollen diesen Krieg möglichst schnell beenden und wir wollen hier einen Beitrag leisten. Das macht die Schweiz mit Hilfsgütern, mit Spenden und mit der Aufnahme der Bevölkerung hier in der Schweiz - wir hatten knapp 80 000 Personen, jetzt sind es etwas weniger, mit Schutzstatus S. Damit sind wir in Westeuropa auf Platz 3. Nun möchte man noch Armeematerial liefern, und man hat das Gefühl, dass mit diesem Armeematerial irgendetwas passiert. Es wird aber gar nichts passieren, und das ist eigentlich die Problematik dahinter: Wenn wir jetzt beginnen, Armeematerial an Deutschland zu liefern, dann kommen natürlich andere Länder und sagen: Ja, was habt ihr sonst noch zu liefern? Das wird also eine zusätzliche Unzufriedenheit produzieren. Das ist Punkt 1. Punkt 2 ist die Neutralitätsdiskussion, die wir jetzt begonnen haben. Wir haben vergessen, dass Neutralität heisst, dass andere Länder uns als neutral anschauen müssen. Mit diesem hin und her sorgen wir jetzt genau für das Gegenteil. Wir ändern die Regeln während eines Konflikts, und damit setzen wir auch die Glaubwürdigkeit aufs Spiel. Neutralität ist nämlich nicht der Weg des geringsten Widerstandes, sondern eben der unangenehme Weg eines konsequenten Handelns in allen Lagen. Punkt 3: Hier wurde bereits wieder über diese 25 Panzer gesprochen. Wir haben in den letzten Wochen und Monaten unzähliges Material dazu bekommen, wie viele Panzer jetzt wo allenfalls wie gebraucht werden könnten. Ich kann Ihnen sagen: Wenn Sie das alles lesen, müssen Sie zum Schluss kommen, dass niemand so richtig weiss, wie viele es jetzt sein sollten oder sein dürfen. Das Einzige, was völlig klar ist, ist Folgendes: Mit der Reduzierung der Anzahl Panzer reduzieren Sie die Kampfkraft der Schweizer Armee, das ist völlig logisch. Wenn Sie die Umlaufreserve anschauen, die die Armee eigentlich haben müsste, sehen Sie, dass die Armee sogar zu wenige Panzer hat. Danke! Genau so ist es, eine Abbau der Panzer reduziert die Kampfkraft der Schweizer Armee. (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Und Nein Herr NR Hurter, lassen sie sich nicht ablenken. Die Berechnungen der OG Panzer (Bedarf an Leopard 2, Links siehe oben) sind die gleichen, wie jene vom VBS. Wir rechnen einfach zusätzlich mit der militärisch notwendigen Reserve (30%) und mit der Ausrüstung der Mechanisierten Brigade (Mech Br) 4. Daher der grössere Bedarf. Eine Armee ohne Reserve und mit zu wenig Panzern ist keine einsatzbereite Armee. Hier ist unserer Meinung nach nichts verwirrend! Unsere Armee braucht drei (3) vollausgerüstete Mechanisierte Brigaden (Manöververbände). In unserem Positionspapier erläutern wir verständlich das Warum dazu. (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Punkt 4 ist auch so eine Schlaumeierei. Man möchte die Ausserdienststellung und dann die Rückgabe der Panzer an Deutschland. Diese Panzer wurden in der Schweiz in Lizenz gebaut. Wenn Sie jetzt also sagen, sie seien in Deutschland gebaut worden, und die Schweiz gebe sie zurück, dann ist das eigentlich eine Schlaumeierei. Nein, es ist anders - sie wurden in der Schweiz gebaut, in Lizenz. Insofern möchten Sie diese Panzer jetzt ausser Dienst stellen und dann quasi verkaufen, also abgeben. Das ist wirklich eine Schlaumeierei. