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Blogbeiträge (443)

  • Think Tank Tagung 2026 - Mobilität und Gegenmobilität

    Der Bewegungskrieg ist tot - versucht man uns zumindest gebetsmühlenartig einzutrichtern. Das moderne Gefechtsfeld scheint diese These zunächst zu bestätigen. Nahezu permanente Aufklärung durch UAV, weitreichende Präzisionswirkung, FPV-Drohnen, elektronische Kampfführung und tief gestaffelte Hindernissysteme machen jede Konzentration sichtbar und jede Bewegung verwundbar. Im Sommer 2023 trafen ukrainische Verbände auf russische Verteidigungen mit kilometerlangen Grabensystemen, Drachenzähnen und Minenfeldern, die teilweise auf mehrere hundert Meter Tiefe verdichtet worden waren. Der Versuch, diese Verteidigung mit mechanisierten Kräften rasch zu durchbrechen, führte zu hohen Opferzahlen und schliesslich zum Verlust der Initiative. Also doch: Stellungskrieg statt Bewegungskrieg! Oder ist diese Schlussfolgerung etwas zu einfach? Denn der Krieg in der Ukraine zeigt ebenso, dass sehr wohl komplexe Hindernisse überwunden und gegnerische Sperren durchbrochen werden können. Die Wirkung einer modernen Sperre entsteht aus dem Zusammenspiel von Hindernissen, Sensoren, Drohnen, indirektem Feuer, elektronischer Kampfführung und beweglichen Reserven - eine solche Verteidigung kann aber schnell an Kohärenz verlieren, wenn einzelne Elemente dieses Systems ausgeschaltet, unterdrückt oder voneinander getrennt werden. Entscheidend für einen erfolgreichen Durchbruch durch eine solche Sperre sind also nicht einzelne Räumsysteme, sondern der Verbund. Aufklärung, Feuer, Führung, elektronische Kampfführung, Genieunterstützung, Schutz und Bewegung müssen als Gesamtsystem funktionieren – und zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zusammenwirken. Ist Bewegung auf dem transparenten Gefechtsfeld also tatsächlich unmöglich – oder müssen wir vielleicht nur wieder lernen, sie zu ermöglichen? Die Think Tank Tagung 2026 «Mobilität und Gegenmobilität» geht dieser Frage nach. Ausgehend von aktuellen Erfahrungen aus der Ukraine wollen wir gemeinsam untersuchen, was komplexe Hindernisse ausmacht, weshalb Durchbruchsoperationen scheitern – und unter welchen Voraussetzungen sie trotzdem gelingen können. Dabei steht nicht das Hindernis im Zentrum sondern die Frage, wie wir wieder Bewegung in eine erstarrte Front bringen. Wer sich schon mal in das Thema einlesen will, dem empfehlen wir folgende Lektüre: Stormbreak: Fighting Through Russian Defences in Ukraine’s 2023 Offensive (rusi.org) Preliminary Lessons from Ukraine’s Offensive Operations, 2022–23 (rusi.org) Wie immer sind alle Interessierten - auch von ausserhalb der OG Panzer - zu diesem Anlass eingeladen #GemeinsamStärker. Die Teilnahme ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Noch nicht angemeldet? Sichere dir jetzt deinen Platz! Euer Vorstand OG Panzer

  • Wir müssen handeln: Jetzt Petition "Schutzschirm Schweiz" unterschreiben!

