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- SRF-Rundschau: OG Panzer fordert Zusammenlegung von Zivildienst und Zivilschutz
Die OG Panzer hat auf Basis ihres Positionspapiers zur Zusammenlegung von Zivildienst und Zivilschutz zum Katastrophenschutz in der Rundschau vom Mittwoch, 10. September 2025 klar Stellung genommen: Warum wollen Sie den Zivildienst gleich ganz abschaffen? Ohne Sicherheit ist unser Wohlstand in der Schweiz nichts mehr wert. Sicherheit, darunter Armee und Zivilschutz, muss oberste Priorität haben vor den zivilen Aufgaben, welche heute vom Zivildienst übernommen werden. Das ist heute nicht so. "Es kann nicht sein, dass sich die Politik beim Personalbestand der Armee bedient, um zivile Aufgaben auszuführen." Orang-Utans pflegen oder Solaranlagen im Ausland ausbauen, Kuhfladen und Steine sammeln, Einsätze im Gesundheitswesen oder Unkrautbekämpfung sind alles Aufgaben, die auch von zivilen Organisationen, Vereinen oder gemeinnützigen Organisationen übernommen werden können. Fokussierung auf Sicherheitsaufgaben ist zwingend. Personallücken im Zivilen dürfen nicht weiter durch Personalabbau beim Zivil schutz und der Armee geschlossen werden. Hier geht's zur Stellungnahme der OG Panzer (Zeitstempel 21:15) "Abgänge in den Zivildienst sind so nicht mehr haltbar und das muss sofort gestoppt werden." "Die Politik hat erste Schritte vorgenommen, das ist ein Anfang. Jetzt sind die Lösungen konsequent umzusetzen: Zusammenlegung von Zivildienst und Zivilschutz zum Katastrophenschutz. Hier den ganzen Beitrag in der Rundschau ansehen (Zeitstempel 15:28) Wie dramatisch ist die Personalsituation bei der Armee? Bei der Armee hat man über die letzten 35 Jahre mit Armeereformen mehr als 600'000 Personen und Unmengen an Material und Ausrüstung abgebaut. Zudem wandern jährlich tausende Dienstpflichtige Soldaten in den Zivildienst ab und gefährden den Bestand. Die Armee hat heute zu wenig Soldaten und Ausrüstung. Die Politik muss diese Lücken sofort schliessen und den Armeebestand sicherstellen. Macht die Politik heute genug? In den letzten 35 Jahren sind bei der Armee mehr als 144 Mia. gespart worden. Die Politik baut aktuell weiter ab und stärkt nicht die Verteidigung. Wenn der Abbaukurs jetzt nicht korrigiert wird, dann ist von der Armee nichts mehr da und niemand kommt im Notfall zur Hilfe. Spätestens dann wachen alle auf. Gemeinsam einstehen für die Landesverteidigung: Fr. 100 Mia. und 250'000 Soldaten: Jetzt Fähigkeitslücken schliessen - zusammen entschlossen, ohne Ausreden! Es ist als Offiziersgesellschaft der Panzertruppen unsere Aufgabe, Lösungen zu Problemen auszuarbeiten, welche die Panzertruppen und die Schweizer Armee betreffen. In der Schweiz sind wir Bürger die Armee und wir Offiziere tragen die Verantwortung und haben somit die Pflicht mitzubestimmen. Wir machen uns grosse Sorgen, dass wir nicht verteidigungsbereit sind, wenn sich der Krieg in Europa ausweitet. Wir fordern funktionierende und pragmatische Lösungen - unsere Milizarmee hat jederzeit einsatzbereit und wachsam auf dem Posten zu stehen - heute, nicht erst wenn es zu spät ist! Die OG Panzer ist von der Armee und der Politik unabhängig. Hier geht's zum Positionspapier der OG Panzer: Mehr erfahren... Euer Vorstand OG Panzer Aus den Medien (aktualisiert 11.09.2025)
- Was heisst das? Neuer Chef der Armee: Benedikt Roos - Die OG Panzer gratuliert und ordnet ein!