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Dann noch zum letzten Punkt, er wurde auch schon von einem Fragesteller erwähnt: Die Armee hat mechanisierte Brigaden. Die Mechanisierte Brigade 4 verfügt nach wie vor über keine Kampf- und Schützenpanzer. Ich glaube, es ist an der Zeit, dass wir auch dieses Thema diskutieren und dass wir auch diesen Brigaden die entsprechende Ausrüstung zur Verfügung stellen. Danke, in der Tat. Es muss im Parlament ernsthaft diskutiert werden, wie wir zukünftig ganzheitlich die Verteidigung der Schweiz sicherstellen. Dazu gehört die Vollausrüstung der Mech Br 4). (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Das würde natürlich heissen: Man müsste einerseits Panzer in Betrieb nehmen und auf der anderen Seite allenfalls auch über Neubeschaffungen diskutieren. Aus all diesen Gründen werden wir den Antrag der Mehrheit der Kommission zu Artikel 4a ablehnen und uns dann auch beim Rüstungsprogramm entsprechend verhalten. Wenn hier eine Mehrheit für Artikel 4a entsteht, werden wir mit grosser Mehrheit dem Rüstungsprogramm nicht zustimmen können. Noch zum Einzelantrag Portmann: Hier möchte ich Sie bitten, diesen zu unterstützen. Er geht eigentlich genau in die richtige Richtung, indem nämlich die Verteidigungskraft der Schweizer Armee entsprechend alimentiert werden soll, bevor man hier die Verkaufsgelüste weiter antreibt. Etwas erstaunt ist die OG Panzer über dieses Votum von NR Thomas Hurter zum Thema "Waffengattungen gegeneinander ausspielen"! (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Hurter Thomas (V, SH): Kollege Siegenthaler, Sie haben gesagt, man solle die Panzerfrage den Experten überlassen. Da bin ich völlig Ihrer Meinung. Die Offiziersgesellschaft der Panzertruppen sagt aber, dass diese Ausserdienststellung eben gerade nicht gemacht werden soll. Sind das etwa keine Experten? Siegenthaler Heinz (M-E, BE): Doch, das sind sicher ganz explizite und hochverdiente Panzerexperten. Aber wir sprechen hier nicht über die Panzertruppen alleine, sondern über die Einsatzbereitschaft der Armee. Sie können auch die Artillerieoffiziere fragen. Denn die Wiederherstellung der Kampfbereitschaft dieser 96 "Leos" ist eine Investition, das braucht dann Beträge, die im Budget eingestellt werden müssen. Ich bin überzeugt, dass Ihre Partei da sicher wieder Sparanträge stellen wird, wie sie das immer tut. Es geht dann darum, dass man gesamtheitlich denkt, und wenn es um Investitionen geht, können Sie ja die Artillerieoffiziere fragen. Die sagen dann ganz bestimmt: "Die Panzer brauchen wir nicht, wir brauchen verbesserte Artillerie. Das zeigt die Ukraine, da wird jetzt auf viel grössere Distanz geschossen. Also brauchen wir ganz dringend andere Artillerie, und die Panzer sind sekundär." Dann können Sie die Infanterie fragen. Sie wird das Gleiche behaupten. Es geht nicht darum, dass wir jetzt hier einzelne Waffengattungen gegeneinander ausspielen und etwas behaupten und, auch wenn jemand ein stolzer Panzeroffizier ist, den Fokus nur auf ein Waffensystem richten. Wir müssen vielmehr strategisch, gesamtheitlich, zukunftsgerichtet planen. Sie können da die zuständigen Leute im VBS fragen. Das wird ganz seriös und hochprofessionell gemacht. Es geht eben nicht darum, die Waffengattungen gegeneinander auszuspielen. Wir bedauern sehr, dass ihre Aussagen den Offizieren dies unterstellen. Die OG Panzer hat sich zum Ziel gesetzt, die Rahmenbedingungen für die Armee als Gesamtsystem zu verbessern. Parlament und Bundesrat haben das VBS die letzten 30 Jahre finanziell nachhaltig abgemagert und eng korsettiert. Dabei können die Experten vom VBS bestimmt kaum noch "atmen", so eng ist der Finanzrahmen vom Parlament geschnürt. Wurde das VBS um eine Einschätzung mit offenem Ausgang gefragt, wie beispielsweise die Armee aussehen müsste, gäbe es nicht die massive Einengung durch das heutige Armeebudget? Das wäre unserer Meinung nach die richtige Frage. Die Antwort darauf würde bestimmt sehr viel Handlungsbedarf aufzeigen. Ehrlich hinschauen erfordert aber Mut. (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Fakt