    In Kürze zusammengefasst Unsere Bevölkerung, Veranstaltungen, Spitäler, kritische Infrastrukturen und vieles mehr sind heute ungenügend vor Gefahren aus der Luft geschützt. Die Schweizer Politik kommt nicht voran und stellt die notwendigen finanziellen Mittel nicht bereit. Deshalb fehlt ein wirksamer Schutz und wenn doch etwas getan wird, dann werden "ein oder zwei Systeme" gekauft, damit die Politik sagen kann, sie macht etwas, das reicht nicht! Die Schweiz braucht jetzt sofort die erforderlichen Mittel, um zu schützen, was uns lieb ist, nicht erst dann, wenn es die ersten Drohnenangriffe Opfer fordern. Das Problem lösen heisst: 4 Milliarden Franken ab 2027, mittelfristig 10 Milliarden und langfristig 40 Milliarden. Nur so können wir Lieferfristen sichern und den Schutzschirm rechtzeitig aufspannen. Was kannst du tun? 1. Deine Stimme bewegt die Politik, macht Druck auf Behörden, Parlamentarier und den Bundesrat und die Parteien, verschafft Aufmerksamkeit. So steuerst du die Zukunft. 2. Mobilisiere dein Umfeld: Veränderung entsteht nicht durch Zuschauen. Motiviere jetzt deine Freunde und Bekannten zum Mitmachen! https://schutzschirm.ch/petition Hier die Petition unterschreiben Aus den Medien Hier geht's zum Blick-Artikel auf Blick.ch. Der Präsident: Es ist ernst Liebe Kameraden, Mitglieder der OG Panzer und Freunde Ich wende mich an euch, weil wir jetzt handeln müssen. Sicherheit entsteht nicht von selbst. Wer unseren Luftraum schützen will, muss jetzt aktiv werden. Für die OG Panzer ist klar: Unsere Bevölkerung braucht Schutz, aber auch unsere Soldaten, unsere Panzer und unsere Kommandoposten brauchen Schutz. Ich habe die Petition unterschrieben. Mit meinem Namen stehe ich öffentlich hinter der Petition Schutzschirm Schweiz https://schutzschirm.ch. Mach auch du mit! Gefahren aus der Luft machen die Schweiz verwundbar Der Krieg in der Ukraine und unzählige Drohnensichtungen in Europa zeigen, wie real die Bedrohung aus der Luft heute auch in der Schweiz ist. Bevölkerung, Siedlungsgebiete, Spitäler, kritische Infrastrukturen und vieles mehr sind heute ungenügend vor Gefahren aus der Luft geschützt. Gleichzeitig dauern Beschaffung und Lieferung von Abwehrsystemen Jahre. Die meisten unserer europäischen Nachbarn bestellen bereits, die Schweizer Politik zögert. 4 Milliarden Franken ab 2027 sichern den Start eines Schutzschirms für die Schweiz Für uns ist klar, die Schweiz braucht jetzt sofort die erforderlichen Mittel, um zu schützen, was uns lieb ist: 4 Milliarden Franken ab 2027, mittelfristig 10 Milliarden und langfristig 40 Milliarden. Nur so können wir Lieferfristen sichern und den Schutzschirm rechtzeitig aufspannen. Eure Unterstützung zählt Helft mit, die Politik zum Handeln zu bewegen und fordere gemeinsam mit uns einen Schutzschirm für die Schweiz. Unser Ziel ist es, eine Community mit 10’000 Unterstützerinnen und Unterstützern aufzubauen, die mit ihrer Forderung ein deutliches Zeichen gegen Bern senden. Wichtig ist, die Petition mit deinem Namen zu unterstützen. Wir haben dafür ein Onlineformular eingerichtet: https://schutzschirm.ch/petition Weitere Infos zum Schutzschirm Schweiz und über uns findet ihr hier. https://schutzschirm.ch Wie ihr uns auch noch unterstützen könnt Ganz einfach: Teilt unser Anliegen in eurem Netzwerk. Teilt den Link https://schutzschirm.ch oder kopiert diese E-Mail und verschickt sie heute noch an eure Freundinnen und Bekannten. Jede weitere Person stärkt unser Anliegen und hilft, die Forderung nach einem Schutzschirm in der Politik Gehör zu verschaffen. Schützen wir, was uns lieb ist, bevor es zu spät ist! Wir müssen handeln: Jetzt Petition "Schutzschirm Schweiz" unterschreiben. Nicht zögern, machen! Danke, dass ihr