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. September 2025 Divisionär Benedikt Roos per 1. Januar 2026 zum neuen Chef der Armee ernannt und ihn gleichzeitig auf diesen Zeitpunkt zum Korpskommandant befördert. Der 60- jährige tritt die Nachfolge von Korpskommandant Thomas Süssli an, welcher auf den 31. Dezember 2025 als Chef der Armee zurücktritt (Auszug Medienmitteilung VBS). Quelle Bild: Peter Klaunzer / Keystone Welche Herausforderungen stehen bevor? Die Aufgaben, die auf den neuen Chef der Armee Benedikt Roos und den Vorsteher des Verteidigungsdepartements Martin Pfister warten, sind enorm. Es geht jetzt darum, die bestehende Planung umzusetzen. Wir ordnen ein: Die Weltlage wird immer unsicherer. Die Schweiz ist zunehmend massiv unter Druck. “Der neue Armeechef Roos spricht von « düsteren Wolken am Himmel » angesichts der aktuellen Bedrohungslage” ( Blick.ch ). Doch die Schweizer Armee wurde und wird seit dem Ende des Kalten Kriegs immer kleiner - 144 Milliarden Franken wurden bei der Schweizer Armee radikal weggespart , dabei wurden Unmengen an Personal, Material, Waffen und Munition abgebaut und vernichtet. Über die unhaltbaren, eklatanten Lücken bei der Armee berichtet die OG Panzer seit Jahren ehrlich und transparent auf ihrem Blog www.ogpanzer.ch . Zwischenfazit: Die Nachrüstung kostet Milliarden , die Finanzierung ist bei den Politikern umstritten und stockt seit Jahren im Parlament. Es ist Aufgabe der Politik, Finanzierungslösungen zu finden. Dafür wählen wir unsere Volksvertreter. Es geht leider keinen Schritt vorwärts. Wer den Willen nicht aufbringt, sich mit eigenem Anpacken (Dienstleistung/Dienstpflicht) und Geld für den Schutz der Schweizer Bevölkerung einzusetzen, der wird früher oder später einen enormen Preis bezahlen (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Den enormen Herausforderungen müssen wir uns gemeinsam mit der Bevölkerung, der Politik und der Wirtschaft stellen. Ganz nach dem Motto der OG Panzer #GemeinsamStärker wollen wir zusammen mit dem neuen CdA und C VBS anpacken, aufklären und Verständnis schaffen, damit unsere Familien, Nachbarn und Kinder in Freiheit, Unabhängigkeit und Wohlstand und Sicherheit leben können. Ohne Sicherheit ist alles nichts. Packen wir also heute an, nicht erst, wenn es zu spät ist! (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Kein "Outsourcing" der Sicherheit aus Bequemlichkeit - die NATO alleine schützt uns nicht: Gebetsmühlenartig wiederholen unbelehrbare, ideologisch verrannte Politiker, dass die Schweiz ihre Verteidigung nicht stärken müsse, es gäbe ja den NATO-Schutzwall, der uns und Europa schütze und weder Russland noch andere Akteure seien daher eine Bedrohung. Die Bedrohung ist jedoch konkret: Die Armeeführung, der Nachrichtendienst und wir Offiziere warnen seit langem unbeirrt und herzhaft. Die Bedrohung ist real: Erst gestern sind russische Drohnen in den NATO-Luftraum in Polen eingedrungen: “Die Nato war so überrascht, als hätte Putin ein Ufo geschickt. Keine abgestimmte Reaktion, kein gemeinsames Statement. Stattdessen ein Chor der Empörung” ( Blick.ch ). Der Schutzwall existiert wie bei der Schweiz grösstenteils eben auch nur auf Papier. Wir sind überzeugt, dass mit derartigen Manövern, die Abläufe zur Verteidigung überprüft und auf mögliche Schwächen untersucht werden. Später kann mit der entsprechenden Absicht bei diesen Lücken angegriffen werden. (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer) Heute bestimmen die Mittel der USA die Sicherheit in Europa: Die Schweiz und Europa muss sich selbst verteidigen können auch ohne die USA. Nicht irgendwann – jetzt. Spätestens seit dem Drohnen-Vorfall diese Woche liegt das offen auf dem Tisch. Die Schweiz muss mit ihren Partner kooperieren und ihren Beitrag liefern, wir müssen jedoch auch Antworten haben, wenn ein Partner seinen Sicherheitsbeitrag nicht liefert und der Gegner bis in die Schweiz vordringt. Wir können uns keine Lücken in unserem Verteidigungsdispositiv leisten. Bundesrat Pfister und dem Chef der Armee Roos muss es gelingen, beim Personellen und bei der Finanzierung der Armee die Lücken rasch zu schliessen. Es braucht keinen neuen Plan und kein neues Papier dazu. Alle Fakten liegen seit Jahren auf dem Tisch. Die Uhr tickt! Das VBS hat lange genug dargelegt, wo die Sicherheitslücken liegen. Die Politik muss jetzt die diese Risiken beseitigen. Ein Zuwarten ist nicht mehr vertretbar. Der Plan bis 2031 steht. Wer weiss schon, was morgen oder übermorgen passiert? Die Schweizer Armee muss heute einsatzbereit sein . Wir kämpfen heute nicht mit der für in 10 Jahre geplanten Armee. Wir kämpfen immer mit