ist, die Armee plant ihre längerfristige Ausrichtung heute nach dem Grundsatz der Fähigkeitsorientierten Streitkräfteentwicklung (FOSKE). Festhalten! Jede Planung der Armee startet nach FOSKE mit den politischen Vorgaben (dazu gehört der Finanzrahmen). Die Armee plant also schon gar nicht mit einer Ambition für eine einsatzbereite Armee. Sondern plant nur, wozu das Geld anschliessend auch reicht. Sie wägt dabei die Bedürfnisse und Notwendigkeiten über die ganze Armee ab (vereinfacht gesagt über die verschiedenen Waffengattungen). Dabei plant das VBS bewusst Lücken, weil das Geld hinten und vorne nicht reicht. Folglich kommen von der Armee auch jeweils nur jene Zahlen an Bedarf für neue Mittel, welche (im aktuell gegebenen Finanzkorsett = Budget) bezahlbar sind. Da beisst sich die Katze jetzt aber wirklich in den Schwanz! Es ist also nicht vertrauensbilden, wenn die Politik mit dem VBS nicht mutiger in die Zukunft schaut! Der tatsächliche Bedarf ohne Finanzkorsett sollte gezielt beleuchtet werden. Dann kommen wir auch zu den richtigen Zahlen (mit Reserve!). Wir bleiben dran, bis dieser Schritt gemacht ist. Im Sinne eines Gesamtsystems zur Landesverteidigung. Fazit: Nein, es reicht für eine ganzheitliche Beurteilung nicht, wenn nur das VBS gefragt wird. Das ist auch überhaupt nicht die Idee unserer Schweizer Demokratie (das weiss Herr NR Hurter), wo sich Parteien, Verbände, Interessenorganisationen und Bürger in die Diskussion einbringen. Arbeiten wir also zusammen und nicht gegeneinander! (Maj i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Euer Vorstand OG Panzer

  • Brigadier Benedikt Roos wird per 1. Januar Kommandant Zentralschule

    Brigadier Benedikt Roos, zurzeit Chef Armeeplanung / Stellvertreter Chef Armeestab wird per 1. Januar 2024 Kommandant Zentralschule. Der 58-jährige Benedikt Roos hat nach dem Abschluss seiner Maturität Betriebswirtschaft an der Universität Bern studiert. 1997 ist Brigadier Roos als Berufsoffizier in das Instruktionskorps eingetreten und war seither in verschiedenen Funktionen der Armee eingesetzt. Von 2003 bis 2004 absolvierte Brigadier Roos eine Ausbildung am US Army Command and General Staff College, Fort Leavenworth, USA. 2013 hat Brigadier Roos berufsbegleitend den Master of Advanced Studies in Security Policy and Crisis Management an der ETH Zürich abgeschlossen. Ab 1. Februar 2013 war er Chef Führungsorganisation Verteidigung / Chef Stabsgruppe Chef der Armee. Per 1. Januar 2018 wurde Brigadier Roos als Kommandant Stellvertreter / Stabschef / Kommandant Führungslehrgang Einheit an der Zentralschule der Höheren Kaderausbildung der Armee eingesetzt. Auf den 1. Juli 2018 wurde er vom Bundesrat zum Kommandant Mechanisierte Brigade 11, unter gleichzeitiger Beförderung zum Brigadier, ernannt. Per 1. Januar 2022 wurde Brigadier Roos durch den Bundesrat als Chef Armeeplanung / Stellvertreter Chef Armeestab ernannt. Die OG Panzer gratulieret Brigadier Benedikt Roos zur Ernennung und wünscht gutes Gelingen. Herzliche Gratulation und viel Erfolg! Die Zentralschule (ZS) ist Teil der Höheren Kaderausbildung der Armee (HKA). Sie ist verantwortlich für die militärische Führungsausbildung der angehenden Einheitskommandanten, der Truppenkörperkommandanten sowie der Führungsgehilfen des Truppenkörperstabes. Darüber hinaus bietet die Zentralschule Kommunikations- und Managementkurse für zivile Kader an und stellt die zivil anerkannte modulare Führungsausbildung der Stufe Gruppenführer, höhere Unteroffiziere, Zugführer sowie Quartiermeister sicher. Eurer Vorstand OG Panzer

  • Les difficultés du combat en zone urbaine