uns helft, zu schützen, was uns lieb ist! Es braucht jetzt Cash, nicht Verpflichtungskredite: Wer Geld auf den Tisch legt, kann bestellen und kriegt auch heute Systeme und Munition. Mit Verpflichtungskrediten kann man keine Rechnungen bezahlen. Mit kameradschaftlichen Grüssen, Erich Muff, Präsident OG Panzer Deine Fragen unsere Antworten (FAQ) Wer ist "Schutzschirm Schweiz"? «Schutzschirm Schweiz ist eine überparteiliche Bürgerbewegung mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Gesellschaft, Sport und Miliz. Die Petition fordert keinen Auftrag für ein bestimmtes Unternehmen und kein bestimmtes Produkt. Sie fordert einen politischen Entscheid zugunsten eines wirksamen Schutzes von Bevölkerung und kritischer Infrastruktur. Unsere Trägerschaft ist transparent veröffentlicht. Diese Petition wird zudem von Einzelpersonen privat finanziert, Firmen sind keine involviert.» Was ist die Rolle der OG Panzer bei "Schutzschirm Schweiz"? Die OG Panzer ist durch die persönliche Mitarbeit von Präsident Oberstlt i Gst Erich Muff und Vizepräsident Oberstlt Tobias Oswald seit der ersten Stunde Teil der Kampagne "Schutzschirm Schweiz". Dies, weil der Weg über die etablierten Militärverbände (SOG und VMG) seit Jahren immer weniger Wirkung zeigt. Es ist also persönliches Engagement über die Grenzen der Dachverbände gefragt. Die OG Panzer engagiert sich seit ihrer Gründung getreu ihrem Motto #GemeinsamStärker in enger Zusammenarbeit mit jenen Organisationen und Verbänden, die sich ernsthaft für unsere Sicherheit engagieren. "Schutzschirm Schweiz" fordert lange überfällige politische Entscheide zugunsten eines wirksamen Schutzes von Bevölkerung und kritischer Infrastruktur. Deshalb engagieren wir uns. Mach auch du mit und unterschriebe die Petition! Warum 4, 10 und 40 Milliarden? «Um einen verlässlichen Schutzschirm für den Luftraum zu schaffen, braucht es für 2027 kurzfristig zusätzliche 4 Milliarden Franken in Form eines Sonderrüstungsprogrammes neben dem ordentlichen Armeebudget – und nicht nur eine zusätzliche knappe Milliarde, wie es der Bundesrat vorschlägt. Das ist jedoch nur der erste Schritt: Mittelfristig braucht ein wirksamer Schutzschirm 10 Milliarden Franken und langfristig muss unsere Armee sowohl in der Luft als auch am Boden mit insgesamt 40 Milliarden Franken gestärkt werden. Die Beträge stehen für eine gestufte politische Forderung: kurzfristig ein rascher Start ab 2027, mittelfristig der Aufbau eines wirksamen Schutzschirms und langfristig die Stärkung der gesamten Verteidigungsfähigkeit. Nun muss das Parlament handeln und nicht nur über Finanzierungslücken debattieren: Zum Schutz der Bevölkerung, der kritischen Infrastruktur und der Schweiz.» Bundesrat und Parlament diskutieren jetzt doch über viel Geld für die Armee – reicht das nicht aus? «Nein – jedenfalls nicht, wenn es beim bisherigen Tempo und bei allgemeinen Budgetdebatten bleibt. Es ist richtig, dass Bundesrat und Parlament über höhere Armeemittel diskutieren. Aber die entscheidende Frage lautet: Wird damit die konkrete Schutzlücke gegen Drohnen, Raketen und andere Bedrohungen aus der Luft rasch geschlossen? Wir meinen nein. Schutzschirm Schweiz verlangt deshalb nicht nur “mehr Geld”, sondern auch einen priorisierten, zweckgebundenen und überprüfbaren Aufbauplan für den Schutz von Bevölkerung und kritischer Infrastruktur. Kurzfristig braucht es ab 2027 zusätzliche Mittel, damit Beschaffungen, Ausbildung, Integration und Einsatzbereitschaft sofort vorangetrieben werden können.» Alle weiteren Antworten hier in unserer Q&A Hast du weitere Fragen, Vorschläge oder Inputs zur Kampagne oder kannst uns helfen, dann melde dich direkt unter info@ogpanzer.ch. Schutzschirm Schweiz auf Social Media