dem was wir haben. Kümmern wir uns also darum, dass wir bereits heute die ersten Verbesserungen einführen: Mit einem Plan aus Papier lässt sich nicht verteidigen. Ein Plan aus Papier hält keinen Gegner ab, rettet kein Leben und schiesst auch keine Drohne ab. Ganz einfach. Punkt ! In der Armee ist der Unmut über die zu knappen Mittel gross. Passiert etwas, wird von der Armee erwartet, dass sie auf alles vorbereitet war und die richtigen Antworten hat, aber Mittel und Personal werden nicht gesprochen. Diese Lücken werden von der Mannschaft nicht länger akzeptiert. Packen wir an! Die OG Panzer äussert sich seit Jahren klar zu den Notwendigkeiten für die Einsatzbereitschaft der Panzertruppe und der Armee . Das machen wir klar verständlich und ungeschönt gemeinsam mit zum Beispiel mit der Artillerie, Luftwaffe, der Infanterie, Logistik aber auch den Offizieren der Schweizerischen Offiziersgesellschaft (SOG) sowie des Verbandes Militärischer Gesellschaften Schweiz (VMG), der Politik, der Industrie und der Wirtschaft. Wer der OG Panzer unterstellt, nur mit dem "Panzervisier" zu kämpfen, der sollte besser Mal aufmerksam unser Positionspapier 2025 lesen. Für etwas kämpfen, heisst nicht gegen etwas zu kämpfen! Wir haben bereits seit langem den Schulterschluss mit allen Partnern geschafft, darauf sind wir stolz. Packen wir es zusammen an: #GemeinsamStärker! Die OG Panzer gratuliert dem neuen Chef der Armee Benedikt Roos und wünscht ihm Erfolg, eine überzeugende und vereinende Stimme aber auch eine starke Hand für die kommenden Herausforderungen! Die Schweiz braucht dich. Wir brauchen dich. Deine Offiziere danken bereits heute hochachtungsvoll. Wir zählen auf dich! Euer Vorstand OG Panzer ***** Wir zählen auch auf unsere Unterstützter und Leser. Bleibt dran und folge uns auf LinkedIn! Welche Armee braucht die Schweizer Bevölkerung? Das Zielbild und die Strategie der Armee ( schwarzes Buch ) gibt spätestens seit August 2023 eine klare Marschrichtung vor: Lücken bei der Ausrüstung , bodengestützte Luftverteidigung (dazu gehört auch die Drohnenabwehr), indirektes Feuer, geschützte Fahrzeuge, Panzerabwehr, vernetzten Führung, der Nachrichtenbeschaffung , der Cyberabwehr , der elektronischen Kriegführung und der taktischen Luftmobilität sowie der Munition - es ist seit Jahren alles gesagt und klar dokumentiert bis ins Detail mit Lösungsvarianten. Für diesen ersten Schritt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit werden für Investitionen in Rüstungsmaterialbeschaffungen im Zeitraum von 2024 bis 2031 insgesamt gegen 13 Milliarden Franken benötigt . Mehr Details dazu in unserem Positionspapier 2025 . In Arbeit ist ferner eine detaillierte mittelfristige (bis 2035) und eine langfristige (bis 2040) Strategie. Diese nächste Schritte für die fernere Zukunft dürfen uns nicht daran hindern, heute mit den ersten Massnahmen eine solide personelle und materielle Grundlage für die Zukunft zu schaffen. Mehr Hintergrund zur Ernennung des neuen CdA? Medienkonferenz des Bundesrates ( YouTube-Video ) Hier geht's zur offiziellen Medienmitteilung des Bundesrates: Wir zählen auf unseren neuen Chef der Armee. Bleib auch dran und folge uns auf LinkedIn!
- Podcast #33: Eindrücke aus dem Jubiläumsanlass 25 Jahre OG Panzer
Mit der Podcast-Folge #33 geben wir euch einen exklusiven Einblick in den Jubiläumsanlass 25 Jahre OG Panzer. Mehr als 240 Gästen in der Panzerhalle M in Thun. Hört rein! Viele Gäste haben sich bereit erklärt, ein paar Fragen für unseren OG Panzer Podcast zu beantworten. Nebst dem Jubiläums-Event, wurden auch die Bewerggründe für eine Mitgliedschaft erläutert und wie das Programm des heutigen Abends wahrgenommen wurde. Alle waren begeistert und kommen definitiv wieder an ein Event von der OG Panzer! Weil wir uns eines geschworen haben: Weniger Bla Bla, sonder viel mehr PENG! Lasst uns zusammen anpacken und unsere Zukunft gestalten #GemeinsamStärker! Ein besonderer Dank geht an Oblt Stephen Weinmann unseren Chef OG Panzer Podcast. Danke, Stephen! Euer Vorstand OG Panzer
- Schutz, Feuerkraft, Bewegung - Panzer heute und morgen