    Le service d’instruction en formation (SIF) 2022 du bat méc 18 était particulier à bien des égards. Une fusion des compagnies de grenadiers de chars 18/3 et 18/4 fut décidée à l’échelon bataillonnaire, les cdt des bat méc 17 et 18 s’étant coordonnés afin de partager la place d’armes de Bure. La cp gren chars 18/34 ainsi formée disposait de 18 officiers répartis en quatre sections de combat, une section de commandement, une section logistique et une section antichar. Cette dernière avait reçu la mission de se faire des réflexions sur l’engagement passé et contemporain de la compagnie mécanisée, afin qu’elles soient partagées au sein du corps de troupe et de l’unité. En voici les résultats révisés et augmentés. Ces publications ont pour but de se rappeler du travail accompli lors du SIF 2022 et de se préparer mentalement pour le service qui attend le bat méc 18 en août-septembre 2023. Cap Nicolas Penseyres, Lt Nicola Thomi

  • Kampfpanzer: Mit 5 Mia. Fr. Investitionen vorwärts

    NEIN zum Panzerdeal! Wie weiter? Mit 5 Mia. Fr. Investitionen vorwärts Die Politik muss jetzt die Weichen konsequent auf Landesverteidigung stellen Version française disponible en bas. In ihrer Stellungnahme vom 24. Mai 2023 hat die OG Panzer dargelegt, wie die Medienmitteilung des VBS "Bundesrat unterstützt Ausserdienststellung von 25 Kampfpanzer" einzuordnen ist (vgl. Blog). Die OG Panzer ist enttäuscht und äusserst beunruhigt, denn "militärisch gesehen kann die Schweiz keinen einzigen Kampfpanzer abgeben!" (Zitat Chef der Armee, Echo der Zeit, am 03.03.2023). Der Bundesrat ist unter dem Druck des Auslands eingeknickt und unterstützt den Vorschlag der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats (SiK-N), 25 Kampfpanzer Leopard 2 ausser Dienst zu stellen, um diese anschliessend an Deutschland zu verkaufen. Es liegt nun in der Hand des Ständerats, die Entscheide von Nationalrat und Bundesrat zu korrigieren. Worum geht es? Es geht um nichts Geringeres als den Abbau der Panzer-Kampfkraft der Schweizer Armee um ein Panzerbataillon. Ein Panzerbataillon der Schweizer Armee hat zwei Kampfpanzer-Kompanien mit total 28 Kampfpanzern (siehe Grafik). Bundesrat und Nationalrat planen, davon 25 Kampfpanzer an Deutschland zu verkaufen. Das ist ein weiterer, nicht hinzunehmender massiver Abbau der Verteidigungsfähigkeit der Schweiz! Deshalb NEIN zum Panzerdeal! Warum ist ein Verkauf strikte abzulehnen? Der bevorstehende Entscheid zur Ausserdienststellung ist aus vier Gründen nicht nachvollziehbar und äusserst beunruhigend: Im Krieg sind Panzer überlebenswichtig: Der Krieg in der Ukraine führt uns schonungslos vor Augen, wie zentral eine starke Panzerwaffe für ein Land ist, um erstens einen Gegner abzuhalten (Abschreckung, damit es gar nicht erst zu einem Angriff kommt) und um zweitens verlorengegangenes Gelände wieder zurückzugewinnen (einen eingedrungenen Gegner wieder aus dem Land zu drängen). Es gibt für diesen Auftrag keine Alternativen zum Kampfpanzer. Panzer zählen zu den wichtigsten Waffen in der Ukraine. Kernpunkt der Armeereform "Weiterentwicklung der Armee (WEA)" jetzt umsetzen: Die WEA wurde 2016 vom Parlament beschlossen und vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2022 von der Armee umgesetzt. Das Ziel der vollständigen Ausrüstung konnte nicht erreicht werden. Nach Abschluss der WEA verfügt die Armee zwar über genügend Systeme, um wahrscheinliche Einsätze kurz- und mittelfristig zu leisten. Die Armee verfügt aber nicht über genügend Systeme, um die Verteidigungsfähigkeit zu gewährleisten und somit ihren Hauptauftrag zu erfüllen. Dies ist höchst beunruhigend und muss korrigiert werden. Ein Schwergewicht für Investitionen muss hier