  • Achtung: Sonntag um 10 Uhr

    Rufen wir alle zur Konzentration der Kräfte auf: Weniger BlaBla, mehr Peng! Die Zeit zum Handeln ist gekommen. Wir bündeln unsere Kräfte, setzen gemeinsam ein Zeichen und nehmen Einfluss. Der erste Schritt macht den Unterschied. Bist du auch bereit? Wir bitten euch schon heute, euch bereitzuhalten, um innerhalb kurzer Zeit Masse zu mobilisieren. Worum es genau geht und warum eure Unterstützung wichtig ist, werden wir am Sonntag 20.09.2026 um 10 Uhr in einer weiteren E-Mail mit allen Details bekannt geben. Eines ist bereits klar: Wenn wir etwas bewegen wollen, müssen wir unsere Stimme erheben. Im kleinen Kreis klagen und die Faust im Sack machen war noch nie ein Erfolgsrezept. Politik wird nicht nur in Bern gemacht, sondern auch von uns Bürgerinnen und Bürger, weil wir Verantwortung übernehmen, unsere Meinung sagen, gemeinsam ein Zeichen setzen und so die Weichen für eine sichere Zukunft stellen. Halte dich bereit! Wir danken im Voraus. Euer Vorstand OG Panzer

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  • Panzregrenadiere | OG Panzer

    Panzergrenadiere Ein Herz aus Stahl Wer sind die Panzergrenadiere wirklich? Gefühlskalte Glatzköpfe? Militärfanatiker? Eine Eliteeinheit? Über die stolze Truppe aus Thun kursieren viele Gerüchte, die nur selten der Wahrheit entsprechen. Die Panzergrenadiere sind eine schlagkräftige Einheit der Panzertruppen, die sowohl mit dem Schützenpanzer, als auch infanteristisch kämpfen. Dadurch sind sie vielseitig einsetzbar und ein wichtiges Schlüsselement in der Landesverteidigung. Zusammen mit den Kampfpanzer-Truppen sind sie in 6 Bataillone, mit jeweils 2 Kompanien gegliedert. Ein weiterer Panzergrenadierzug ist für die Sicherheit des Bataillonskommandanten verantwortlich. Die wichtigsten Links Spz 2000 Pz Gren Gefechtler Pz Gren besatzer Auftrag der Panzergrenadiere Die Panzergrenadiere arbeiten direkt mit den Kampfpanzern zusammen. Unter dem Feuerschutz der Leoparde säubern die Panzergrenadiere an vorderster Front Häuser, öffnen Engnisse und bekämpfen feindliche Infanterie und Schützenpanzer. Um auch überlegene Feinde vernichtend zu schlagen, versuchen die Grenadiere diese mit wenigen Mitteln zu binden um ihnen anschliessend mit einem vernichtenden Stoss in die Flanke zu fallen -> Fix / Flank / Fight!! 781 x 404 "IN CORDE VERITAS" - WAHRE STÄRKE KOMMT AUS DEM HERZEN Besatzer und Gefechtler Seit die Panzergrenadiere mit dem Schützenpanzer CV9030 (Spz 2000), einem sehr komplexen Waffensystem, kämpfen, haben sich die Ausbildungen der Besatzer und Gefechtler etwas voneinander entfremdet. Während die Gefechtler in der Fach-Grundausbildung den Orts- und Häuserkampf trainieren und am LMG und der Panzerfaust ausgebildet werden, arbeiten die Besatzer grösstenteils mit dem Spz 2000. Hier bekommen sie die Möglichkeit mit einem der modernsten Schützenpanzern der Welt zu schiessen bzw. zu fahren. Die letzten 8 Wochen der Rekrutenschule bildet die Verbandsausbildung. Hier trainieren die Besatzer und die Gefechtler gemeinsam den Orts- und Häuserkampf in Bure, sowie den scharfen Schuss in der Wichlen-Alp/Cholloch. Auch wenn sich die Aufgaben der Besatzer und Gefechtler stark voneinander unterscheiden, verbindet sie doch ein gemeinsamer Auftrag und die Werte eines Panzergrenadiers. Die Disziplin, der Stolz und der Wille zum Sieg werden bei beiden Ausbildungen gross geschrieben!! HUUAAAH! vlcsnap-2016-03-20-12h12m43s221 altApTKnytrlcV9KnCpgPidxoaikicS9UiSDK9LVGDIkenk altAm2yx4U-b5JC0e4luKfkCyPTIjO9VTH-FN-LMHDc_EAw vlcsnap-2016-03-20-12h12m43s221 1/55

  • OG Panzer: Meldestelle

    Meldestelle Unsere Initiative zur Informationsbeschaffung zu den Panzertruppen Melden Sie uns die Themen, welche Sie beschäftigen: Lesenswerte Beiträge aus nationalen und internationalen Medien zu Führung und Panzerthemen Besondere Ereignisse, Termine und Veranstaltungen Vorschläge zur Weiterentwicklung der Panzertruppen Positive Erfahrungen oder Schwierigkeiten im Dienst Kommentare zur Schweizer Sicherheitspolitik Adressänderungen betreffen Ihrer Mitgliedschaft Wir bündeln, werten aus, publizieren und erarbeiten Lösungen. Setzen Sie jetzt Ihre Meldung über unser Formular oder per E-Mail an info@ogpanzer.ch ab! Eingereichte Meldungen können ohne Rücksprache mit dem Melder publiziert werden. Falls Sie keine Publikation wünschen , vermerken Sie dies bitte in Ihrer Nachricht. Ihre Meldung wurde erfolgreich versandt! Senden