Dr. Peter Forster, Oberst, ex-Rgt Kdt, Publizist und Buchautor In der „NZZ am Sonntag“ stimmt ein ex-Dozent den Schwanengesang auf die Panzerwaffe an . Er hält Panzer schlicht für überholt, überflüssig, dem Untergang geweiht. Mühsam kratzt er Argumente zusammen, aber seine Suppe fällt dünn aus, fad, wenig überzeugend. Wie er sich den Bodenkrieg ohne Panzer vorstellt, verschweigt er tunlichst. Putin hält den T-14 zurück Mauro Mantovani, so heisst der Mann, sucht dem Kampf der verbundenen Waffen das Rückgrat zu brechen. Er negiert die Kraft, die wie keine andere Schutz, Feuerkraft und Bewegung ins Gefecht führt. Den Panzer ausgerechnet jetzt, im Angesicht zweier langwieriger Kriege, so radikal abzuschreiben, ist grob fahrlässig. Exkurs: Einordnung der OG Panzer " Eine Armee ohne Kampfpanzer funktioniert nicht. Punkt - Gastkommentar der OG Panzer in der NZZ " In der Ukraine will General Gerassimow, ein in der Wolle gefärbter Panzeroffizier, die Übermacht mit älteren Tanks zu erringen. Die T-72, T-62 und T-54/55 lassen Russlands Armee Meter um Meter vorrücken. Den neuen T-14 Armata, präsentiert auf dem Roten Platz am 9. Mai 2015, hält Präsident Putin für spätere Waffengänge zurück. Den Drei-Mann-Panzer T-14 Armata präsentierte Russland erstmals am 9. Mai 2025 auf dem Roten Platz. Ihn hält Präsident Putin in der Ukraine bewusst zurück. Bild Wikipedia. In Israel haben mit dem neuen Generalstabschef Zamir die Panzeroffiziere das Szepter übernommen. Im engen Gazastreifen operieren fünf Divisionen. Drei davon, die Divisionen 36, 162 und 252, sind Top-Panzerverbände. Israels revolutionärer Kampfpanzer Merkawa führt eine ganze Gruppe Panzergrenadiere mit sich. Bild IDF. Panzer beherrschen das Gefechtsfeld Die führenden NATO-Armeen, allen voran die USA, erneuern ihre Kampf- und Schützenpanzer gleichermassen. Das Trophy-System der israelischen Rüstungsindustrie wehrt Raketen und Panzerfäuste ab. In Deutschland leistet der Branchenprimus, Rheinmetall mit Hauptsitz in Düsseldorf, für den vielfach kampfwertgesteigerten Leopard 2A8 Überstunden. Panzer- und Artilleriegranaten sind weltweit begehrt, die Munitionsfabriken laufen auf Hochtouren. Das amerikanische Heer schützt seine Abrams-Panzer mit dem Abwehrsystem Trophy links und rechts ganz aussen (graubraun) am Turm. Bild US Army Wie da ein ex-ETH-Dozent auf die Idee kommt, moderne Armeen brauchten keine Tanks, ist und bleibt schleierhaft. Unterstützung verdienen all diejenigen, die sich für die Panzerwaffe stark machen. Diese ist für jede Armee, die auf sich hält, schlicht unentbehrlich. Seit 1917/18 im Ersten Weltkrieg General John J. Pershing und ein gewisser George S. Patton auf ihren Tanks die Waage für die Westmächte senkten, kommt kein ernst zu nehmendes Heer ohne die Kampfkraft der Panzer aus. Der Leopard 2, hier im Schuss an der multinationalen Übung „TRIAS 25“, bildet das Rückgrat der Schweizer Panzerwaffe. Bild Mech Bat 14. Starke OG Panzer In der Schweiz treten die Panzeroffiziere den Verächtern ihrer Waffe entgegen. Ihre starke OG Panzer erhebt die Stimme. Sie fordert den Aufbau, nicht den Abbau der Panzerwaffe. Als ihr Präsident, Oberstleutnant im Generalstab Erich Muff, das Panzerbataillon 13 übernahm, schrieb er lapidar: "Egal was, wann und wo – im Ernstfall müssen immer Optionen zum Handeln auf den Tisch. Wer vorbereitet ist, hat solche Optionen und findet Lösungen. Daran arbeiten wir. Es lohnt sich!“ Muff und seine Mitstreiter bringen Forderungen, die Rückhalt verdienen, auch staatspolitisch. Den Panzeroffizieren ist zu ihrem Mut zu gratulieren, zu ihrem Kampfgeist, zur ihrer Offenheit auch, dass endlich einmal jemand klipp und klar sagt, was Not tut. Erich Muff setzt dem politischen und publizistischen Gedruckse ein Ende. Wer sich scheut, Ross und Reiter zu benennen, wird mit einem Schlag demaskiert. Zukünftige Struktur der mechanisierten Divisionen gemäss Vorschlag OG Panzer. Grafik OG Panzer Exkurs: Hier geht's zum Positionspapier 2025 der OG Panzer . Auch die Zukunft gehört dem Panzer. Gewiss revolutionieren Drohnen das Gefechtsfeld; der ukrainische Angriff auf Russlands Bomber lässt grüssen. Und in Israels Armee hatten die Spezialkräfte nicht umsonst so lange das Sagen. Doch am Ende des Tages entscheidet die Infanterie mit ihren boots on the ground den Krieg. Mit den Panzern erreichen sie ihr Ziel zügig und unter weitaus weniger Verlusten als allein. Fulda Gap und Suwalki-Lücke Im Kalten Krieg schrieb Max Hastings den Thriller „Der Dritte Weltkrieg“. Er lässt den Waffengang am Fulda Gap , an jener ominösen Lücke zwischen Thüringen und Hessen, mit einem Panzergefecht beginnen. Fulda ist Geschichte. Heute zählt die Suwalki-Lücke zwischen Belarus und Kaliningrad. Auch auf der Masurischen Seenplatte lädt das offene Gelände zu Panzer-Operationen ein. Das ist den Panzergegnern deutsch und deutlich ins Stammbuch zu schreiben. Einsichtig werden ist ja nicht verboten. Dr. Peter Forster - Gastbeitrag Euer Vorstand OG Panzer
- Gedanken zum Kampf der verbundenen Waffen