gelegt werden. Die Arbeit ist erst fertig, wenn sie richtig gemacht ist! Die Verantwortung ist klar: Die Politik muss jetzt zugunsten der Verteidigung die Weichen stellen. Der zögerlich eingeleitete Aufwuchs der Armee erfordert Investition in die Ausrüstung und nicht einen Abbau von Panzern: Die Triple-A-Armee verteidigt in Zukunft die Schweiz (vgl. VBS). Die drei A stehen für eine personell alimentierte, ausgerüstete und ausgebildete einsatzbereite Armee. Im Bereich Ausrüstung bilden Panzer heute und auch morgen (!) das Rückgrat der Verteidigung am Boden – weltweit. Panzer werden in der modernen Kriegsführung eingesetzt, um eine Vielzahl von Aufgaben zu erfüllen, darunter: Offensive Operationen, Verteidigungsoperationen, Unterstützung von Infanterieeinheiten, Aufklärung und Abschreckung. Ein Verkauf ist neutralitätspolitisch problematisch und gefährdet die Unabhängigkeit unseres Landes. Wie weiter? Folgende politische Weichenstellungen sind zur Wiedererlangung der Verteidigungsfähigkeit vorzunehmen: Keine Ausserdienststellung der 25 Leopard 2 und damit kein Verkauf an die deutsche Rüstungsindustrie. Begründung: Eigenbedarf zwecks Vollausrüstung der bestehenden drei Mechanisierten Brigaden (Mech Br). Für eine einsatzbereit ausgerüstete Schweizer Armee fehlen heute total 228 Kampfpanzer! Es gilt folgende Lücken (Eigenbedarf) zu schliessen: Der Mech Br 1 und 11 fehlen 84 Kampfpanzer (→ 34 Kampfpanzer um die aktuellen Kompanien zu komplettieren und 30% Reserve, also 50 Kampfpanzer) Der Mech Br 4 fehlen drei komplette Panzerbataillone: 110 Kampfpanzer (→6 Kompanien x 14 Kampfpanzer + 30% Reserve). Die Mech Br 4 verfügt heute über keinen einzigen Kampfpanzer. Für die Ausbildung fehlen 34 Kampfpanzer, weil auch im Konfliktfall die Ausbildung von neuen Panzerbesatzungen weitergehen muss und man nicht auf die Fahrzeuge der Einsatzformationen zurückgreifen kann (2 Kompanien x 14 Kampfpanzer + logistische Reserve). FORDERUNG 1: Umsetzung der Bestandspflege Mit Priorität 1 ist die bestehende Panzer-Flotte wie folgt einsatzbereit zu machen, um die bestehenden Lücken sofort zu schliessen: a) Modernisierung aller 96 stillgelegten Leopard 2 (Werterhalt WE 2), um mindestens zwei der drei mechanisierten Brigaden sowie den Lehrverband vollständig auszurüsten und mit einer redlichen technischen und operativen Reserve zu alimentieren. b) Nutzungsverlängerung der aktuell im Einsatz stehenden 134 Leopard 2 WE, weil die Fahrzeuge eine zwar solide Grundplattform bilden, aber technisch bereits wieder veraltet sind (die Werterhaltung erfolgte mit dem Rüstungsprogramm 2006, die Entwicklung startete noch in den 1990er Jahren). c) Beschaffung der notwendigen Ersatzteile, um die Kampfpanzer einsatzbereit in Betrieb zu halten. → Mittels Bestandspflege ist es möglich die ursprüngliche Planung der WEA umzusetzen, um damit den Verteidigungskern einsatzbereit zu halten. Es ist mit Investitionen in der Höhe von ca. 1.7 Mia. Fr. zu planen (96 x 8 Mio. Fr. + 134 x 5 Mio. Fr. + 250 Mio. Fr.). Diese Investitionen sind dringend und unverzichtbar. Sie müssen bis spätestens 2024 vom Parlament beschlossen sein. FORDERUNG 2: Schrittweise Einführung der nächsten schweren geschützten mechanisierten Plattform Mit Priorität 2 muss die Schweiz die verbleibenden Lücken (132 Kampfpanzer) schliessen. In Frage kommt dabei die Beschaffung von Leopard 2A8 (oder den Folgemodellen). Deutschland sucht derzeit Partner, welche aus dem bereits unterzeichneten Leopard 2A8-Rahmenvertrag Kontingente beschaffen (vgl. ESUT). → Es ist mit Investitionen von ca. 3,3 Mia. Fr. zu planen (ca. 25 Mio. Fr. pro Kampfpanzer). Diese Investitionen sind dringend und unverzichtbar. Sie