  • OG Panzer: Panzertruppe

    Die Panzertruppe Porträt der mechanisierten Verbände des Heeres Helfen Sie mit das Portrait der Panzertruppen mit aktuellen und geschichtlichen Informationen weiter zu entwickeln. Senden Sie Ihre Bild, Ton und Textdokumente an info@ogpanzer.ch . "Was den Gegner dazu bewegt sich zu nähern, ist die Aussicht auf Vorteil. Was den Gegner vom Kommen abhält, ist die Aussicht auf Schaden." (Sun Tsu, ca. 500 v. Christus) Die mechanisierten Brigaden sind ein wichtiger und grosser Teil der operativen Reserve der Schweiz "Die schweizerische Verteidigungskonzeption ist auf einen modernen, terrestrischen Gegner ausgerichtet, der mechanisierte und gepanzerte Kräfte einzusetzen vermag und über eine grosse Luftbeweglichkeit sowie permanente Luftunterstützung verfügt. Auch wenn zahlreiche andere Bedrohungsformen als jene des Krieges konventioneller Streitkräfte gegen unser Land und damit gegen unsere Streitkräfte denkbar sind, so sind doch die Mittel der Panzerbrigaden im wesentlichen für den Einsatz gegen konventionelle gegnerische Streitkräfte am besten geeignet und hierfür auch geschaffen worden. Die Fähigkeit zum Kampf, auf den Einzelnen und den Verband gleich welcher Stufe bezogen, ist überdies die unabdingbare Grundvoraussetzung, um auch in allen anderen Einsatzformen bestehen zu können. Eine Panzerbrigade, die als Gesamtsystem und ebenso in ihren Teilelementen das komplexe Gefecht der verbundenen Waffen beherrscht, wird auch einer schwierigen Sicherungsaufgabe gewachsen sein. In umgekehrter Richtung gilt die Aussage hingegen nicht. Die Ausbildung der Panzerbrigade zur Auftragserfüllung im Rahmen der Dynamischen Raumverteidigung ist mithin die Grundlage für die prinzipielle Verwendbarkeit im gesamten Einsatzspektrum." (Auszug aus dem Reglement 51.100 d, 1.1.2000) Das Panzerbatallion als Hauptkampfelement "Das Panzerbatallion ist das Hauptkampfelement der mechanisierten Brigade bzw eines Einsatzverbandes und kann im Rahmen der dynamischen Raumverteidigung in den Gefechtsformen Angriff, Verteidigung und Verzögerung eingesetzt werden. Es kann dabei gestaltende oder entscheidende Aktionen wahrnehmen." (Auszug aus dem Reglement 54.030 d, 1.12.2013) Zweck der Panzertruppen Die mechanisierten Brigaden 1, 4 und 11 sind verantwortlich für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Verteidigungskompetenz gemäss Bundesverfassung, Art. 58, Abs. 2: „Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung des Friedens; sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung.“ Im Rahmen von Verteidigungsoperationen wird nach der Konzeption der Dynamischen Raumverteidigung vorgegangen, welche aus den drei Gefechtsformen Verteidigung, Angriff und Verzögerung besteht (Regl. 51.020, TF XXI, Ziff. 800ff). Es ist die primäre Aufgabe der Panzertruppe, gegnerische Angriffsverbände mittels dynamisch geführten Operationen möglichst rasch und grenznah aufzufangen, aus dem Land hinauszudrängen oder zu zerschlagen. Sie verwendet dazu vorzugsweise die Gefechtsform Angriff: „Der Angriff hat zum Ziel, den Gegner aufzusuchen, um ihn zu vernichten, zu zerschlagen, ihm Gelände zu entreissen oder ihn zur Aufgabe des Kampfes zu zwingen.