Der Krieg in der Ukraine – obwohl nicht 1:1 auf die Schweiz übertragbar – dient als anschauliches Beispiel für die Transformation von der mechanisierten zur informatisierten Kriegsführung. Was sind die Konsequenzen dieses Prozesses für den zukünftigen Kampf der verbundenen Waffen? Ersetzen elektronische Daten tatsächlich Panzerstahl? Der vorliegende Artikel fasst die Grundlagen und Überlegungen zum zukünftigen Kampf der verbundenen Waffen zusammen, auf welche sich die OG Panzer in ihrem Positionspapier abstützt. Die OG Panzer vertritt gemäss ihren Statuten die Interessen der Panzertruppen, aber uns ist durchaus bewusst, dass die Panzertruppen nur im Verbund mit den anderen Truppengattungen ihren Auftrag erfüllen können. Der Artikel verfolgt daher primär zwei Ziele: Die einzelnen Elemente im Kampf der verbundenen Waffen und deren Zusammenwirken auf dem Gefechtsfeld aus Sicht der OG Panzer zu beschreiben und dadurch Anknüpfpunkte für einen breiteren, truppengattungsübergreifenden Diskurs zu schaffen. Einen Beitrag zur Diskussion betreffend der Weiterentwicklung des Kampfes der verbundenen Waffen in der Schweizer Armee unter Berücksichtigung neuer Technologien zu leisten. "Die Verteidigung wird aktiv geführt! Ein Schachspieler, der nur auf die Züge seines Gegners reagiert, wird das Spiel früher oder später – aber mit Sicherheit – verlieren." Die Forderungen der OG Panzer findest du im Positionspapier . Weitere Beiträge der OG Panzer im Zusammenhang mit dem Kampf der verbundenen Waffen in der Schweizer Armee: Taktiker oder Prozessverwalter? Ein kritische Betrachtung der aktuellen Offiziersausbildung Panzer oder Drohnen? Die Bedeutung von Drohnen im Kampf der verbundenen Waffen Tarnung und Täuschung - Quo vadis? Tarnung und Täuschung - Stand der Technik Taktikausbildung mit Hilfe von Kriegsspielen Bestandesaufnahme Panzer 87 Bestandesaufnahme Schützenpanzer 2000 Bestandesaufnahme Unterstützungsfahrzeuge Euer Vorstand OG Panzer
- Panzer oder Drohnen? Die Bedeutung von Drohnen im Kampf der verbundenen Waffen
Durch die aktuellen Bilder von zerstörten Panzern aus der Ukraine wird wieder einmal, vor allem durch die Medien, das Ende der Panzer – und gleichzeitig der Aufstieg der Drohnen zum ultimativen Werkzeug der zukünftigen Kriegsführung – vorausgesagt. Das gängige Narrativ, mit 100-Dollar-Drohnen werde das Schicksal der Panzerwaffe besiegelt, greift eindeutig zu kurz! Aber wie lassen sich die unbestreitbaren Erfolge durch Drohnen im Ukrainekrieg (und vorher im Bergkarabachkrieg) einordnen? Wieso in der Ukraine nur rund 20-30% der FPV-Drohnen überhaupt ihre Ziel treffen - und die meisten davon als 'Double-Tap' (zweiter Angriff, nachdem das Ziel bereits durch ein anderes Waffensystem beschädigt oder ausser Gefecht gesetzt wurde): Erfahrungen eines Drohnenpiloten aus dem Ukrainekrieg (War on the Rocks, 26.06.2025): I Fought in Ukraine and Here’s Why FPV Drones Kind of Suck – War on the Rocks Wieso Drohnen auch die Artillerie nicht ersetzen werden: Why Drones Cannot Replace Artillery (Small Arms Journal, 05.05.2025): Beyond the Hype: Why Drones Cannot Replace Artillery – Small Wars Journal sowie Could Small Drones Really Replace Artillery (Forbes, 16.08.2023): Could Small Drones Really Replace Artillery – Forbes Weitere Artikel: Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz der Panzerwaffe im Zeitalter der Drohnenkriegsführung Die Forderungen der OG Panzer findest du im Positionspapier , weitere Hintergründe zum Einsatz findest du in den Gedanken zum Kampf der verbundenen Waffen . Euer Vorstand OG Panzer
- 1 Set Kleider als Geschenk, nur am 29.08.2025!
Bereits 190 Teilnehmer, Ziel 250! 1 Set Kleider als Geschenk und viele weitere Höhepunkte. Jetzt anmelden! Kostenloser Apéro riche Zivile Waffenausstellung Neueste 3D Druckprojekte Neuer TankX-App Release Launch unseres neuen Konzeptpapiers “Gedanken zum Kampf der verbundenen Waffen” Historische und aktuelle Panzer Riesen Töggelikasten, Netzwerken mit VIPs Afterparty im “Le Garage” … und einfach super People Zeit gemeinsam Flagge zu zeigen - Zeit für den grössten Anlass in der Geschichte der OG Panzer! Wir zählen auf euch. Nicht zögern, jetzt anmelden! Euer Vorstand OG Panzer
- Blick «Man muss auch mal machen und nicht immer nur reden!» (Medienmitteilung OG Panzer)