müssen vor 2028 vom Parlament beschlossen sein. Der OG Panzer ist bewusst, dass der politische Druck, die 25 Leopard-Panzer abzugeben, massiv ist. Falls sich Bundesrat und Parlament gezwungen sehen, die 25 Leopard 2 nach Deutschland zu verkaufen, muss dieser Abbau von Kampfpanzern unmittelbar kompensiert werden. In diesem Fall reicht es aber nicht aus, einfach zum Beispiel 25 Leopard 2A8 zu beschaffen. Es muss nach dem Prinzip "AGILO" (vgl. ASMZ), eine ganze Flotte von mindestens 110 Kampfpanzern beschafft werden (dies entspricht der Lücke bei der Mech Br 4 und auch ca. ein Drittel des Kampfpanzer-Bestandes). Mit oder ohne Verkauf ist die FORDERUNG 1 in jedem Fall sofort vom Parlament zu beschliessen und umzusetzen. →Die erforderlichen Investitionen von ca. 5 Mia. Fr. sind als Zusatzkredit zu beschliessen und können nicht aus dem ordentlichen Budget finanziert werden. Es ist Zeit, die militärischen Mittel wieder an der gefährlichsten Bedrohung auszurichten. Wenn die aktuellen Kriege eines ungeschönt zeigen: Dass nur auf die eigenen Streitkräfte Verlass ist. Packen wir es also gemeinsam an! Heute, nicht erst wenn es bereits zu spät ist: #GemeinsamStärker! Hier geht's zur verbreiteten Medienmitteilung: NON à l’accord sur les chars ! Comment poursuivre ? Avec 5 mia d’investissements pour aller de l’avant ! La politique doit maintenant résolument poser les jalons pour une défense nationale crédible Dans sa prise de position du 24 mai 2023, l’OG Panzer a expliqué comment il fallait interpréter le communiqué de presse du DDPS "Le Conseil fédéral soutient la mise hors service de 25 chars de combat" (voir blog). L’OG Panzer est déçue et extrêmement inquiète, car "du point de vue militaire, la Suisse ne peut pas se séparer d'un seul char de combat !" (Citation du chef de l'Armée, Echo der Zeit, le 03.03.2023). Le Conseil fédéral a cédé sous la pression de l'étranger et soutient la proposition de la Commission de la politique de sécurité du Conseil national (CPS-N) de mettre hors service 25 chars de combat Leopard 2 pour les vendre ensuite à l'Allemagne. Il appartient désormais au Conseil des Etats de corriger les décisions du Conseil national et du Conseil fédéral. De quoi s’agit-il ? Il ne s’agit de rien de moins que réduire la force de frappe blindée de l'Armée suisse d'un bataillon de chars. Un bataillon de chars de l'Armée suisse compte deux compagnies de chars de combat, soit 28 chars de combat au total (voir graphique). Le Conseil fédéral et le Conseil national prévoient de céder 25 de ces chars de combat à l'Allemagne. Il s'agit d'une nouvelle réduction massive et inacceptable de la capacité de défense de la Suisse ! C'est pourquoi nous disons NON à l'accord sur les chars ! Pourquoi faut-il refuser catégoriquement une vente ? La décision imminente de mise hors service est incompréhensible et extrêmement inquiétante pour quatre raisons : 1. En temps de guerre, les chars sont essentiels à la survie : la guerre en Ukraine nous montre de manière implacable à quel point une arme blindée puissante est essentielle pour un pays, premièrement pour dissuader un adversaire (dissuasion, afin d'éviter toute attaque) et deuxièmement pour reconquérir le terrain perdu (repousser un adversaire retranché hors du pays). Pour cette mission, il n'y a pas d'alternative au char de combat. Les chars sont l'une des armes les plus importantes en Ukraine. 