“ (Regl. 51.020, TF XXI, Ziff. 877). Bildergallerie - Die Bilderhighlights der Panzertruppen Die besten Bilder aus dem Dienst teilen! So geht's: Bild mit möglichst hoher Auflösung einsenden an info@ogpanzer.ch Wir veröffentlichen ausgewählte Bilder in unserer Gallerie Mit etwas Glück wird Ihr eingesandtes Bild zum Bild des Jahres der OG Panzer gewählt Wir freuen uns auf tolle Impressionen. Pz Bat 14 1/121 Anchor 1 Vorstellung der drei mechanisierten Brigaden Mechanisierte Brigade 1 "KÄMPFEN - SCHÜTZEN - HELFEN" Dies sind die 3 Dimensionen, in denen die Mechanisierte Brigade 1 heute ihre Rolle versteht. Diese Rolle entstand einerseits im Hinblick auf die gegenwärtige Entwicklung von Konflikten, die durch neue, immer unberechenbarere und unvorhersehbarere Bedrohungen gekennzeichnet sind, sowie andererseits aufgrund der zunehmenden Verstädterung, die zu einer immer grösseren Zerstückelung des nationalen Terrains führt. Die Mechanisierte Brigade 1 besteht aus einem Stabsbataillon, einem Aufklärungsbataillon, einem Panzerbataillon, zwei mechanisierten Bataillonen, einer Artillerieabteilung und einem Panzersappeurbataillon. Sie alle tragen in ihren jeweiligen Missionen zum Einsatz von gepanzerten Einheiten bei, die in den letzten Jahren stark dezentralisiert wurden. Mechanisierte Brigade 4 "BREIT - STARK - SCHNELL" Die Mechanisierte Brigade 4 ist eine von drei Brigaden des Heeres. Sie besteht aus dem Brigadestab und sechs Truppenkörpern. Diese Gliederung ist auf die Ausbildung ausgerichtet. Im Einsatz wird die Brigade gemäss Auftrag gegliedert. Die Mechanisierte Brigade 4 gehört zum harten Kern der Schweizer Armee: Unser Primärauftrag ist die Abwehr eines militärischen Angriffs. Deshalb sind wir vor allem mit gepanzerten Fahrzeugen und Artilleriegeschützen ausgerüstet. Denn schweres Feuer und robuste Mittel bringen in jedem Gefecht die Entscheidung. Sekundär leisten wir Beiträge zur Unterstützung ziviler Behörden. Unsere Soldaten können im Katastrophenfall helfen oder bei Terrorgefahr kritische Infrastruktur schützen. Das Brigadekommando befindet sich in Liestal, dem Hauptort unseres Patenkantons Basel-Landschaft. Mechanisierte Brigade 11 "STRIKE HARD AND WIN" Die Mechanisierte Brigade 11 ist eine von drei Mechanisierten Brigaden der Schweizer Armee, die den Verfassungsauftrag «Verteidigung» als Kernkompetenz trainieren. Die Mechaniserte Brigade 11 ist somit ein wichtiger und grosser Teil der sogenannten operativen Reserve der Schweiz. Die Führungsgrundsätze sind: >Verantwortung übernehmen >Sicherheit schaffen >Vertrauen gewinnen Das Brigadekommando befindet sich in Chur. Mittel Der Panzer ist das Hauptkampfmittel am Boden. Die Panzerbrigade verfügt über die beiden leistungsfähigen Hauptkampfsysteme Panzer 87 WE und Schützenpanzer 2000 , das Feuerunterstützungssystem Panzerhaubitze M109 KAWEST sowie die Einsatzunterstützungssysteme Bergepanzer Büffel und Genie- und Minenräumpanzer Leopard . Unser Typenblatt-Dossier (Hashtag #typenblätter im Blog) zeigt die technischen Daten, Stärken und Schwächen von aktuell international im Einsatz stehenden modernen mechanisierten Mitteln und erlaubt dadurch einen Vergleich mit den Mitteln der Schweizer Armee, welche zu den leistungsfähigsten Systemen ihrer Art gehören. Ausbildung Lehrverband Panzer/Artillerie Die Angehörigen der Panzertruppen werden durch den in Thun stationierten Lehrverband Panzer/Artillerie ausgebildet. Die Ausbildung erfolgt mit neuesten Ausbildungstechnologien. Nach der Ausbildung an Schiess- und Fahrsimulatoren des Mechanisierten Ausbildungszentrums (MAZ) in Thun wird das Gelernte in Gefechtsübungen und -schiessen in Bure (JU), Wichlenalp (GL) und Hinterrhein (GR) angewendet. Weiterlesen beim LVb Pz/Art. Geschichte Hier finden Sie einige Werke zur Geschichte der Panzertruppen. Mehr