Die verschlechterte Sicherheitslage erfordert eine Neuausrichtung der Schweizer Rüstungspolitik. An seiner Sitzung vom 20. Juni 2025 hat der Bundesrat daher seine erste Rüstungspolitische Strategie ( Armasuisse ) gutgeheissen. Jetzt geht es in die Umsetzung. Die OG Panzer nimmt Stellung und fordert Taten und Resultate : «Man muss auch mal machen und nicht immer nur reden!» Fragliche Akteure mischen sich in laufende Beschaffung von Armeepistole ein: OG Panzer ordnet ein, warum die Schweiz keine Pistole aus dem Ausland will Medienmitteilung der OG Panzer Auszug aus dem Blick-Artikel vom 15. August 2025: "Es geht nur um die Beschaffung einer neuen Armeepistole. Für Schweizer Offiziere aber steht sie exemplarisch für die neue Rüstungsstrategie des Bundesrats, die dieser bereits wieder über Bord kippen könnte. Erich Muff nimmt kein Blatt vor den Mund. «Diese Hüst-und-Hott-Politik ist wenig vertrauensfördernd», sagt der Präsident der Offiziersgesellschaft (OG) Panzer. Erst vor wenigen Wochen hatte der Bundesrat seine neue Rüstungsstrategie vorgestellt. Nach Rückschlägen bei der Beschaffung von US-Kampfjets und US-Boden-Luft-Abwehr wollte die Regierung bis zu 60 Prozent der Rüstungsgüter im eigenen Land einkaufen – weitere 30 Prozent im nahen Ausland. So soll nicht nur die Schweizer Rüstungsindustrie gesichert, sondern mit der Produktion im eigenen Land auch die Verteidigungsfähigkeit gestärkt werden. Nur: Der Bundesrat scheint seine brandneue Strategie bereits wieder infrage zu stellen. Wegen des Zollstreits mit Donald Trump (79) überlegt sich Verteidigungsminister Martin Pfister (62) plötzlich doch wieder, mehr in den USA einzukaufen . Offiziere beharren auf Schweizer Waffe Die OG Panzer dagegen will vorwärtsmachen und nun tatsächlich auf Schweizer Produkte setzen. Nur so sei gesichert, dass die Waffen im Notfall auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Aktuelles Beispiel: Das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) plant in einer ersten Tranche den Kauf von bis zu 100'000 neuen Armeepistolen für 90 Millionen Franken. Drei Anbieter sind im Rennen: Glock aus Österreich, Heckler & Koch aus Deutschland sowie SIG Sauer. Der einstige Schweizer Konzern stellt seine P320-Pistole derzeit in den USA her, hat aber weiter einen Standort in Neuhausen am Rheinfall SH. Allerdings steht die P320 nach Zwischenfällen mit unbeabsichtigten Schüssen in der Kritik, wie der «Tages-Anzeiger» kürzlich berichtete. Die Kritik ist Schweizer Offizieren ein Dorn im Auge. Bewiesen sei gar nichts. Im Gegenteil sei im jüngsten Fall in den USA der Schütze wegen fahrlässiger Tötung festgenommen worden. «Mit fraglichen Informationen» versuchten einzelne Akteure, den Beschaffungsentscheid zu beeinflussen, zeigt sich die OG Panzer in einer Mitteilung überzeugt. Dabei mache die Armee seit Jahrzehnten gute Erfahrungen mit dem Sturmgewehr und anderen Pistolen von SIG Sauer. Versorgung aus Ausland funktioniert im Ernstfall nicht Und: Es sei die einzige Schweizer Lösung. So wolle SIG Sauer die Produktion der neuen Armeepistolen in die Schweiz holen, sollte man den Zuschlag erhalten. Alleine in Neuhausen könnten mindestens zehn zusätzliche Mitarbeitende eingestellt und etwa 70 weitere Arbeitsstellen bei Lieferanten angebunden werden. Wie beim Sturmgewehr blieben rund 93 Prozent der Wertschöpfung in der Schweiz. Für OG-Präsident Muff und seine Mitstreiter ist klar: Es kommt nur eine Schweizer Pistole infrage. Es reiche nicht, nur «wichtige Teile der Pistole in der Schweiz produzieren zu lassen». So habe die Beschaffung mit Schutzmasken in der Covid-Pandemie gezeigt, dass die Versorgung durch ausländische Partner im Ernstfall nicht funktioniert. «Wird es eng, denkt jeder zuerst an sich.» Die Abhängigkeit vom Ausland sei massiv zu senken, so wie es die neue Rüstungsstrategie vorsieht, die der Bundesrat aber wegen Trump schon wieder infrage stellt. Dieser Slalomkurs kommt in der Armee nicht nur gut an. «Man kann nicht je nach politischer Tagesaktualität immer alles über den Haufen werfen», findet Muff. «Solch ein kurzfristiges Vorgehen hinkt immer hinterher.» Die Schweiz müsse sich aus Sicherheitsgründen langfristig zum Schweizer Werkplatz bekennen. «Man muss auch mal machen und nicht immer nur reden!» Hier geht's zum vollständigen Artikel auf Blick.ch . Eure Meinung interessiert uns. Schreib einen Gastbeitrag für unseren Blog oder sende dein Feedback an info@ogpanzer.ch . Euer Vorstand OG Panzer
- Gemeinsam in die Zukunft. Packe mit uns an!
1) Stärke unsere Reihen und bring einen Kameraden ! Hier Flyer herunterladen und in dein Tenu A und Tenu B stecken oder direkt online anmelden. 2) Hilf uns aufmunitionieren ! Helft mit, unsere Sicherheitspolitik sicht- und hörbar zu machen: schreibe uns an info@ogpanzer.ch und wir schicken dir einen Einzahlungsschein (gofundme hat leider unsere ursprüngliche digitale Kampagne entfernt, weil wir ihre Community-Richtlinien nicht erfüllen, bedauerlicherweise haben Sie unseren Vereinszweck nicht verstanden, anyway, wir finden einen Weg! :-) Vielen Dank für euer Engagement. Gelb führt! Euer Vorstand OG Panzer PS: Wer sich noch nicht für unseren Jubiläumsanlass angemeldet hat, hier geht's lang.