2. Mettre en œuvre maintenant le point central de la réforme de l'armée "Développement de l'armée (DEVA)" : La DEVA a été adoptée par le Parlement en 2016 et mise en œuvre par l'armée du 1er janvier 2018 au 31 décembre 2022. L'objectif d'un équipement complet n'a pas pu être atteint. Au terme de la DEVA, l'Armée dispose de suffisamment de systèmes pour effectuer des engagements probables à court et moyen terme. Mais elle ne dispose pas de suffisamment de systèmes pour garantir la capacité de défense et remplir ainsi sa mission principale. Cette situation est extrêmement préoccupante et doit être corrigée. L'accent doit être mis sur les investissements dans ce domaine. Le travail n'est pas terminé tant qu'il n'est pas bien fait ! La responsabilité est claire : la politique doit maintenant poser les jalons nécessaires en faveur de la défense. 3. La montée en puissance de l'Armée, initiée avec hésitation, nécessite un investissement dans l'équipement et non une réduction des chars : l'Armée triple A défendra la Suisse à l'avenir (cf. DDPS). Les trois A représentent une armée prête à l'engagement, dotée en personnel, équipée et instruite. Dans le domaine de l'équipement, les chars constituent aujourd'hui et demain l'épine dorsale de la défense au sol dans le monde entier. Les chars sont utilisés dans la guerre moderne pour accomplir une multitude de tâches, notamment : Opérations offensives, opérations défensives, soutien d'unités d'infanterie, reconnaissance et dissuasion. 4. Une vente est problématique du point de vue de la politique de neutralité et met en danger l'indépendance de notre pays. Quelle suite à donner ? Les orientations politiques suivantes doivent être prises pour retrouver la capacité de défense : Pas de mise hors service des 25 Leopard 2 et donc pas de vente à l'industrie d'armement allemande. Motif : besoin propre pour l'équipement complet des trois brigades mécanisées (br méc) existantes. Il manque aujourd'hui un total de 228 chars de combat pour que l'armée suisse soit équipée de manière opérationnelle ! Il s'agit de combler les lacunes suivantes : · Il manque 84 chars de combat aux br méc 1 et 11 (à 34 chars de combat pour compléter les compagnies actuelles et 30% de réserve, soit 50 chars de combat). · Il manque trois bataillons de chars complets à la br méc 4 : 110 chars de combat (à 6 compagnies x 14 chars de combat + 30% de réserve). La br méc 4 ne dispose aujourd'hui d'aucun char de combat. · Il manque 34 chars de combat pour l'instruction, car même en cas de conflit, l'instruction de nouveaux équipages de chars doit se poursuivre et on ne peut pas recourir aux véhicules des formations d'engagement (2 compagnies x 14 chars de combat + réserve logistique). DEMANDE 1: mettre en oeuvre l’entretien des stocks En 1ère priorité, la flotte de chars existante doit être rendue opérationnelle comme suit, afin de combler immédiatement les lacunes existantes : a) Modernisation de l'ensemble des 96 Léopard 2 retirés du service (maintien de la valeur WE 2) afin d'équiper complètement au moins deux des trois brigades mécanisées ainsi que la formation d'application et de les alimenter avec une réserve technique et opérationnelle honnête. b) Prolongation de l'utilisation des 134 Leopard 2 WE actuellement en service, car les véhicules constituent certes une plate-forme de base solide, mais sont déjà dépassés sur le plan technique (le maintien de la valeur a été effectué avec le programme d'armement 2006, le développement a débuté dans les années 1990). c) Acquisition des pièces de rechange nécessaires pour maintenir les chars de combat en service et prêts à l'engagement. Grâce à l'entretien des stocks, il est possible de mettre en œuvre la planification initiale de la DEVA et de maintenir ainsi le noyau de défense opérationnel. Il faut prévoir des investissements de l'ordre de 1,7 milliard de francs. (96 x 8 millions de francs + 134 x 5 millions de francs + 250 millions