Publikationen finden Sie in unserem Blog unter dem Hashtag #geschichte . Herunterladen Die Anfänge der Schweizer Panzertruppen In vielen Büchern über die Schweiz im Zweiten Weltkrieg kann man lesen, dass dieselbige damals nur gerade über vierundzwanzig Panzer verfügte. Oftmals finden sich zudem Bilder von kleinen, gepanzerten Fahrzeugen, welche – umringt von einer beobachtenden Soldatenmenge – mühevoll über Hügel und Gräben fahren. Wenn man dies mit den Panzerzahlen der Achsemächte und der Alliierten vergleicht, ist es lächerlich wenig. Quelle: Major i Gst Philipp Thalmann, Diplomarbeit MILAK (2005) Herunterladen Panzermuseum Thun Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Schweizer Armee darüber nachzudenken, eigene Panzer zu entwickeln und zu bauen. Damit die Rüstungsfachleute die damals angewandte Technik studieren und auf diese Weise wichtige Impulse für dieses Vorhaben bekommen konnten, wurden mit der Unterstützung der französischen Armee ausgediente Panzer von den Schlachtfeldern Europas beschafft. Nachdem diese Fahrzeuge ihren eigentlichen Zweck erfüllt hatten, standen sie zunächst als Schrott auf dem Gelände der Militärbetriebe herum. Einige, heute leider unbekannte Vorausschauende verhinderten, dass dieser Schrott entsorgt wurde und sorgten dafür, dass die Panzer auf dem Areal des alten Motorfahrzeugparks aufgestellt wurden. Mit der Zeit kamen ausrangierte Schweizer Modelle sowie Versuchsmodelle und Prototypen dazu. Die Exponate fristeten ein trauriges Dasein – nur die allernötigsten Arbeiten, im Frondienst ausgeführt, bewahrten sie vor dem völligen Verfall. Quelle: Adj Uof Haudenschild, ehem. Berufsunteroffizier LVb Pz/Art, Armeemuseum Thun Herunterladen Dokumentation zum Panzermuseum Thun Eindrücklich ist die Entwicklung der Technik im Bereich der Panzerfahrzeuge im Laufe der Zeit. In Thun ist im Aussengelände des Waffenplatzes seit längerer Zeit eine beeindruckende Sammlung von Panzern aus der Zeit der Anfänge bis hin zu den Schweizer Eigenentwicklungen von Panzerartillerie oder den bekannten Centurions zu sehen. Quelle: http://www.armeemuseum.ch/ Herunterladen Entwicklungsgeschichte Panzer 68 Die Panzer 68 sind – zumindest in der Kampfversion – aus dem Arsenal der Schweizer Armee verschwunden und verschrottet. Einige Sonderkonstruktionen leisten allerdings weiterhin Dienst. Dies bietet Gelegenheit, einmal auf die Geschichte des Panzer 68 zurückzuschauen, denn bald wird die Schweizer Eigenentwicklung nur mehr in Museen zu sehen sein. Quelle: http://www.armeemuseum.ch/ Herunterladen Der Panzerhelm In der Frühzeit der Panzertruppen unterschieden sich deren Angehörige in Teilen der Uniform und der Ausrüstung von den übrigen Wehrmännern. Dies war mit ein Grund für den damals noch ausgeprägteren Waffenstolz. So trugen sie zum Beispiel einen speziellen Helm. In der Folge wollen wir uns etwas näher mit diesem Teil der persönlichen Ausrüstung befassen, der doch mit der einen oder anderen Erinnerung verbunden ist. Quelle: Adj Uof Haudenschild, Berufsunteroffizier LVb Pz/Art Herunterladen Die Panzerwaffe in der Schweiz Nach den Erfolgen von Tanks im ersten Weltkrieg wurde in der Schweiz erstmals anlässlich der Folgen des Generalstreiks 1919 über eine mögliche Beschaffung von Panzerfahrzeugen nachgedacht. Zwar wurde die Idee, Panzer (Pz) im Ordnungsdienst einzusetzen, verworfen, doch wurden 1921 2 Tanks Renault FT-17 zu Versuchszwecken gekauft. Quelle: Hptm Christian Hug (2008)

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