- NZZaS: Eine Armee ohne Kampfpanzer funktioniert nicht. Punkt - Gastkommentar der OG Panzer
Bewährt und unersetzlich, der Kampfpanzer – und was die Schweiz daraus lernen sollte In der NZZ wurde kürzlich die Meinung eines unabhängigen Militärexperten publiziert, welcher den Kampfpanzer als Auslaufmodell bezeichnet und stattdessen eine rein statische Verteidigung fordert. Diese Analyse verdient eine differenzierte Einordnung, da sie die Relevanz hochmobiler gepanzerter Kräfte in Verteidigungsoperationen fälschlicherweise komplett unterschätzt. Panzerverluste richtig deuten In sozialen Medien und auf YouTube wird oft behauptet, dass der Panzer ausgedient habe. Als Beleg werden Bilder und Videos zerstörter Fahrzeuge aus dem Ukrainekrieg gezeigt. Doch solche Aussagen sind falsch, auch wenn sie von unabhängigen Militärexperten gemacht werden: Die Verluste sind dort hoch, wo Panzer alleine, ohne Unterstützung durch Aufklärung, Infanterie, Artillerie, Flugabwehr oder elektronische Gegenmassnahmen eingesetzt werden. Moderne Kriegsführung funktioniert nicht über einzelne Systeme, sondern durch das Zusammenspiel verschiedener Kräfte. Man spricht hier vom «Kampf der verbundenen Waffen»: Drohnen, Panzer, Infanterie, Artillerie und Flugabwehr arbeiten koordiniert zusammen. Drohnen sind dabei eine wertvolle Ergänzung. Sie können beobachten, Ziele markieren oder gegnerische Kräfte stören. Aber Drohnen können kein Gelände nehmen oder halten und ersetzen damit weder Panzer noch Infanterie, sondern ergänzen und unterstützen die Kampftruppen in ihrer Auftragserfüllung. Drohnen ersetzen den Kampfpanzer nicht. Im Gegenteil, Panzer sind unverzichtbar, um zu verteidigen und militärische Ziele am Boden durchzusetzen. Hier geht's zum Artikel in der NZZaS . Heavy armoured forces – through their substantial combat power – ensure that a force can remain mobile while in direct contact with enemy forces, and as such heavy armour still has a valuable role to play on the battlefields of the future.” - Nick Reynolds, Heavy Armoured Forces in Future Combined Arms Warfare, Dezember 2023, Royal United Services Institute (RUSI) Panzer oder Drohnen? Welche Bedeutung haben Drohnen im Kampf der verbundenen Waffen? Lassen wir uns nicht blenden von "Stammtisch-Experten", welche die aktuellen Ereignisse einseitig mit wenigen Kurzschlüssen deuten. Takische, operative und strategische Entscheide verlangen die nötige Tiefe und vernetztes Denken. Hier geht's zu unserer fundierten Analyse . Euer Vorstand OG Panzer
- Taktiker oder Prozessverwalter? - Eine kritische Betrachtung der aktuellen Offiziersausbildung
Die aktuelle Führungsausbildung in der Schweizer Armee räumt der taktischen Ausbildung der Offiziere viel zu wenig Platz ein – statt Führern und Taktikern werden Prozessverwalter und Bürokraten herangezogen! Das lässt sich sehr einfach daran erkennen, dass es in den Offiziersschulen und Führungslehrgängen faktisch keine Taktikausbildungsblöcke gibt, die diesen Namen tatsächlich verdienen. Falls doch, sind diese der persönlichen Initiative einer sehr überschaubaren Anzahl an Offizieren zu verdanken, welche sich aus Eigeninteresse für die Taktikausbildung stark machen – und deren Vermächtnis meist auch nur solange überdauert, wie sie in der jeweiligen Funktion eingesetzt sind. Eine gesamtheitliche institutionelle Vorgabe für diese Art der Ausbildung fehlt hingegen. Andererseits wird unverhältnismässig viel Ausbildungszeit in die Prozessausbildung gesteckt. Selbstverständlich gehören Prozesse zur Ausbildung eines Offiziers: Sie fördern die Fähigkeit zur strukturierten Analyse und zur Fassung nachvollziehbarer Entschlüsse. Aber eine zu starke Ausprägung von prozessorientiertem, eindimensionalem Denken, wie sie aktuell in den Führungsausbildungen kultiviert wird, erstickt die Fähigkeit zum taktischen Denken. Besonders offensichtlich tritt dies beispielsweise bei der Entwicklung der eigenen Handlungsmöglichkeiten im Rahmen von Aktionsplanungen zu Tage: "Aus ROT folgt BLAU" (oder ausformuliert: Aus der bestimmenden gegnerischen Lageentwicklungsmöglichkeit werden die eigenen Handlungsoptionen abgeleitet) ist eine vollständig reaktive Geisteshaltung, welche im Krieg keine Aussicht auf Erfolg hat – ein Schachspiel, in welchem ein Spieler jeweils nur auf die Züge seines Gegners reagiert, wird früher oder später immer in einer Niederlage enden! Die zunehmende Tendenz, die Offiziere primär als Verwalter militärischer Prozesse auszubilden, läuft daher Gefahr, das taktische Urteil als eine zentrale Führungsdimension zu vernachlässigen. Dieses kann nur durch intensive, wiederholte Auseinandersetzung mit taktischen Lagen, historischem Lehrmaterial, Kriegsspielen und Entschlussfassungsübungen unter Zeitdruck geschult werden. Denn Taktik folgt keiner Checkliste, sie ist vielmehr eine geistige Haltung. Sie fordert – und fördert – den offenen Geist, die Fähigkeit zum raschen Umdenken und zur Initiative unter Unsicherheit. Diese Eigenschaften lassen sich nicht in Flussdiagrammen und Prozessabläufen abbilden. Entsprechend braucht es eine fundamentale Neuausrichtung der Offiziersausbildung in der Schweizer Armee. Zukünftig muss mindestens 1/4 der Ausbildungszeit eines Offiziers in eine seriöse Taktikausbildung investiert werden - und dies nicht nur initial in der Offiziersschule, sondern wiederkehrend über den gesamten Werdegang (inklusive Wiederholungskursen). Die dazu notwendige Zeit ist durch eine Reduktion der Bürokratie- und Prozessausbildung freizuspielen. Denn der Offizier muss nicht primär Prozesse führen können, sondern - und vor allem - das Gefecht! Major Stefan Bühler, C Think Tank OG Panzer Die OG Panzer setzt sich aktiv für eine bessere Taktikausbildung in der Schweizer Armee ein. Unsere eigens entwickelten Wargames findest du als Print&Play (kostenlos zum selbst ausdrucken) oder als 3D-Version im Feldkiosk . Weitere Gedanken zum Thema Taktik findest du in unserem Beitrag zum Kampf der verbundenen Waffen .