de francs). Ces investissements sont urgents et indispensables. Ils doivent être décidés par le Parlement d'ici 2024 au plus tard. DEMANDE 2: introduction progressive de la prochaine plateforme mécanisée lourde et protégée En 2ème priorité, la Suisse doit combler les lacunes restantes (132 chars de combat). L'acquisition de Leopard 2A8 (ou de modèles ultérieurs) entre en ligne de compte. L'Allemagne cherche actuellement des partenaires qui achèteront des contingents de Leopard 2A8 dans le cadre du contrat-cadre déjà signé (cf. ESUT) à Il faut compter avec des investissements d'environ 3,3 milliards de francs. (env. 25 millions de francs par char de combat). Ces investissements sont urgents et indispensables. Ils doivent être décidés par le Parlement avant 2028. L’OG Panzer est consciente que la pression politique pour céder les 25 chars Léopard est massive. Si le Conseil fédéral et le Parlement se voient contraints de vendre les 25 Léopard 2 à l'Allemagne, cette réduction du nombre de chars de combat devra être immédiatement compensée. Mais dans ce cas, il ne suffit pas d'acquérir simplement 25 Léopard 2A8 par exemple. Il faut acquérir, selon le principe "AGILO" (cf. ASMZ), une flotte complète d'au moins 110 chars de combat (ce qui correspond au déficit de la br mécanisée 4 et aussi à environ un tiers du parc de chars de combat). Avec ou sans vente, la DEMANDE 1 doit dans tous les cas être décidée et mise en œuvre immédiatement par le Parlement. à Les investissements nécessaires d'environ 5 mia. Fr. doivent être décidés sous forme de crédit supplémentaire et ne peuvent pas être financés par le budget ordinaire. Il est temps de réorienter les moyens militaires vers la menace la plus dangereuse. Si les guerres actuelles montrent une chose sans nuance : on ne peut compter que sur ses propres forces armées. Alors, faisons-le ensemble ! Aujourd'hui, et non lorsqu'il sera trop tard : #lunionfaitlaforce ! Euer Vorstand OG Panzer

  • OG Panzer mit Delegation mitten drin: HV Offiziersverein HSG Alumni

    Auch wenn sich die Offiziere des Alumni-Vereins der Universität St. Gallen (HSG) versammeln, ist die OG Panzer mitten drin. Die Offiziere des Alumni-Verein der HSG trafen sich gestern zur Hauptversammlung (HV) in Birmensdorf. BREITLING-CEO Georges Kern zündete ein rhetorisches Feuerwerk und hielt ein inspirierendes Referat über Markenwert, Positionierung und Erfolg. Zitat aus Kern's sog. Convictions 2023 : darunter "We must be ready to FIGHT, FIGHT, FIGHT" und "WE MUST BE OBSESSED WITH EXCELLENCE" (siehe Bilder). Unter den rund 70 HSG Alumni waren zahlreiche Mitglieder der OG Panzer, denn auch hier gilt wie bei uns: #GemeinsamStärker. Unser Präsident fehlte leider dieses Jahr - er leistet derzeit Militärdienst in Bure beim #PzBat13 (Link auf aktuelle Bilder unten) und war somit entschuldigt und würdig vertreten. #GemeinsamStärker Danke an alle, dass ihr für unsere gemeinsame Sache und für unser Netzwerk einsteht! Euer Vorstand OG Panzer

  • Die Zukunft mechanisierter Kräfte (ASMZ Artikel)

    Wir teilen an dieser Stelle den sehr guten Artikel von Br Yves Gächter und Maj i Gst Remo Huggler. Jetzt in deiner ASMZ 06/2023 lesen. Noch kein ASMZ Abo? Hier geht's lang! Der Krieg in der Ukraine demonstriert die aktuellen Herausforderungen der Panzertruppen. Entscheidend für die Zukunft ist der moderne Systemverbund. Es gilt nicht Einzelsysteme zu fördern, sondern das Gefecht der verbundenen Waffen auf die neuen technologischen Möglichkeiten weiterzuentwickeln, realistisch zu trainieren und das richtige Führungsverständnis zu stärken. Euer Vorstand OG Panzer

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