- Bundesrat Pfister spricht klare Worte: Handlungsbedarf ist gross und dringend
Auf die Forderungen im OG Panzer Positionspapier 2025 (250'000 Soldaten und Fr. 100 Mia. Investitionen bis 2030) angesprochen, ordnet Bundesrat Pfister gekonnt professionell ein: «Ich finde immer gut, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger mit der Zukunft beschäftigen und ihre Forderungen stellen. Diese Diskussionen führe ich gerne [...] das Geld muss man auch zur Verfügung haben.» (Bundesrat Martin Pfister) Quelle: Kader-App iOf Ausgewählte Kernbotschaften aus der Pressekonferenz... Die geopolitischen Umwälzungen illustrieren eindrücklich, wie kritisch Fragen der Sicherheit für die Schweiz sind. Die Schweiz müsse darum ihre Sicherheit stärker selbst in die Hand nehmen . Dabei müssen alle verfügbaren Mittel genutzt werden. Eine verteidigungsfähige Armee ist kein Relikt vergangener Zeiten, sondern eine Notwendigkeit für den Schutz moderner Gesellschaften wie der unseren. Mit der geplanten Erhöhung des Armeebudgets auf 1 Prozent des BIP bis 2032 kann [ Anmerkung Präsident OG Panzer: nur!] der erste Schritt zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeit bis Ende der 2030er-Jahre abgeschlossen werden. --> OG Panzer Kommentar: Was ganz klar noch nicht ausreicht, um im heutigen sicherheitspolitischen Umfeld verteidigungsfähig zu werden. Wir müssen rascher und entschlossener in den Aufwuchs der Schweizer Armee investieren, wenn wir nicht zu spät verteidigungsfähig sein wollen: Es braucht mindestens 250'000 Soldaten und Fr. 100 Mia. Investitionen. Alle Details dazu in unserem OG Panzer Positionspapier 2025 . Bundesrat Pfister hat zudem die Gruppe Verteidigung angewiesen, die Arbeiten über das Zielbild und die strategische Ausrichtung einer verteidigungsfähigen Armee zu priorisieren. --> OG Panzer Kommentar: Das Problem hierbei ist, dass die Planungsvorgaben im Hinblick auf eine verteidigungsfähige Armee falsche sind: Mit 120'000 Soldaten und dem bekannten Budget wird kein Plan resultieren für eine verteidigungsfähige Schweiz. Die angestossene Planung ist lediglich ein Verschieben von bestehenden Ressourcen von A nach B. Es muss aus der Bedrohung zwingend der Bestand an Soldaten, die Mittel und die Infrastruktur, aber auch die Strategie folgen, daraus resultiert in der Folge der Investitionsbedarf für die Armee. Genau so wie dies im Positionspapier 2025 gemacht wurde. Zusammenrücken aller Kräfte gefragt: Bundesrat Martin Pfister bekennt sich zu einer Sicherheitspolitik, die die Bevölkerung, die kritischen Infrastrukturen und die Lebensgrundlagen der Schweiz schützt – und gleichzeitig die Souveränität sowie die Selbstbestimmung des Landes sichert. Diese Aufgabe sei anspruchsvoll, aber machbar: «Wenn ein Land die Fähigkeiten besitzt, dieser Herausforderung zu begegnen, dann ist es die Schweiz», sagt Pfister. Die OG Panzer erwartet, dass die Lücken bei der Armee rasch geschlossen werden und die rechtlichen Grundlagen für eine verteidigungsfähige Armee geschaffen werdern - rasch, ohne Ausreden! Packen wir es ernsthaft gemeinsam an. Schützen wir die Schweiz, schützen wir uns, unsere Bürger, Kinder, unsere Arbeitsplätze und unsere Lebensgrundlage. «Die Lücken sind der Politik seit Jahren bekannt aber viele unserer Soldaten stehen noch immer ohne Ausrüstung da. Das können wir nicht länger hinnehmen!» (Oberstlt i Gst Erich Muff, Präsident OG Panzer Hier geht's zum Video-Beitrag und der Zusammenfassung im Blick Quelle Blick . Offizielle Medienmitteilung C VBS Euer Vorstand OG Panzer












